Gesund-TV: Gesunde Fernsehtipps im März 2007

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Gesundheitsmagazine im Fernsehen

Gesundheit im Fernsehen: Hier finden Sie von unserer Redaktion besonders empfohlene TV-Tipps zum Thema Gesundheit für März 2007. Dazu gibt es jeweils eine kurze Inhaltsangabe, sowie detaillierte Sendeinformationen samt weiterführender Links.

Dienstag, 27. Februar 2007

Quarks & Co
Narkose — dosierte Bewusstlosigkeit
Sendetermin: 27.02.2007, 21.00 Uhr

Schon immer haben Menschen versucht, Schmerzen mit Medikamenten zu lindern. Betäubende Extrakte aus Mohn, Bilsenkraut oder Alraune waren bereits in der Antike bekannt. 1846 demonstrierte in Boston der Zahnarzt William T. G. Morton bei einer öffentlichen Operation die Wirkung von Äther — die „Geburtsstunde“ der modernen Anästhesie.

Für Mediziner ist die Narkose heute Routine. Doch bei den Patienten sitzt die Angst vor dem „kleinen Tod“ tief: Wie sicher ist die Narkose? Was passiert, wenn man zu früh wach wird? Was bedeutet es eigentlich, sein Bewusstsein zu verlieren? Wie wirken die Medikamente, die uns in einen schlafähnlichen Zustand versetzen?

Quarks & Co zeigt, wie Narkosemittel wirken und wie das Bewusstsein ausgeschaltet wird. Quarks & Co erklärt, wann Hypnose eine Alternative zur Narkose sein kann und wie sie funktioniert. Quarks & Co versucht, Licht ins Dunkel der Narkose zu bringen und zeigt das, was man sonst nicht mitbekommt.

Montag, 05. März 2007

Rätselhafte Heilung – Wunder an den Grenzen der Medizin
GESUNDHEIT/MEDIZIN, 43 Min.
3SAT, 20.15 Uhr

Der neunjährige Gabriel Stobbe litt nach einer Hirnoperation jahrelang unter Kopfschmerzen und Schwindelanfällen – bis ihn eine Ärztin mit einer jahrtausendealten Methode heilte. Thomas Mienert war nach einem Schlaganfall gelähmt und nahm die Hälfte der Welt nicht mehr wahr – bis ihn eine Therapeutin auf eine innere Reise schickte. Armin Schütz hatte Hautkrebs, und überall in seinem Körper wucherten Metastasen. Nach mehreren Operationen machten ihm die Mediziner keine Hoffnung mehr. Doch Armin Schütz fand seinen persönlichen Schlüssel zur Heilung und überlebte.

Wie groß ist die Macht von Geist und Seele in der Medizin? Ist es möglich, dass Patienten in Träumen den Weg zu ihrer Genesung finden? Kann Hypnose körperliche Erkrankungen heilen? Ist es denkbar, dass Menschen gesund werden, weil ihnen ein Arzt die Hände auflegt? In Kliniken und in Praxen von Ärzten, Hypnotherapeuten und Heilern sowie im Gespräch mit Patienten ist Joachim Faulstich medizinischen Wundern auf der Spur.

Sonntag, 11. März 2007

W wie Wissen
Magen, Darm & Co. – Der Mensch und seine Ernährung
ARD. Das Erste, 17:03 Uhr

– Der gereizte Darm
Im Laufe eines Lebens verdaut der Durchschnittsmensch einen halben Zoo: acht Kühe, 33 Schweine, 720 Hühner, sechs Schafe, zwei Ziegen, 25 Kaninchen und vier Rehe – dazu eine Tonne Fisch. Als Beilagen werden dazu etwa fünf Tonnen Kartoffeln und 12.000 Bund Karotten gereicht, und bei Frühstück und Nachmittagskaffee kommen insgesamt 40 Badewannen voll Kaffee und 20 Kubikmeter Backwaren zusammen. All diese Massen muss der Darm in seine Bestandteile zerlegen, um dem Körper die darin enthaltenen Nährstoffe zuzuführen. Kein Wunder, dass er dabei manchmal ein wenig aus dem Takt gerät – viele Menschen leiden unter einem so genannten Reizdarm. „W wie Wissen“ zeigt, welche Herkulesarbeit unser Darm verrichtet – und wie man ihn bei Laune hält um Verdauunsstörungen zu vermeiden.

