Gesund-TV: Gesunde Fernsehtipps im Mai 2008

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Gesundheitsmagazine im Fernsehen

Gesundheit im Fernsehen: Hier finden Sie von unserer Redaktion besonders empfohlene TV-Tipps zum Thema Gesundheit für Mai 2008. Dazu gibt es jeweils eine kurze Inhaltsangabe, sowie detaillierte Sendeinformationen samt weiterführender Links.

Donnerstag, 8. Mai 2008
MEDIZIN IM 21. JAHRHUNDERT
Herz: Hoffnung für den Motor des Menschen!
MDR Fernsehen 00.00 Uhr

Medizin im 21. Jahrhundert vermittelt einen Einblick in den Forschungsstand der Medizin und wendet sich dabei ganz ausdrücklich den Volkskrankheiten zu. Sie begleitet Patienten, die unter diesen Krankheiten leiden: Herzkreislauf-, Diabetes- und Demenzkranke. Der starke Wille, schmerzfrei und uneingeschränkt zu leben und die Hoffnung auf den medizinischen Fortschritt verbindet sie. Die eine Seite stellt deprimierend fest: Etwa die Hälfte aller Todesfälle in den westlichen Ländern ist auf Herzkreislauferkrankungen zurückzuführen. Der Anteil der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) an diesen Herzkreislauferkrankungen ist stetig zunehmend und wird im 21. Jahrhundert das beherrschende Thema in der Kardiologie sein.

Auf der anderen Seite weiß und hofft man: Die Welt der Medizin bewegt sich in rasantem Fortschrittstempo. Welche Aussichten gibt es für das Herz, das wichtigste Organ des Menschen? Woran arbeiten Forschung und Pharmakonzerne? Was kann in fünf oder zehn Jahren für Herzpatienten aktuell sein? Die Dokumentation Medizin im 21. Jahrhundert blickt hinter die Kulissen wichtiger Forschungseinrichtungen und Kliniken, zeigt unter anderem den operativen Einbau eines neuentwickelten Überbrückungssystems aus den USA und beleuchtet den Hoffnungsträger deutscher Erfindungskunst, ein weitgehend autonomes Kunstherz, das, aus der Weltraumforschung kommend, bald marktfähig sein soll. Mit beiden Systemen, so rechnen Experten, soll die immer ernstere Lage der fehlenden Spenderherzen behoben werden.

Ein weiterer Hoffnungsschimmer wird in Hamburg erforscht: die Züchtung von künstlichem Gewebe, von ganzen Muskeln etwa für erkrankte Kinderherzen. Spannende Bilder aus OP-Sälen demonstrieren zudem neueste Verfahren bei Herzgefäßerkrankungen und die wichtigsten Entwicklungen bei bestimmten Herzschrittmacher-Modellen. Der Film zeigt dabei immer auch aus Patientensicht die Hoffnungen, die mit der innovativen Herzmedizin verbunden sind. Manche der spannenden Behandlungsansätze werden sich auf dem Gesundheitsmarkt etablieren, andere werden länger brauchen, manche auch nicht vorankommen. Doch vielen Patienten werden einige dieser Entwicklungen in der Zukunft das Leben mit der Krankheit erleichtern.

Sonntag, 11. Mai 2008

DIE KRANKENFABRIK
Patienten in Not – Schwestern am Limit
EinsExtra Fernsehen, 23.15 Uhr

Zehn Minuten für 15 Patienten: beim Waschen helfen, Essen und Medikamente verteilen. Für Schwester Bettina Allen der tägliche Wahnsinn. Und das ist nur das Minimum. Visite und Gespräche mit den Ärzten, Stationsleitung und Mitarbeiterführung sowie die Dokumentation der Patientenakten gehören auch noch zu ihrem Job. Jeden Tag, in Früh-, Spät- oder Nachtschicht. Pflege am Fließband. „Die Krankenfabrik. Patienten in Not – Schwestern am Limit“ zeigt die drastischen Zustände in einer großen deutschen Klinik. Pflege im Laufschritt. Risiko Krankenhaus für die Patienten. Der Stationsalltag von Schwester Bettina ist keine Ausnahme. Denn in vielen deutschen Kliniken herrscht akuter Pflegenotstand. Immer mehr Pflegepersonal wird abgebaut. Dabei steigen die Patientenzahlen, vor allem älterer Patienten. Und die brauchen ohnehin mehr Pflege.

Gespräche, Zuspruch oder gar Aufmunterung der Kranken finden kaum noch statt. Ein Dilemma, das von Pflegeorganisationen schon seit langem angeprangert wird. Zu hohe Infektionsraten in den Kliniken, zu hohe Sturzzahlen – die Patienten sind massiv gefährdet. Und ein Ende des Personalabbaus bei den Pflegern ist nicht in Sicht. Der Film zeigt auf dramatische Weise, dass Pflege im Krankenhaus kaum noch stattfindet, weil die Stationen chronisch unterbesetzt sind. Die Pflegerinnen und Pfleger, die ihren Beruf aus Leidenschaft ergriffen haben, verzweifeln immer häufiger an ihrer Arbeit. Die Politik ist dringend gefordert, damit sich für Personal und Patienten etwas ändert.

