Souffliertes Wiener Schnitzel | Rezept

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Souffliertes Wiener Schnitzel | Rezept

Fotocredit: stockcreations | AdobeStock

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Kalbsschnitzel aus der Oberschale oder Nuss (je ca. 160–180 g)
  • Salz
  • 100 g glattes Mehl
  • 3 Eier
  • 200 g Semmelbrösel (möglichst trocken und grob)
  • ca. 500–700 g Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl mit etwas Butterschmalz gemischt
  • 1 Bio-Zitrone

Optional traditionell

  • Petersilie zum Garnieren
  • Preiselbeeren

Schon beim ersten Schnitt durch die goldene, wellige Panierung entfaltet sich jener unverwechselbare Klang, der in Österreich beinahe als kulturelles Erbe gilt: das leise, splitternde Knuspern eines perfekt soufflierten Wiener Schnitzels.

Außen hauchdünn, luftig und in zarten Wellen vom Fleisch abgehoben, innen saftig und butterzart – genau diese scheinbar einfache Balance macht die berühmteste Nationalspeise des Landes zur kulinarischen Königsdisziplin.

Ein echtes Wiener Schnitzel verlangt nicht nach Experimenteifer, sondern nach Präzision, Timing und Respekt vor Produkt und Technik.

Die hohe Kunst des Soufflierens

„Soufflieren“ bedeutet, dass sich die Panierung beim Backen leicht vom Fleisch abhebt und jene charakteristischen Wellen bildet, die ein perfektes Wiener Schnitzel so unverwechselbar machen. Genau dieses luftige Aufgehen der Panier unterscheidet ein echtes Wiener Schnitzel von einem bloß panierten Schnitzel.

Der Effekt entsteht durch mehrere entscheidende Faktoren:

  • hauchdünn geklopftes Fleisch
  • lockere, nicht angedrückte Panier
  • ausreichend heißes Fett
  • ständiges Schwenken der Pfanne während des Backens

Durch das permanente Übergießen mit heißem Fett hebt sich die Panierung stellenweise vom Fleisch ab – sie „souffliert“.

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Im Gegensatz zu Röstzwiebeln, die meist fein gehobelt und stark frittiert als würziges Topping etwa auf Kartoffelpüree oder Hotdogs verwendet werden, stehen Zwiebelringe als eigenständige Beilage oder Snack im Mittelpunkt. In diesem Rezept zeigen wir, wie Sie die gesunde Alternative zuhause mit wenigen Handgriffen selbst zubereiten können.

Beilagen: Tradition, Emotion und österreichische Glaubensfragen

Klassiker, mit denen man nie falschliegt

Erdäpfelsalat
Petersilkartoffeln
Vogerlsalat
Gurkensalat
Preiselbeeren
Zitronenspalte

Was viele heimlich lieben

Kartoffel-Vogerl-Salat
Mayonnaisesalat beim Wirtshausbesuch
Pommes frites („natürlich nur ausnahmsweise“)

Und worüber in Österreich diskutiert wird wie über Fußball

Tunke (“was auch immer das sein mag!?”)
Cocktailsauce
Ketchup

Ein Wiener Schnitzel mit Sauce gilt vielen als mittelschwere kulturelle Verirrung. Die Panier soll knuspern – nicht baden.

Zwar darf man natürlich alles essen, man muss nur damit rechnen, dass jemand am Nebentisch leise seufzt und „Jessas Maria“ murmelt.

Fehler vermeiden

Die richtige Pfanne ist extrem wichtig.

Ideal sind:

– schwere Eisenpfanne
– Edelstahlpfanne mit guter Wärmespeicherung

Nicht ideal:

– kleine Pfannen
– überfüllte Pfannen
– zu niedrige Temperaturen (die perfekte Temperatur für das Fett beträgt etwa 170–180 °C)

Kleine Profi-Tricks für ein perfektes Ergebnis

  • Fleisch vor dem Panieren leicht temperieren
  • Brösel nie zu fein wählen
  • Eier nur leicht verquirlen, nicht schaumig schlagen
  • Schnitzel nach dem Backen kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen
  • Sofort servieren – Zeit ist der größte Feind des Schnitzels

Ein perfekt souffliertes Wiener Schnitzel lebt von Sekunden: außen knusprig und luftig, innen saftig und zart. Genau darin liegt seine große Kunst.

Hier unser köstliches Rezept:

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com (bzw. Adobe Stock)

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