Vitamin Check für die kalte Jahreszeit im Überblick

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Kälte, kurze Tage und wenig Sonne – braucht unser Körper im Winter tatsächlich mehr Vitamine?
Vor allem Vitamin D, C, E und A rücken jetzt in den Fokus: Was sie leisten, wo sie stecken und wann zusätzliche Präparate wirklich sinnvoll sind.
Vitamin Check für die kalte Jahreszeit – Artikelübersicht:
- Die Bedeutung von Vitamin D im Winter
- Die antioxidativen Funktionen von Vitamin C
- Die fettlöslichen Vitamine E und A
- Linktipps
In der kalten Jahreszeit können sich bestimmte Faktoren verändern, die Einfluss auf die Versorgung mit einzelnen Mikronährstoffen haben können.
Das weniger werdende Sonnenlicht trägt ebenso dazu bei wie ein meist geringeres Bewegungspensum im Freien und Änderungen bei den Ernährungsgewohnheiten.
Dies kann Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben. Ein bewusster Blick ist hier hilfreich, um die Nährstoffzufuhr richtig einordnen zu können.
In individuellen Fällen kann eine ergänzende Versorgung mit Vitaminen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Hierzu ist vorab eine Einschätzung des aktuellen Mikronährstoff-Status durch medizinisches Fachpersonal wichtig, etwa auf der Basis geeigneter Laboruntersuchungen.
Die Bedeutung von Vitamin D im Winter
Das für das Immunsystem, die Knochen, Zähne und Muskulatur bedeutsame Vitamin D ist unter den Mikronährstoffen eine Besonderheit, der Körper bildet es unter Zuhilfenahme von UV-B-Strahlung selbst.
In den Wintermonaten gibt es in der Regel weitaus weniger Sonnenstunden als in der warmen Jahreszeit. Entsprechend gering ist die körpereigene Bildung.
Hinzu kommt die Kleidung, die den Körper nahezu vollständig bedeckt und kaum Sonnenlicht durchlässt. Auch verbringen die meisten Menschen mehr Zeit in Innenräumen, wodurch der Effekt zusätzlich verstärkt wird.
Es kann hilfreich sein, die eigene Vitamin-D-Versorgung gezielt zu berücksichtigen und den tatsächlichen individuellen Bedarf zu prüfen.
Der Körper nutzt im Winter seine Speicher, die durch Sonnenaufenthalte im Freien in den Sommermonaten gefüllt wurden.
Bei manchen Menschen reicht diese gespeicherte Menge möglicherweise nicht aus, um den individuellen Bedarf zu decken.
Ein geringer Anteil von rund 10 bis 20 Prozent lässt sich über die Nahrung decken, etwa in Form von fettem Fisch, Hühnereiern und Pilzen.
Wenn dies nicht ausreicht, kann ein Vitamin-D-Supplement eine Option sein, um den Speicher aufzufüllen. Nicht jeder Mensch benötigt ein ergänzendes Supplement. Hier gilt es, den tatsächlichen Mehrbedarf zu prüfen, am besten über eine Vollblutanalyse.
Die antioxidativen Funktionen von Vitamin C
Der wasserlösliche Mikronährstoff Vitamin C kann nicht vom Körper selbst hergestellt, sondern muss über die Nahrung zugeführt werden.
Zu den bekanntesten Quellen gehören beispielsweise Paprika, Beeren und Zitrusfrüchte. In der kalten Jahreszeit stehen Obst und Gemüse nicht immer in der gleichen Vielfalt zur Verfügung wie im Sommer.
Vitamin C wirkt wie ein Radikalfänger und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Es ist an verschiedenen Stoffwechselvorgängen beteiligt und unterstützt das Immunsystem.
Für eine ausreichende Versorgung sollte gerade im Winter die Ernährung durch jahreszeitliche Vitamin-C-haltige Produkte angepasst werden, etwa durch Kohl, Kartoffeln oder Äpfel.
Die fettlöslichen Vitamine E und A
Die Vitamine E und A sind fettlöslich und kommen in verschiedenen Lebensmitteln vor, darunter Butter, Samen, Nüsse und Pflanzenöle (Vitamin E) sowie Eier, Milchprodukte, Möhren und Kürbis (Vitamin A).
Beide Vitamine sind im Winter besonders wichtig, weil sie zusammen das Immunsystem schützen. Vitamin E trägt dazu bei, die Haut vor der Kälte und dem konstanten Wechsel mit trockener Heizungsluft zu schützen.
Vitamin A kann die Schleimhäute stärken und stellt dadurch eine Barriere gegen Infekte her.
Wer sich unsicher ist, ob in der kalten Jahreszeit eine ausreichende Versorgung mit allen Vitaminen über die Ernährung gegeben ist, profitiert von einer Mikronährstoffanalyse.
Mikronährstoffpräparate, etwa von BIOGENA, können eine ergänzende Möglichkeit darstellen, wenn ein entsprechender Bedarf besteht.
Aus der Tatsache, dass Vitamin D im Winter häufiger niedriger ist, folgt nicht automatisch, dass generell alle Menschen Vitamin D supplementieren sollten.
Bei Vitamin C, E und A ist eine zusätzliche Einnahme bei ausgewogener Ernährung ebenfalls nicht generell erforderlich; entscheidend sind Versorgungslage und individuelle Risikogruppen.
Eine ungezielte Einnahme ist also nicht empfehlenswert, da sie nicht automatisch einen Nutzen bringt. Die Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal ist in jedem Fall sinnvoll.
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Quellen:
¹ A Review of Micronutrients and the Immune System-Working in Harmony to Reduce the Risk of Infection (Gombart AF et al. in Nutrients. 2020 Jan 16;12(1):236.) doi: 10.3390/nu12010236
² Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory infections: systematic review and meta-analysis of aggregate data from randomised controlled trials (Jolliffe DAet al. in medRxiv [Preprint]. 2020 Nov 25:2020.07.14.20152728.) doi: 10.1101/2020.07.14.20152728. [Update in: Lancet Diabetes Endocrinol. 2021 May;9(5):276-292.] PMID: 33798465
³ Vitamin-D-Supplement | Vollblutanalyse kann Aufschluss geben
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Linktipps
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