Mittwoch, 14. Mai 2008

BBC EXKLUSIV: WIE GESUND IST UNSER ESSEN?
Der ultimative Waren-Test
VOX, 23.00 Uhr

Man findet sie in fast jedem Einkaufswagen: probiotische Joghurts, Cholesterin senkende Margarine oder mit Vitaminen angereicherte Fruchtsäfte. Keine Frage, der Markt für funktionelle Lebensmittel (Novel Food) boomt. Schon lange soll unser Essen uns nicht mehr nur satt machen, sondern auch gesund. Und immer mehr Verbraucher sind bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Aber sind diese Produkte tatsächlich gesünder? Professor Lesley Regan kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen…?

Mittwoch, 14. Mai 2008

MEDIZIN IM 21. JAHRHUNDERT
Diabetes: Süßes Gift im Blut
Ein Film von Christian Schulz
MDR, 23.35 Uhr

Diabetes – die Zuckerkrankheit, früher als eine Alterserscheinung abgetan, ist mittlerweile eine weltweite Epidemie, eine Bedrohung für Milliarden von Menschen und die Gesundheitssysteme der meisten Länder. Dabei sind die extremen Zuwachsraten der Betroffenenzahlen nicht mehr allein in Industrieländern wie den USA oder in Europa zu finden. Dort sind die Verbreitungszahlen schon seit langem hoch. Viel schlimmer entwickelt sich Typ- 2-Diabetes – vor allem als Folge der Fettsucht und mangelnder Bewegung – besonders stark in Schwellenländern und bei Urvölkern. Derzeit stirbt im Durchschnitt weltweit alle zehn Sekunden ein Mensch aufgrund von Diabetes, alle 30 Sekunden werden Patienten Gliedmaßen amputiert. Was kann bei solch alarmierenden Fakten die Medizin im 21. Jahrhundert erreichen?

Der Film dokumentiert dazu mit Hilfe von bildstarken Animationen die grundlegenden Unterschiede zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes, spricht mit renommierten Wissenschaftlern über die neuesten Forschungsrichtungen und Erfolge im Kampf gegen die Zuckerkrankheit. So liegt die Hoffnung bei einem entscheidenden Durchbruch in der ethisch umstrittenen Stammzellenforschung. Experten fragen sich verstärkt, warum die Fettleibigkeit als wichtigster Verursacher von Diabetes sich immer mehr verbreitet. Das Essverhalten der Menschen gerät zunehmend in den Fokus: Was passiert im Gehirn, wenn Menschen eine leckere Speise sehen? Fällt allein im Kopf die Entscheidung für noch mehr Nahrungsaufnahme?

Wo sitzt der Auslöser für den übermäßigen Hunger, der als einer der möglichen Auslöser für Typ-2-Diabetes gilt? Der größte Durchbruch in der Forschung ist die Entdeckung bestimmter Magenhormone – ein Ansatz zur Entwicklung von Medikamenten zur Diabetestherapie. Bei allen positiven Zeichen in der Forschung und Medizintechnik zeigt der Film am Beispiel Australien aber auch, dass bei weiterer explosionsartiger Verbreitung von Typ-2-Diabetes, zunächst wohl nur die Kranken in den entwickelten Industrieländern von mögliche Fortschritten profitieren werden.

Donnerstag, 15. Mai 2008

HAUPTSACHE GESUND
Besser sehen im Alter
MDR Fernsehen, 21.00 Uhr

Jenseits der 50 nehmen Probleme mit den Augen rapide zu. Neben dem meist harmlosen altersbedingten Nachlassen der Sehkraft gibt es eine ganze Reihe Erkrankungen, die das Auge zum Teil unumkehrbar schädigen können. So kann zum Beispiel eine unerkannte oder schlecht behandelte Zuckerkrankheit die Netzhaut schwer angreifen und zur Erblindung führen. Ebenso schwerwiegend sind Veränderungen am „Gelben Fleck“, die so genannte Makula-Degeneration. Hier geht die Sehschärfe in der Mitte des Sichtfeldes teilweise oder ganz verloren.

Auch der Graue Star, die Eintrübung der Linse, betrifft im Alter viele Leute. Jedes Jahr müssen sich deshalb mehr als 600.000 Menschen am Auge operieren lassen. „Hauptsache gesund“ berichtet, mit welchen Möglichkeiten Mediziner und Wissenschaftler derzeit den zunehmendenm Sehverlust bei unterschiedlichsten Augenkrankheiten aufhalten können.

