Gesund-TV: Gesunde Fernsehtipps im Oktober 2008

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Gesundheitsmagazine im Fernsehen

Gesundheit im Fernsehen: Hier finden Sie von unserer Redaktion besonders empfohlene TV-Tipps zum Thema Gesundheit für Oktober 2008. Dazu gibt es jeweils eine kurze Inhaltsangabe, sowie detaillierte Sendeinformationen samt weiterführender Links.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

HAUPTSACHE GESUND
Hämorrhoiden, Fisteln und Co
MDR, 21.00 Uhr

Juckreiz, Nässen, Blutungen, Schmerzen ­fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens unter Beschwerden am Enddarm oder After. Doch die wenigsten reden darüber. Dabei verbergen sich hinter diesen Symptomen verschiedenste Erkrankungen, von denen viele schnell und einfach gelindert werden können. „Hauptsache gesund“ holt deshalb Hämorrhoiden, Fisteln, Warzen, Fissuren und Co. aus der Tabu-Ecke. Welche Beschwerden sind gefährlich?

Wer ist betroffen? Welche Therapien sind zuverlässig? Wie hilft die Naturmedizin? Blut im Stuhl ist eine Auswirkung von Hämorrhoiden oder Fissuren, kann jedoch auch ein Zeichen von Darmkrebs sein. Jeder zwanzigste Deutsche erkrankt daran. Früherkennung hilft, Leben zu retten. Auch das ein Thema des MDRGesundheitsmagazins. Zu Gast im Studio ist Dr. Wolf-Dieter Michel, Chirurg und Enddarm-Spezialist aus Dresden.

Dienstag, 7. Oktober 2008

GESUNDHEIT!
Bayrischer Rundfunk, 19:00

– Akupunktur gegen Hitzewallungen?
Viele Frauen leiden in der Menopause unter Hitzewallungen. Immer weniger Frauen wollen deshalb jedoch zu Hormontabletten greifen. Alternative Behandlungsmethoden wie Phytohormone werden immer beliebter. Auch Akupunktur wird zunehmend eingesetzt, um Hitzewallungen zu bekämpfen. Neue Studien scheinen die Wirkung zu belegen.

– Nasennebenhöhlen – Welche Strategien helfen bei Entzündungen?

Nasskaltes Herbstwetter – da schlagen die Erkältungsviren zu. Das kann auch die Nasennebenhöhlen betreffen. Wie kann eine chronische Entzündung verhindert werden? Was tun, wenn die Schmerzen dauerhaft sind? Welche Möglichkeiten für schonende Eingriffe gibt es heutzutage?

– Müsli, Cornflakes, Frühstücksflocken – zu süß, zu fett, zu salzig?
Wer sich schon zum Frühstück gesund ernähren will, greift gerne zu Müsli oder anderen Frühstücksflocken. Doch wie gesund sind Müsli, Cornflakes und Co. wirklich? Wie viel Zucker, wie viel Fett oder Farbstoffe sind enthalten? Sind sie wirklich bekömmlicher als ein Marmeladenbrot? Wie viele Kilokalorien sind drin, im Vergleich z.B. zu einem Toastbrot?

Donnerstag, 9. Oktober 2008

HAUPTSACHE GESUND
Guter Pilz, böser Pilz
MDR, 21.00 Uhr

„Esst Pilze, und ihr lebt länger!“, so der Ausruf eines Bonner Mediziners. Was ist dran an dieser Losung? Auf jeden Fall eröffnen die Früchte des Waldes dem Genießer eine eigene Geschmackswelt. Speisepilze enthalten aber auch Mineralien und Vitamine, die das Immunsystem stärken, Blutzucker und Blutfette regulieren sollen. Inzwischen hat sich sogar eine „Pilztherapie“ etabliert, die Bronchitis, Diabetes und Bluthochdruck heilen will. Andererseits gehören Pilze zu den häufigsten Krankheitserregern.

In der Wohnung oder auf Lebensmittel werden sie zur Gift-Gefahr. Aber vor allem auf der Haut können sie hartnäckig ihr Unwesen treiben und zu einer regelrechten Plage werden. „Hauptsache gesund“ erkundet beide Gesichter dieser vielseitigen Lebewesen. Was können Pilze für die Gesundheit wirklich bewirken? Und wie wird man sie los, wenn sie krank machen?

Dienstag, 14. Oktober 2008

VISITE
Special: Verstopfte Nase
NDR, 20.15 Uhr

Verstopfte Nase – neue Methoden zum freien Durchatmen
Rund neun Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter: ständig ist die Nase zu, das Durchatmen fällt schwer, Dauerschnupfen. Dazu kommen häufig auftretende Nasennebenhöhlenentzündungen, Kopfschmerzen und Druckgefühl. Operationen auf diesem Gebiet gehören zu den häufigsten Eingriffen in HNO-Kliniken. Neue Methoden können Patienten schonender helfen als die klassischen Operationen. Doch für wen sind diese geeignet, wer führt sie durch und in welchen Fällen werden sie von den Krankenkassen bezahlt? Antworten gibt es in ‚Visite‘ Spezial.