– Bitter war gestern – ein Geschmack wird verdrängt
Bitter zu schmecken ist überlebenswichtig, denn viele natürliche Giftstoffe in Obst und Gemüse schmecken bitter. Eine bittere Frucht nicht zu schmecken, kann das Leben kosten. In der Evolution hat sich daher bei Menschen und Schimpansen eine besonders sensible Wahrnehmung bitterer Stoffe herausgebildet. Der Nahrungsmittel-Industrie ist das ein Dorn im Auge. Etwa ein Drittel der Menschen nämlich gelten als so genannte „Superschmecker“, und die machen einen großen Bogen um alles Bittere. Zusatzstoffe in der Nahrung sollen daher die Wahrnehmung von Bitterstoffen blockieren. „W wie Wissen“ fragt, welche Folgen das für unsere Gesundheit haben kann.

– Warum ekeln wir uns?
Jeder kennt das Gefühl von Ekel. Aber was genau löst eigentlich Ekel aus? „W wie Wissen“ erklärt, welche Bedeutung das Ekel-Gefühl im Laufe der Evolution des Menschen hatte – und warum sich dennoch Europäer vor Dingen ekeln, die einen Asiaten völlig kalt lassen – und umgekehrt.

Mittwoch, 14. März 2007

Der Krieg der Kilos
ARTE, 15.25 Uhr, 53 Min., VPS 15:25

Die Zunahme der krankhaften Fettleibigkeit in Europa und deren mögliche Folgen bereiten den Gesundheitsbehörden und Verbraucherverbänden Sorge. Zwar gibt es in der EU inzwischen zahlreiche Initiativen und Kampagnen, doch wirkliche Entscheidungen wurden bisher noch nicht getroffen.

Die Gesundheitsbehörden schlagen Alarm. Unsere Kinder werden immer dicker. Krankhaftes Übergewicht ist in ganz Europa zu einem Problem geworden. Schuld sind ungesunde Lebensweise, Fernsehen, falsche Ernährung – weitaus stärker als erbliche Faktoren. Bisher schien das Problem an Europa vorübergegangen zu sein, doch neueste Studien sprechen eine eindeutige Sprache: Krankhaftes Übergewicht ist in Europa mittlerweile ein im Wortsinne ebenso schwerwiegendes Problem wie in Amerika.

Gelegentlich wird immer noch bezweifelt, dass es sich wirklich um eine Krankheit handelt. Betroffen sind dabei vor allem sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen. In Großbritannien ist dieser Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Notlage und Adipositas besonders klar nachgewiesen worden.

Dienstag, 20. März 2007

Visite
Das Gesundheitsmagazin
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr

– Wenn aus Überlastung Schmerz wird — Sehnenscheidenentzündung
Es zieht und sticht im Arm, das Gelenk knirscht und sogar in Ruhestellung schmerzt es
höllisch. Diagnose: Sehnenscheidenentzündung. Sie ist häufig eine Folge immer wiederkehrender Bewegungen bei der Arbeit, beim Sport oder im Garten. Jetzt hilft nur noch Ruhigstellen, Kühlen und viel Geduld. Wird der Arm nicht geschont, droht eine chronische Entzündung. In schweren Fällen muss dann sogar operiert werden. Wann sollte der Arzt bei einer Sehnenscheidenentzündung um Rat gefragt werden, wie lange dauert die Behandlung und wann droht eine chronische Erkrankung? Antworten im „Visite“ Top-Thema.