Donnerstag, 15. Mai 2008

PRAXIS DR. WEISS
Osteopathie – heilen mit den Händen
SWR Fernsehen, 18:15 Uhr

Heilen ohne Medikamente und Apparate, sondern nur mit den Händen – auf den ersten Blick ähnelt die Osteopathie einer esoterischen Gesundheitslehre. Aber die in den USA entwickelte Therapieform benutzt die Erkenntnis, dass Verspannungen und Blockaden im Körper die Ursache vieler gesundheitlicher Beschwerden sind.

Mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl diagnostiziert und behandelt der Osteopath den ganzen Menschen. Auch in Deutschland ist die Osteopathie auf dem Vormarsch – mehr über diese manuelle Medizin erfahren Sie bei Praxis Dr. Weiss, Do 15.5.2008 in SWR BW.e.

Sonntag, 19. Mai 2008

SERVICE: GESUNDHEIT
Immer gut zu Fuß!
HR Fernsehen, 18:50 Uhr

Kaum ein anderes Körperteil beanspruchen wir so sehr wie unsere Füße: Durchschnittlich 120.000 Kilometer tragen sie uns im Leben, also fast dreimal um die Welt. Doch trotz dieser immensen Leistung werden die tragenden Wunderwerke oft vernachlässigt. Wir malträtieren sie, in dem wir zu enge, zu spitze oder zu hohe Schuhe tragen, Schmerzhafte Fußerkrankungen wie Blasen, Hühneraugen, Hammer- oder Krallenzehen sind die Folge. 80 Prozent der von Fußschäden Betroffenen sind Frauen. Bänder und Muskeln halten die 28 Fußknochen in ihrer natürlichen Gewölbeform. Damit diese elastische Konstruktion den erheblichen Belastungen des Alltags standhält, brauchen wir den richtigen Schuh. Service: gesundheit sagt Ihnen, welche Schuhe gut für Sie sind. Außerdem haben wir Tipps, wie Sie Ihre Füße richtig pflegen und somit Schmerzen und Erkrankungen vorbeugen können.

Dienstag, 20. Mai 2008

VISITE
Gesundheitsmagazin
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr

Spezial: Hüftleiden – Alternativen zum künstlichen Gelenk Forschung
Kinderlos durch unerkannte Infektion
Neue Zähne im Alter – Implantate oder Gebiss?
Dagegen ist ein Kraut gewachsen – Gesunde Küchenkräuter

Eine Arthrose im Hüftgelenk bedeutet oft jahrelange Schmerzen, die die Beweglichkeit stark einschränken. In vielen Fällen ist ein künstliches Hüftgelenk der letzte Ausweg. Vor dieser Maßnahme, sollten jedoch andere Behandlungsmöglichkeiten angewendet werden, um die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten. Oft kann dadurch das Einsetzen eines neuen Gelenks lange hinausgezögert oder sogar überflüssig werden. „Visite“ informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftbeschwerden und deren Erfolgsaussichten.

Donnerstag, 29. Mai 2008

HAUPTSACHE GESUND
Infektion in Bad und Küche
MDR Fernsehen, 21.00 Uhr

Ekel vor öffentlichen Toiletten, der beschmutzten Brille, dem verdreckten Spülknopf? Dabei lauern die Gefahren ganz woanders, nämlich zu Hause! 90 Prozent aller Infektionen geschehen im Haushalt. Ganz vorne in der Hitliste der Gefahrenquellen: Wischlappen, Spültücher, Schwämme und Brettchen. Salmonellen, Campylobacter und Kolibakterien vermehren sich dort und verursachen lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen. „Hauptsache gesund“ klärt über Bakterien, Viren und Pilze in Küche und Bad auf. Welche Keime sind gefährlich? Wann ist Desinfektion nötig? Welche Hausmittel helfen bei Durchfall? Das MDR-Gesundheitsmagazin mit Moderatorin Dr. Franziska Rubin vermittelt praktische Tipps für Sauberkeit und Hygiene.

Donnerstag, 29. Mai 2008

PRAXIS DR. WEISS
Haut – sensible Oberfläche
SWR Fernsehen, 18.15 Uhr

Sie ist mit rund zwei Quadratmetern Fläche mit Abstand das größte Organ des Menschen. Die Haut hat zahlreiche Aufgaben und Funktionen. Da sie darüber hinaus auch genauso anfällig ist, ist eine umfassende Pflege wichtig. Was kann ich vorbeugend, was therapeutisch für meine Haut tun? Welche Hauterkrankungen drohen und welche Therapien gibt es beispielsweise bei Hautkrebs? Sind Solarien schädlich oder gesund für die Haut? Fragen, die Hausarzt Dr. Weiss, am 29.5.08, im Gespräch mit einem Experten beantwortet.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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