Lachslaibchen mit Gurkensalat | Rezept

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 4,33 Sterne von 5)

Lachslaibchen mit Gurkensalat | Rezeptfoto

Zutaten für 4 Portionen:

  • 3 Schalotten
  • 2 kleine Salatgurken
  • 1 Bund Dill
  • 250 g Vollmilch-Joghurt (3,5 %)
  • 3 EL Milch
  • Saft von 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Lachsfilet ohne Haut
  • 3-4 EL Paniermehl
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • Zucker

Lachslaibchen mit Gurkensalat – Zubereitung:

1. Schalotten schälen und in feine Scheiben schneiden. Gurke schälen, halbieren und Kerngehäuse ausschneiden, klein würfelig schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und Fähnchen, bis auf einige zum Garnieren, von den Stielen zupfen. Dill fein hacken. Joghurt und Milch mit der Hälfte der Zwiebeln, Hälfte des Dills und Hälfte des Zitronensaftes vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.

2. Lachs waschen, trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden. 2/3 vom Lachs, restliche Zwiebeln, Paniermehl, Ei und restlicher Zitronensaft im Universalzerkleinerer pürieren, danach mit restlichem Dill und Lachswürfeln vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse 12 Frikadellen formen.

3. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und Lachslaibchen darin rundherum 4-5 Minuten goldbraun braten. Gurken und Cranberries vermengen und mit Dressing beträufeln. Gurken-Cranberrysalat und Lachslaibchen gemeinsam anrichten und mit restlichen Dillfähnchen garniert servieren.

Ernährungsinfo: Lachs ist prinzipiell ein sehr gesundes Produkt. Er enthält viele Vitamine, Kalium und Jod, vor allem aber wertvolle langkettige Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz sind und das Risiko für bestimmte Fettstoffwechselstörungen senken können. Wer eher fettarmen Lachs genießen möchte, greift zum Wildlachs. Der hat in der Regel einen weitaus geringeren Fettanteil als gezüchteter Lachs.

Aber Achtung, der wild aufwachsende Atlantiklachs ist eine der letzten rein natürlichen, unbelasteten Fischarten unserer Erde. Er wächst in in den sauberen, klaren Gewässern des nördlichen Atlantiks rund um Grönland auf. Der Wildlachs ist sehr selten, sein Verhältnis zum Zuchtlachs liegt bei nicht einmal einem Prozent, bei ständig steigender Nachfrage. Die Zuchtindustrie ist sehr kreativ bei Namsnsschöpfungen – Produktbezeichnungen wie Echter Lachs, Irischer Lachs, Ökolachs, Wildwasserlachs, Fjordlachs, Grönlandlachs oder Echter Farmlachs sind frei formulierte Kunstbegriffe für Zuchtlachs! Nur dort wo “Wildlachs” deklariert wird, erhalten Sie den in 4 bis 5 Jahren natürlich aufgewachsenen Wildlachs.

Zwar hat Zuchtlachs aus Aquakultur den Fisch erschwinglich gemacht, Konsumenten sollten allerdings nicht hinters Licht geführt werden und es muss ihnen klar sein, dass Zuchtlachs in der Regel in nur 6 bis 8 Monaten zum Verzehr aufbereitet wird. Natürlich gibt es auch hier Unterschiede bei den Produzenten, wer nicht mit Kunstfutter, Fischabfällen, Farbstoffen, Wachstumshormonen und Antibiotika gefütterten Fisch aus Massentierhaltung zu sich nehmen will, sollte sich also genau erkundigen.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Nährwertangaben pro Portion ca.:

Energie: 346 kcal / 1448 kJ
Eiweiß: 28,4 g
Fett: 14,9 g
Kohlenhydrate: 26,4 g

*** Der aktuelle Buchtipp zum Thema ***

Foto: www.cranberries-usa.at

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com (bzw. Adobe Stock)

Linktipps

– Rezept: Lachstatar – feines Tatar vom Lachs
– Rezept: Lachssteak mit grünem Spargel
– Rezept: Lachslaibchen mit Gurkensalat
– Rezept: Seeteufel mit Cranberry-Kräutern und Bratkartoffeln
– Skandinaviens gesunde Küche
– Rezepte: Fisch & Meeresfrüchte

Das könnte Sie auch interessieren …