Joghurt-Granola mit frischen Beeren | Rezept

(Noch keine Bewertungen)
Joghurt-Granola mit frischen Beeren | Rezept

Fotocredit: Fotolia

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Granola

  • 200 g Haferflocken, kernig
  • 50 g Mandeln, grob gehackt
  • 30 g Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Honig oder Ahornsirup
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für die Beerenschicht

  • 150 g Erdbeeren
  • 150 g Heidelbeeren
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1–2 EL Ahornsirup oder Honig, nach Geschmack

Für die Joghurtcreme

  • 600 g Naturjoghurt, griechisches Joghurt oder stichfestes Joghurt
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 EL Honig oder Ahornsirup, nach Geschmack

Zum Schichten und Garnieren

  • 100 g frische Erdbeeren
  • 100 g frische Heidelbeeren
  • einige Minzblätter nach Belieben

Knuspriges Granola, cremiges Joghurt und aromatische Beeren ergeben ein Frühstück, das nicht nur hübsch im Glas aussieht, sondern auch geschmacklich mit dem Wechsel von knusprig, cremig und fruchtig überzeugt.

Besonders schön lässt sich das Rezept vorbereiten: In vier Einmachgläsern werden Granola, fruchtiges Beerenmus und Joghurt Schicht für Schicht übereinandergesetzt und mit frischen Erdbeeren und Heidelbeeren vollendet.

Beerenpower

Erdbeeren: Für dieses Rezept sind vollreife, aromatische Früchte ideal, da sie genügend natürliche Süße und ein intensives Erdbeeraroma mitbringen.

Da Erdbeeren sehr empfindlich sind, sollten sie erst kurz vor der Verarbeitung gewaschen werden. Am besten werden sie vorsichtig unter kaltem Wasser abgespült und anschließend trocken getupft. So nehmen sie weniger Wasser auf und behalten ihr Aroma.

Heidelbeeren wiederum bringen eine intensive Farbe, feine Säure und ein charakteristisches, leicht waldiges Aroma in das Granola-Joghurt-Dessert. Besonders schön ist der Kontrast zwischen dem dunklen Beerenmus und den hellen Joghoghurtschichten.

Frische Heidelbeeren sollten fest und prall sein und eine gleichmäßige, natürliche Wachsschicht aufweisen. Diese sogenannte „Bereifung“ ist kein Qualitätsmangel, sondern ein natürlicher Schutz der Frucht.

*** Der aktuelle Buchtipp zum Thema ***

Wildheidelbeeren oder Kulturheidelbeeren – wo liegt der Unterschied?

Bei Heidelbeeren lohnt sich ein genauer Blick: Wildheidelbeeren und die im Supermarkt überwiegend erhältlichen Kulturheidelbeeren unterscheiden sich deutlich.

Wildheidelbeeren sind meist kleiner und färben das Fruchtfleisch tief violett bis dunkelblau. Ihr Aroma ist häufig intensiver und etwas herber. Kulturheidelbeeren sind dagegen größer, fester und außen meist blau bereift, während ihr Fruchtfleisch deutlich heller bleibt und kaum färbt.

Der Unterschied hängt auch mit den jeweiligen Pflanzenarten zusammen: Die in Europa heimische Waldheidelbeere (Vaccinium myrtillus) färbt aufgrund ihres hohen Gehalts an Anthocyanen auch im Inneren stark. Viele Kulturheidelbeeren stammen dagegen von nordamerikanischen Arten und Sorten ab, deren Fruchtfleisch wesentlich heller ist.

Für das Rezept eignen sich beide Varianten hervorragend. Wildheidelbeeren sind besonders aromatisch für das Beerenmus, während Kulturheidelbeeren durch ihre Größe und Festigkeit besonders schön als frische Dekoration zur Geltung kommen.

Tipp für die Zubereitung

Das Dessert lässt sich gut einige Stunden im Voraus vorbereiten. Für maximalen Knuspergenuss sollte allerdings zumindest die oberste Granolaschicht erst kurz vor dem Servieren auf die Joghurtcreme gegeben werden.

Wer das Granola vollständig unter das Joghurt schichtet, bekommt dagegen eine weichere, fast dessertartige Konsistenz.

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com (bzw. Adobe Stock)

--------------------------

Linktipps

– Rezept: Powermüsli
– Rezept: Gesundes Frühstück
– Rezept: Müsli-Cranberry-Riegel
– Rezept: Hafermilch selbst gemacht
– Rezept: Veganer Chia Pudding mit Kokoschips
– Rezept: Brotpudding mit Cranberries
– weitere Rezepte Nachspeisen & Desserts

Das könnte Ihnen auch gefallen …