Mit Yoga daheim durch schwierige Zeiten

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Mit Yoga daheim durch schwierige Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich das Leben vieler Menschen innerhalb weniger Monate grundlegend verändert. Social Distancing und eingeschränkte Bewegungsfreiheit erzeugen nicht nur Langeweile sondern oft auch Stress und Einsamkeit. Yoga daheim kann dabei helfen, psychisch gesund durch schwierige Zeiten zu kommen.

Momentan weiß wohl niemand, was in den nächsten Monaten noch auf uns zukommen wird und wie sich dies mittel- und langfristig auf unser Leben auswirkt.

Yoga daheim – Artikelübersicht:

Um in diesen turbulenten Zeiten ein wenig zur Ruhe zu kommen, können verschiedene Yoga-Übungen helfen. Denn Yoga schult nicht nur die Achtsamkeit, sondern kann Ihnen sogar zu einer besseren Lebensqualität verhelfen. Sofern Sie sich aktuell häufiger gestresst fühlen, sollten Sie sich deshalb einmal mit dem Thema Yoga auseinandersetzen.

Was ist Yoga?

Der Begriff Yoga bezeichnet eine über 5000 Jahre alte indische Lehre, bei der Körper und Geist in Einklang gebracht werden.

Es handelt sich dabei um einen ganzheitlichen Ansatz, das bedeutet sowohl physische wie auch psychische Maßnahmen kommen dabei zur Anwendung.

Als zentrales Ziel von Yoga gilt ein gutes Körpergefühl, das durch mehr Flexibilität, Ausdauer und Kraft sowie inner Ruhe erreicht werden soll.

Zur Erreichung dieses Ziels kommen spezielle Übungen, wie Dehnen, An- und -entspannungsübungen der Muskeln, Atemübungen, und Meditation zum Einsatz. Weder Alter, noch Fitness oder Gelenkigkeit spielen dabei eine Rolle.

Jeder kann jederzeit mit Yoga beginnen. Allerdings besteht unter Yogis die feste Überzeugung, dass Yoga erst durch Einbeziehung des spirituellen Aspekts seine volle Wirkung entfalten kann.

Abgestimmt auf die Vielzahl unterschiedlicher Bedürfnisse, existieren heute zahlreiche Formen von Yoga. Während der Schwerpunkt bei einigen meditativen Formen auf der geistigen Konzentration liegt, setzen andere Formen eher auf körperliche Übungen oder Atemübungen und bei anderen Formen spielt wiederum die Askese eine wichtige Rolle.

Die Formen von Yoga, die heute zumeist in der westlichen Welt gelehrt werden, entstanden zu großen Teilen erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, weshalb diese häufig westlichen Bezüge aufweisen.

Aus diesem Grund lässt sich das moderne Yoga eher mit einer Lebenseinstellung vergleichen, anstatt mit einer Form von hinduistischer Spiritualität, da sich die traditionellen indischen Yoga-Übungen von den modernen westlichen unterscheiden.

Zudem stellen viele westliche Übungssysteme die körperliche Praxis in den Vordergrund, was Yoga dann eher zu einer rein sportlichen Aktivität macht.

Welche Arten von Yoga gibt es?

Wie bereits zuvor erwähnt, existieren viele verschiedene Formen von Yoga, die als Yogawege bezeichnet werden. In den klassischen indischen Schriften werden vier dieser Wege beschrieben:

Raja Yoga: Achtgliedriger meditativ orientierter Yogaweg, wird auch als Ashtanga Yoga bezeichnet.
Jnana Yoga: Yogaweg der Erkenntnis, der sich in der intellektuellen Richtung bewegt.
Karma Yoga: Yogaweg der Tat, bei dem das selbstlose Handeln von großer Bedeutung ist.
Bhakti Yoga: Yogaweg der Liebe, Hingabe oder Verehrung an eine Gottheit.

Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert etablierte sich mit dem Hatha-Yoga noch ein fünfter bedeutender Yogaweg, der auf Kraft und Impulsen basiert.

Zudem können ergänzend auch folgende moderne Wege den Yogawegen zugerechnet werden:

Mantra Yoga: Ein besonderer Yogaweg, bei dem durch die Begleitung von Musik eine positive Wirkung erzielt werden soll.
Laya Yoga: Bei diesem Yogaweg geht es um darum alle Manifestationen der eigenen Energie, die in die Urenergie zurückzuführen.
Kundalini Yoga: Dieser Yogaweg ist im Tantrismus von großer Bedeutung.