Forschung: Schrittmacher gegen Bluthochdruck – Therapie der Zukunft?
Ein neuartiger Schrittmacher soll gefährlich hohen Druck aus den Adern nehmen. Die Implantation des Gerätes könnte vor allem jenen Patienten helfen, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken, hoffen Mediziner der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie haben im Rahmen einer Studie bereits acht Patienten mit dem Hochdruck-Schrittmacher versorgt. Das Prinzip: Feine Sonden leiten elektrische Impulse an bestimmte empfindliche Bereiche in den Halsschlagadern. Dieser Reiz vermittelt dem Körper den Anschein eines immens hohen Blutdrucks, so dass der Organismus selbst alle Register zieht, um aus eigener Kraft den Blutdruck zu senken.

Thema der Woche: Rückenschmerzen – Wege aus dem Teufelskreis
Bei weit über 85 Prozent aller Patienten mit Rückenschmerzen kann trotz intensiver Suche keine konkrete, nachweisbare Ursache für die Beschwerden gefunden werden. Seit einigen Jahren verändert sich daher in der Medizin das Verständnis von Rückenschmerzen. Statt sie als rein mechanisches Problem zu sehen, gehen Schmerzspezialisten inzwischen von einem vielschichtigen Beschwerdebild aus, das sowohl von körperlichen, als auch von psychischen und sozialen Folgen beeinflusst wird. ‚Visite‘ beschäftigt sich damit, welche Konsequenzen das für Diagnostik und Behandlung von Rückenschmerzen haben muss.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

HAUPTSACHE GESUND
Neue Dickmacher enttarnt
MDR, 21.00 Uhr

Zwei Kilo runter, drei wieder drauf – das Abnehmen mit dem berühmten Jojo- Effekt kennt fast jeder, der seine überflüssigen Pfunde loswerden will. Doch wer es bisher nicht zur Bikinifigur geschafft hat, dem könnten vielleicht bisher unbekannte Dickmacher zugesetzt haben. So spielen die Hormone eine größere Rolle als bislang angenommen.

Auch wer statt Zucker lieber auf Fruktose setzt, könnte auf dem Holzweg sein, denn auch die wird in Fettzellen eingelagert. Ebenso machen nicht nur bestimmte Lebensmittel, sondern auch Weichmacher in Verpackungen dick. „Hauptsache gesund“ enttarnt bisher wenig beachtete Dickmacher. Zudem zeigt das MDR-Gesundheitsmagazin Tricks, wie man den inneren Schweinehund überlistet, Rezepte, die Appetit machen und Bauchtraining, das Spaß macht.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

ODYSSO- WISSEN ENTDECKEN
Was bringt der Ärzte-TÜV? Medizin im Umbruch
SWR, 22.00 Uhr

Der Ärzte-TÜV, der in Bayern schon erfolgreich das Wissen der Mediziner regelmäßig prüft, soll bald auch bundesweit für mehr Qualität in der Behandlung sorgen und Patienten vor inkompetenten Ärzten schützen. Aber auch der Patient kann die Verantwortung für seine Gesundheit nicht an der Praxistür abgeben. Ein falscher Lebensstil trägt schließlich ganz entscheidend zur Entstehung von Krankheiten bei. Aber kann man Menschen, die rauchen, zu viel essen oder sich nicht ausreichend bewegen für die Folgeerkrankungen auch finanziell verantwortlich machen? Ein heikler, aber keineswegs abwegiger Gedanke. Schließlich leiden alle unter ständig steigenden Krankenkassenbeiträgen. Aber wo ist die Grenze? Was gilt noch als krank? Odysso verrät, woran man künftig einen guten Arzt erkennt und berichtet, wie die Pharmaindustrie Selbsthilfegruppen beeinflusst.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

ABENTEUER WISSEN
Thema Sex
ZDF, 22.15 Uhr

Viagra & Co. – Ist kein Sex krank?
Angeblich leidet jeder zweite Mann über 40 Jahren mehr oder weniger häufig unter erektyler Dysfunktion. Viagra heißt eines der Medikamente gegen diese ‚Krankheit‘. Seit zehn Jahren hat sich damit ein traumhafter Markt für die Pharmaindustrie eröffnet. ‚Abenteuer Wissen‘ geht der Frage nach, ob es sich wirklich um eine Krankheit handelt. Ist es letztlich nicht vielleicht doch ganz natürlich, wenn die Zeugungskraft im Alter nachlässt? Auch ohne Sex glücklich?

