Gegrillte Kräuter-Forellen | Rezept

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gegrillte Forellen

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 2 küchenfertige Lachsforellen à 600
  • 8 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersil
  • 2 Zitronen
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 EL Butter, 1 EL Olivenöl
  • 1 Bund Thymian
  • 4 Zweige Salbei
  • 1 Zweig Rosmarin

Frisch vom Holzkohle-Rost: Gegrillte Kräuter-Forellen

1.) Die Butter zerlassen. Zitronensaft mit dem Schneebesen unter die Butter schlagen. Kräuter hacken. Die Hälfte der Kräuter mit der Butter und dem Öl vermischen, kräftig salzen u. pfeffern.

2.) Waschen Sie die Forellen innen und außen gründlich unter fließendem Wasser ab. Dann tupfen Sie sie mit Küchenpapier trocken. Nun würzen Sie die Forellen innen und außen mit Pfeffer. Innen und außen mit der Zitronenbutter einpinseln.

3.) Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Forellen mit den Knoblauchscheiben und den restlichen gehackten Kräutern füllen.

4.) Die Haut der Fische jeweils zweimal kreuzweise einschneiden, die Forellen dann für ca. 12 Minuten auf den heißen Grillrost legen.

Dazu passt Baguette oder Kräuterbrot.

Zubereitungszeit: 35 min.

Die wichtigsten Grill-Regeln für Fische:

  • Für das Grillen über Holzkohle eignet sich nicht jeder Fisch. Besonders geeignet und beliebt sind: Sardine, Makrele, Dorsch, Aal, Goldbrasse (Dorade), Bachforelle und Saibling. Im Mittelmeerraum bevorzugt man übrigens die Meerbarbe. Geht es um Fischsteak, dann fällt jedem mit Sicherheit zuerst der Lachs ein, doch auch Thunfisch ist hervorragend geeignet.
  • Besonders einfach in der Zubereitung sind kleine oder mittelgroße Fische: sie werden einfach geschuppt, ausgenommen und im Ganzen auf den Rost gelegt. Aus großen Fischen lassen sich gut Filets oder Steaks schneiden.
    Kleinere Fischstücke oder Krabben werden mit Gemüse oder Obst zu leckeren Spießen kombiniert.
  • Generell kann man jedoch sagen, je fettreicher und je festfleischiger der Fisch ist, umso besser lässt er sich grillen. Das Fleisch von Fischen und Meeresfrüchten ist nämlich besonders zart. Deshalb kann es bei zu langer Grillzeit und zu hohen Temperaturen leicht austrocknen und auseinanderfallen.
  • Damit sich die Aromen gut im Fischfleisch verteilen können, wird es auf jeder Seite zwei- bis dreimal fein eingeschnitten. Dabei sollte man recht vorsichtig sein, denn je mehr der Fisch verletzt wird, umso größer die Gefahr, dass er zerfällt.
  • Kurz vor dem Grillen werden die Kräuter mit dem Pinsel abgestreift oder abgetupft, damit sie nicht in die Kohle tropfen. Erst jetzt wird das Fleisch gesalzen.
  • Wer keine Zeit zum Marinieren hat, kann, den Fisch auch spicken – zum Beispiel mit Kräutern oder Knoblauch. Oder er brutzelt in einer köstlichen Hülle aus Bauchspeck, Spinat oder Weinblättern. Sie geben dem Fleisch zusätzlich Halt.
  • Die Grillzeit ist generell weit kürzer als bei Fleisch. Um zu testen, ob der Fisch gar ist, sticht man hinein und schiebt das Fleisch auseinander. Ist es innen kräftig weiß und nicht mehr durchscheinend, kann angerichtet werden.

Die richtige Grilltemperatur ist dann erreicht, wenn die Kohle von einem weißen Film überzogen ist. Wenn Sie die Handfläche drei Sekunden dicht über den Rost halten und dann wegziehen müssen, weil Sie es nicht mehr aushalten, ist genau der richtige Zeitpunkt, um den Fisch auf den Grill zu legen, lautet eine einfache Regel.

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