– Gutes Gedächtnis – Training für die grauen Zellen
Den Schlüssel verlegt, den Termin verschwitzt – eben hat man noch etwas gewusst, jetzt fällt die Erinnerung daran schwer… Ist das völlig normal, man ist eben nur vergesslich? Oder steckt womöglich mehr dahinter? Wenn die grauen Zellen nicht mehr so flott arbeiten, wird das meist aufs Alter geschoben: Das Gehirn baut mit den Jahren ab und Nervenzellen wachsen nicht nach, so die verbreitete Meinung. Doch diese Ausrede hat mittlerweile ausgedient. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass auch Gehirne von Erwachsenen noch sichtbar anwachsen können: Die grauen Zellen lassen sich wie ein Muskel trainieren. Die Lösung von Kreuzworträtseln allein reicht dafür aber nicht aus. Der überraschende Tipp der Experten: Jonglieren lernen. Wie das funktioniert und was man außerdem noch tun kann, um den Geist auf Trab zu halten, zeigt „Visite“ im Schwerpunkt: „Gutes Gedächtnis“.

– Weder Mann noch Frau — Ein Leben zwischen den Geschlechtern
Das Geschlecht ist ein zentrales Merkmal der eigenen Identität. Doch was ist, wenn sich dieses nicht eindeutig bestimmen lässt? Etwa jedes zweitausendste Neugeborene kommt mit einer geschlechtlichen Besonderheit auf die Welt. Aber Intersexualität ist keine Krankheit. Nur werden betroffene Kinder häufig wie Kranke behandelt und operiert, um eindeutig als Junge oder noch häufiger als Mädchen aufzuwachsen. Was dazwischen liegt, ist gesellschaftlich tabu. Die „Visite“-Reportage stellt einen Betroffenen vor, der sein Leben schildert und derzeit von Forschern der Gruppe Intersexualität an Hamburger und Lübecker Universitätskliniken betreut und behandelt wird.

– Probleme mit den Füßen – Was tun bei Fersensporn?
Ein starker, stechender Schmerz auf der Unter- oder Innenseite der Ferse, der erste Schritt am Morgen tut besonders weh und nach längeren Spaziergängen nimmt beim Abrollen des Fußes der Schmerz weiter zu. Diese typischen Beschwerden geben dem Arzt erste Hinweise auf die Diagnose Fersensporn. Ursache ist meist eine Überbelastung des Fußes, vor allem der großen Sehnenplatte unter der Fußsohle. Dadurch entstehen Risse in der Sehne. Der Körper lagert Kalk ab, um die Risse zu reparieren. Mit der Zeit entsteht so ein kleiner Auswuchs an der Ferse — der Fersensporn. Was hilft gegen dieses schmerzhafte Problem: Einlagen, Stoßwellen, Strahlen? „Visite“ informiert über moderne Behandlungsmethoden gegen Fersensporn.

– Stutenmilch — Natürlich gesund?
Schon Kleopatra soll täglich in Stutenmilch gebadet haben. Auch heute noch schwören viele Menschen auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung, sie soll die Durchblutung verbessern, das Immunsystem stärken und Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte lindern können. Wissenschaftlich belegt wurde die gesunde Wirkung von Stutenmilch jedoch bislang nur in einer Studie. Dennoch findet sie immer mehr Anhänger. Was ist dran an der Milch von der Stute? „Visite“ informiert.

Dienstag, 27. März 2007

Visite
Das Gesundheitsmagazin
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr

– Homöopathie: Sanfte Medizin mit starker Wirkung?
Der Begriff Homöopathie kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich gleichartiges Leiden, und das ist auch die Grundlage der alternativen Heilmethode, das so genannte Ähnlichkeitsprinzip. Danach kann ein Mittel, das beim Gesunden bestimmte Symptome, etwa Fieber oder Erbrechen, hervorruft, dieselben Symptome beim Kranken heilen. Im Gegensatz zu den Medikamenten der Schulmedizin bekämpft ein homöopathisches Präparat die Krankheit nicht direkt, sondern es soll den Körper zur Selbstheilung anregen. Staunen, aber auch Zweifel erregen die homöopathischen Mittel vor allem wegen der oft erheblichen Verdünnung: Bei vielen Zubereitungen ist der Ausgangsstoff gar nicht mehr nachweisbar. Dennoch kann diese Therapie erstaunliche Erfolge vorweisen, sodass inzwischen auch die meisten Krankenkassen die Kosten einer homöopathischen Behandlung übernehmen. Was kann die Homöopathie leisten, wann ist ihr Einsatz sinnvoll und wo liegen die Grenzen dieser Methode? Informationen im „Visite“ Top-Thema