‚Abenteuer Wissen‘ begibt sich auf die Suche nach aufkommenden neuen Lebensformen. Prominente, die einst stolz auf ein hemmungsloses Sexualleben mit wechselnden Partnern waren, bekennen sich heute zu Treue und Enthaltsamkeit. Soziologen suchen nach Erklärungen für die stille sexuelle Revolution. Und noch ein Phänomen beschäftigt sie in letzter Zeit: Gerade unter gutsituierten Paaren vollzieht sich ein Abschied von der Formel ‚double income, no kids‘ – doppeltes Einkommen, keine Kinder. Neuerdings gilt es als schick, die Berufstätigkeit beider Elternteile mit mindestens einem Kind zu vereinbaren.

Wie krieg ich Dich rum?
Sexualität dient in erster Linie zur Weitergabe von Genen. Diese Gene bestimmen, wie wir aussehen, welche Krankheiten und Eigenschaften wir haben. Aber sie bestimmen auch, wen wir lieben und wen wir attraktiv finden. An der Universität Wien geht das Team von Prof. Grammer der Frage nach, ob wir wirklich selbst über unsere Sexualität bestimmen. Noch bis vor kurzer Zeit ist man davon ausgegangen, dass es eine Frage von gemeinsamen Interessen, Humor und Schönheit ist, ob wir uns verlieben. Jetzt mehren sich die Hinweise, dass vor allem unser Geruchssinn über die Liebe herrscht. Und es gibt auch erste Hinweise, dass wir uns durch den Einsatz von Pille und Duftwässern vielleicht in die falschen Leute verlieben. Und wie können andere Faktoren wie beispielsweise Status und Kleidung die natürlichen Faktoren überlagern?

Sexuelle Vorlieben
Auch andere menschliche Verhaltensweisen in sexueller Hinsicht galten oder gelten vielen als ‚unnatürlich‘: Homosexualität, Inzest, Prostitution und Sexsucht. Oft wird dies mit dem Hinweis darauf stigmatisiert, dass das in der Natur nicht vorkäme. Doch das Argument vieler Moralisten ist schlichtweg falsch. ‚Abenteuer Wissen‘ zeigt Forscher, die ganz überraschende sexuelle Vorlieben im Tierreich entdeckt haben, und sucht Antworten auf die Frage, warum bestimmte Verhaltensweisen aus biologischer Sicht Sinn machen.

Freitag, 31. Oktober 2008

SPIEGEL TV Thema
Wa(h)re Schönheit – Besser aussehen um jeden Preis
VOX, 22.15 Uhr

Ob im Beruf oder im Privatleben – forciert durch Hochglanzwerbung und Topmodel-Kult erhält vermeintlich perfektes Aussehen im Alltag einen immer höheren Stellenwert. Eine Folge dieses Schönheitswahns: Die wenigsten Männer und Frauen bezeichnen sich als ’natürlich schön‘. Die meisten verlassen sich auf die kostspielige Mithilfe aus der Kosmetikindustrie. Die Branche freut sich und floriert: Durchschnittlich 240 Euro investiert der Deutsche jährlich in sein Äußeres. Anti-Aging lautet das Zauberwort. Je größer die Nachfrage, desto unübersichtlicher die Produktpalette. Ob Hyaluronsäure, Q10 oder Kollagen in Cremes wirklich das halten, was sie versprechen, analysieren Wissenschaftler an der Universität Hamburg. Fest steht: Viele verlassen sich nicht mehr auf konventionelle Pflegeprodukte. Mehr als 400.000 Deutsche lassen sich jährlich im Zeichen der Schönheit operieren: Was nicht gefällt, wird korrigiert, abgesaugt oder gelasert. Dabei geht es bei der Schönheitschirurgie längst nicht mehr um das herkömmliche Facelift oder die ‚Fett-weg-Spritze‘. Plastische Chirurgen bieten selbst Operationen im Intimbereich an, wie zum Beispiel Schamlippenverkleinerung und G-Punkt-Aufspritzung.

Wie sich das Schönheitsideal im Laufe der Zeit gewandelt hat, wird vor allem bei den Haaren sichtbar. Körperbehaarung ist für die heutige Jugend tabu. Ob unter den Achseln, auf dem Rücken, den Beinen oder im Intimbereich – mit Laser, Wachs und Zuckerpaste wird der unerwünschte Wildwuchs bekämpft. Auf der anderen Seite ist üppiges Haupthaar ein Kriterium für Schönheit und Attraktivität – wer nur wenig oder gar kein Haar besitzt, leidet darunter und sucht nach Alternativen. Echthaarperücken oder Haarverlängerungen, sogenannte Extensions, verhelfen auch Topmodels zu üppigerer Haarpracht. SPIEGEL TV Thema blickt hinter die Kulissen der Schönheitsindustrie. Aufspritzen und Absaugen, Lifting und Waxing – besser aussehen um jeden Preis.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com

Linktipps

– Gesund-TV – gesunde Fernsehtipps (Archiv)
– Was tun gegen Hämorrhoiden?