Dazu kommt noch eine Unzahl weiterer Yogastile, die als neue Mischformen von Yogalehrern entwickelt werden. Diese haben mehr oder weniger Bezug zur ursprünglichen Lehre und weisen oftmals Fantasiebezeichnungen auf.

Beispielhaft seien nur einige der bekanntesten dieser Yogastile genannt: Aerial Yoga, Anusara Yoga, Ashtanga Yoga, Bikram-Yoga, Forrest Yoga, Hormon Yoga, Iyengar Yoga, Jivamukti Yoga, Power Yoga, Sivananda Yoga und Yin Yoga.

Wofür ist Yoga geeignet, wofür nicht?

In Bezug auf Yoga existieren nur keinerlei Verhaltensvorschriften oder Regeln, sondern lediglich Empfehlungen. So soll Yoga nicht als philosophisches System gelehrt werden, sondern auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse.

Yoga kann unter anderem entspannend, mobilisierend, stärkend, ausgleichend, durchblutungsfördernd, konzentrationsfördernd, belebend oder ganzheitlich wirken und hat somit Einfluss auf Körper und Geist.

Allerdings benötigen die meisten Menschen eine Weile, ehe diese herausgefunden haben, welche Übungen ihnen wirklich guttun oder die dabei helfen, bestehende Beschwerden ein wenig zu linden.

Da dies jedoch mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen kann, handelt es sich bei Yoga nicht um ein Wundermittel, das sie nach einer Yoga-Session von allen Beschwerden befreit. Doch im Laufe der Zeit kann Yoga nachweislich dazu beitragen, das eigene Wohlbefinden zu steigern.

Zahlreiche Studien belegen einen signifikant positiven Zusammenhang zwischen dem Praktizieren von Yoga, als eine Form der spirituellen Übung und verschiedenen Parametern von psychischer als auch physischer Gesundheit.¹

Wie kann man Yoga daheim praktizieren?

Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit fast alle Yoga-Studios geschlossen sind, müssen sich sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene aktuell nach alternativen Möglichkeiten umsehen.

Wie in fast allen Lebensbereichen ist, stellt das Internet auf der Suche nach Alternativen auch in diesem Fall die erste Anlaufstelle dar. Denn finden Sie Angebote wie Yogamehome, die es Ihnen auch in dieser schwierigen Zeit ermöglichen, Ihren Yoga-Aktivitäten nachzugehen.

Bereits für 11 Euro im Monat erhalten Sie Zugang zu den Yoga-Kursen von erfahrenen Yoga-Lehrern und haben zudem Zugriff auf eine Reihe hochwertiger Tutorials, mit denen Sie sich Stück für Stück selbst unterrichten können. Dabei genießen Sie völlige Flexibilität, da Sie ihre Übungen überall und wann immer Sie wollen durchführen können.

Zudem können Sie sich mit den Mitgliedern der ständig wachsenden Community austauschen, sodass Sie Ihre Übungen bald schon nicht mehr dazu gezwungen sind, Ihre Übungen allein zu absolvieren.²

Für Yoga daheim ist lediglich eine Yogamatte notwendig. Zudem die Beherzigung zweier wichtiger Regeln: verzichten Sie erstens etwa zwei Stunden vor dem Yoga-Training auf Essen, denn ein voller Magen kann bei den Übungen sehr unangenehm sein. Zweitens: trainieren Sie in einem Raum, in dem Sie sich wohl fühlen und entspannen können. Er sollte dafür angenehm temperiert und ruhig sein.

Kostenlose Videos auf Youtube können gerade zu Beginn helfen, herauszufinden, welcher Yogastil und welche Übungen einem liegen, welche eher nicht.

Video: Yogaübungen zu Hause für Anfänger – 15 Minuten Home Workout für Einsteiger

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Quellen:

¹ Die Beziehung zwischen Yoga Immersion, psychologischem Wohlbefinden und psychiatrischer Symptomatik (Gaiswinkler, L., Unterrainer, H., Fink, A. et al. Die Beziehung zwischen Yoga Immersion, psychologischem Wohlbefinden und psychiatrischer Symptomatik. Neuropsychiatr 29, 29–35 (2015). DOI: https://doi.org/10.1007/s40211-015-0139-9
² Videos: Yoga online zuhause üben (www.yogamehome.org)

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com (bzw. Adobe Stock)

Linktipps

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