Cremiges Marilleneis | Rezept

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Cremiges Marilleneis | Rezept

Fotocredit: Dina Belenko | AdobeStock

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g reife Marillen
  • 200 ml Schlagobers
  • 150 g griechisches Joghurt (oder Naturjoghurt mit mindestens 3,5 % Fett)
  • 80–100 g Staubzucker (je nach Süße der Marillen)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Prise Salz

Optional zum Servieren

  • Frische Marillenspalten
  • Geröstete Mandelblättchen
  • Minzblätter

Wenn die Marillensaison beginnt, gibt es kaum etwas Erfrischenderes als ein cremiges, selbstgemachtes Marilleneis.

Die sonnengereiften Früchte vereinen eine feine Balance aus Süße und fruchtiger Säure, die in Kombination mit Schlagobers und Joghurt ein besonders samtiges Eis ergibt.

Gerade mit aromatischen Wachauer Marillen entwickelt das Dessert eine unverwechselbare Fruchtigkeit, die den Sommer in Österreich löffelweise auf den Tisch bringt.

Die Marille – Österreichs sommerliche Königin

In Österreich spricht man selbstverständlich von der Marille – der Begriff „Aprikose“ wird hier kaum verwendet und stammt vor allem aus dem deutschen Sprachraum. Die Marille zählt zu den beliebtesten heimischen Sommerfrüchten und zeichnet sich durch ihr besonders ausgewogenes Verhältnis von Süße und feiner Fruchtsäure aus.

Reife Marillen enthalten unter anderem:

  • Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A)
  • Vitamin C
  • Kalium
  • Ballaststoffe
  • zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe

Je reifer die Früchte geerntet werden, desto intensiver entwickeln sich ihr Aroma und ihre natürliche Süße.

Die berühmte Wachauer Marille

Als besondere Delikatesse gilt die Wachauer Marille, die seit 1996 als geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) innerhalb der Europäischen Union eingetragen ist. Sie gedeiht ausschließlich in der Wachau entlang der Donau zwischen Krems und Melk, wo warme Sonnentage, kühle Nächte, steile Terrassenlagen und die mineralischen Urgesteinsböden ideale Bedingungen schaffen.

Typisch für die Wachauer Marille sind:

  • besonders intensiver Duft
  • ausgeprägtes Marillenaroma
  • ausgewogene Balance zwischen Süße und Säure
  • saftiges, aber dennoch festes Fruchtfleisch
  • kräftig orangefarbene Schale mit sonnenseitiger Röte

Gerade wegen ihres außergewöhnlichen Aromas eignet sie sich hervorragend für Sorbets, Marmeladen, Mehlspeisen und cremiges Eis.

Tipps für besonders cremiges Marilleneis

  • Möglichst vollreife Marillen verwenden – sie liefern das intensivste Aroma.
  • Ein höherer Fettgehalt durch Schlagobers sorgt für eine feinere, cremigere Konsistenz.
  • Das Joghurt bringt eine angenehme Frische und unterstreicht die fruchtige Säure der Marillen.
  • Eine kleine Prise Salz verstärkt die Fruchtaromen, ohne hervorzutreten.
  • Wer das Eis besonders fein mag, kann das Marillenpüree vor dem Vermengen zusätzlich durch ein feines Sieb streichen und so die Fruchthaut entfernen.

Das Ergebnis ist ein herrlich cremiges Marilleneis mit intensivem Fruchtgeschmack – eine sommerliche Spezialität, die besonders mit aromatischen Wachauer Marillen ihren unverwechselbaren Charakter entfaltet.

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