– Gefährliche Enge in den Adern — Arteriosklerose
Ob Schlaganfall, Herzinfarkt, Schaufensterkrankheit oder Nierenversagen — diese gefürchteten Krankheitsbilder haben einen gemeinsamen Nenner: Arteriosklerose, im Volksmund auch als „Verkalkung“ bezeichnet. Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Arterien an Elastizität, durch Ablagerungen in den Gefäßwänden verhärten und verengen sie sich. Ein natürlicher Alterungsprozess, der jedoch durch verschiedene Risikofaktoren beschleunigt werden kann — mit lebensbedrohlichen Folgen. Wer ist besonders gefährdet, wie kann der Prozess der Arteriosklerose aufgehalten werden, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Antworten im „Visite“-Schwerpunkt.

– Gut und günstig — Sparen bei Medikamenten
Was kosten mich meine Medikamente? Eine Rechnung, die viele lieber gar nicht aufmachen, aus Angst über die hohen Ausgaben zu verzweifeln. Aber Rechnen ist auch bei Medikamenten sinnvoll, denn es gibt viele Möglichkeiten zu sparen. So sind seit In- Kraft-Treten des Arznei-Spargesetzes viele Medikamente von der Rezeptgebühr befreit. Frei verkäufliche Arzneien, so genannte OTC-Präparate, werden oft preiswerter im Internet oder neuerdings sogar vereinzelt in Drogerien angeboten. Was es beim Sparen zu beachten gilt, damit die Medikamente nicht nur günstig, sondern auch gesundheitsfördernd
sind, dazu mehr im „Visite“-Service.

– Hungerkur — Wie gesund ist Fasten?
Feste Nahrung ist tabu. Ausschließlich Flüssiges darf zu sich nehmen, wer sich fürs Heilfasten entschieden hat, und das tun immer mehr Menschen. Viele verfolgen dabei das Ziel, ihr Gewicht zu reduzieren. Durch den Verzicht auf feste Nahrung verbraucht der Körper Energie aus Reservequellen.
Pro Fastenwoche können bis zu fünf Kilo Körpergewicht dahinschmelzen. Auch auf die Gesundheit, z. B. auf Herz- Kreislauferkrankungen oder Magen- und Darm- Beschwerden soll die Hungerkur positive Auswirkungen haben. Doch nicht für jeden ist eine Fastenkur auch wirklich geeignet. Wird sie zu lange oder ohne ärztliche Anleitung durchgeführt, kann sie sogar mehr gesundheitlichen Schaden als Nutzen bringen. Über die gesundheitlichen Chancen und Risiken beim Fasten informiert der „Visite“-Service.

– Schmerzhaft und oft unerkannt — Schleimbeutelentzündung
Schleimbeutel umgeben unsere Gelenke wie ein Puffer. Sie sind mit Flüssigkeit gefüllt und verhindern, dass bei jeder Bewegung des Gelenks Sehnen, Knochen und Muskeln aneinanderreiben. Eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) entsteht, wenn das Gelenk zu sehr beansprucht wird. „Fliesenlegerkrankheit“ wird die Schleimbeutelentzündung auch genannt, weil das ständige Arbeiten auf den Knien, wie bei Fliesenlegern, die Krankheit sehr befördert. Bei Dauerbeanspruchung entstehen kleine Risse an den Schleimbeutelwänden. Auf diesen Rissen bilden sich dann reiskorngroße Ablagerungen, die bei Bewegung schmerzen. Das Gelenk erscheint heiß, gerötet und leicht geschwollen. In „Visite“-Spezial geht es um die richtige Behandlung der weit verbreiteten Schleimbeutelentzündung mit kühlenden Umschlägen, Gels, Tabletten und im Notfall auch um die Punktierung.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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