Krebs | Krankheitslexikon

Krebs – Ursachen, Symptome, Diagnose, moderne Behandlung und Hoffnung durch medizinischen Fortschritt
Eine Krebsdiagnose zählt für viele Menschen zu den einschneidendsten Ereignissen ihres Lebens. Noch immer löst das Wort „Krebs“ Angst, Unsicherheit und zahlreiche Fragen aus.
Gleichzeitig hat sich die Krebsmedizin in den vergangenen Jahrzehnten enorm weiterentwickelt. Viele Tumorerkrankungen lassen sich heute früh erkennen, erfolgreich behandeln oder sogar dauerhaft heilen.
Krebs – Artikelübersicht:
- Was ist Krebs?
- Wie häufig ist Krebs?
- Wie entsteht Krebs?
- Ursachen und Risikofaktoren
- Die häufigsten Krebsarten im Überblick
- Warnzeichen und Symptome
- Diagnose und Behandlung
Andere Krebsarten können dank moderner Therapien über viele Jahre hinweg kontrolliert werden. Entscheidend sind eine frühzeitige Diagnose, eine individuell abgestimmte Behandlung und eine gute medizinische Begleitung.
Definition – Was ist Krebs?
Unter dem Sammelbegriff Krebs versteht man mehr als 200 unterschiedliche Erkrankungen, bei denen sich Körperzellen unkontrolliert vermehren und gesundes Gewebe verdrängen oder zerstören. Der medizinische Fachbegriff lautet maligne Tumorerkrankung oder bösartige Neubildung.
Unser Körper besteht aus mehreren Billionen Zellen. Diese erneuern sich laufend: Alte oder geschädigte Zellen sterben ab und werden durch neue ersetzt. Dieser Prozess wird durch ein hochkomplexes Zusammenspiel von Genen gesteuert, das Wachstum, Teilung und Zelltod exakt reguliert.
Kommt es jedoch zu Veränderungen (Mutationen) im Erbgut einer Zelle, können diese Kontrollmechanismen versagen. Die betroffene Zelle beginnt sich unkontrolliert zu vermehren. Nach und nach entsteht ein Tumor.
Nicht jeder Tumor ist jedoch Krebs. Mediziner unterscheiden zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren.
Gutartige und bösartige Tumoren – der entscheidende Unterschied
Ein gutartiger Tumor wächst meist langsam, bleibt auf sein Ursprungsgewebe begrenzt und bildet keine Tochtergeschwülste. Obwohl auch gutartige Tumoren Beschwerden verursachen können – etwa durch Druck auf Nerven oder Organe –, sind sie in der Regel nicht lebensbedrohlich.
Ein bösartiger Tumor hingegen wächst in das umliegende Gewebe ein und zerstört dieses. Einzelne Krebszellen können sich über Blut- oder Lymphbahnen im Körper ausbreiten und sogenannte Metastasen (Tochtergeschwülste) bilden. Diese Fähigkeit macht viele Krebserkrankungen besonders gefährlich.
Wie häufig ist Krebs?
Krebserkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Neuerkrankungen seit Jahren kontinuierlich an. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Krebs häufiger entsteht als früher. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass die Menschen heute deutlich älter werden. Da Krebs überwiegend eine Erkrankung des höheren Lebensalters ist, nimmt mit der steigenden Lebenserwartung auch die Zahl der Betroffenen zu.
In Österreich erkranken jedes Jahr rund 45.000 bis 46.000 Menschen neu an Krebs. Gleichzeitig leben inzwischen deutlich mehr Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung als noch vor wenigen Jahrzehnten. Der Grund dafür sind verbesserte Früherkennung, modernere Behandlungsmöglichkeiten und eine insgesamt höhere Überlebensrate.
Die häufigsten Krebsarten unterscheiden sich zwischen Frauen und Männern.
Bei Männern stehen an erster Stelle:
- Prostatakrebs
- Lungenkrebs
- Darmkrebs
- Harnblasenkrebs
- Hautkrebs
Bei Frauen treten besonders häufig auf:
- Brustkrebs
- Darmkrebs
- Lungenkrebs
- Gebärmutterkörperkrebs
- Hautkrebs
Einige Krebsarten treten bereits in jüngeren Jahren auf, die meisten entwickeln sich jedoch erst ab dem 50. oder 60. Lebensjahr.
Wie entsteht Krebs?
Krebs entsteht meist nicht plötzlich, sondern entwickelt sich über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte.
Im Laufe des Lebens sammeln sich in unseren Körperzellen unzählige kleine Veränderungen des Erbguts an. Die meisten davon werden durch körpereigene Reparaturmechanismen wieder behoben oder die betroffenen Zellen sterben ab.
Manchmal gelingt diese Reparatur jedoch nicht. Verändern sich Gene, die für Wachstum oder Zellteilung verantwortlich sind, kann sich die betroffene Zelle zunehmend der Kontrolle des Körpers entziehen.
Mehrere solcher Veränderungen müssen meist zusammentreffen, bevor tatsächlich Krebs entsteht.
Deshalb handelt es sich bei Krebs fast immer um das Ergebnis verschiedener Faktoren und nicht um eine einzelne Ursache.
Ursachen und Risikofaktoren
Obwohl sich Krebs niemals vollständig verhindern lässt, sind zahlreiche Risikofaktoren bekannt.
Rauchen
Tabakkonsum ist nach wie vor der bedeutendste vermeidbare Risikofaktor. Er erhöht nicht nur das Risiko für Lungenkrebs, sondern auch für Tumoren der Mundhöhle, des Kehlkopfes, der Speiseröhre, der Harnblase, der Bauchspeicheldrüse und vieler weiterer Organe.
Schätzungen zufolge ist etwa jede fünfte Krebserkrankung direkt oder indirekt auf das Rauchen zurückzuführen.
Alkohol
Regelmäßiger Alkoholkonsum steigert unter anderem das Risiko für:
- Brustkrebs
- Darmkrebs
- Leberkrebs
- Speiseröhrenkrebs
- Mundhöhlenkrebs
Besonders ungünstig wirkt die Kombination aus Rauchen und Alkohol.
Ernährung und Übergewicht
Eine ausgewogene Ernährung kann das Krebsrisiko zwar nicht vollständig verhindern, sie beeinflusst es jedoch nachweislich.
Ein erhöhtes Risiko besteht unter anderem bei:
- starkem Übergewicht
- Bewegungsmangel
- hohem Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel
- häufigem Verzehr von verarbeitetem Fleisch
- ballaststoffarmer Ernährung
Demgegenüber wirken sich Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und regelmäßige körperliche Aktivität günstig aus.
UV-Strahlung
Übermäßige Sonnenbestrahlung und Solarien erhöhen das Risiko für verschiedene Formen des Hautkrebses erheblich.
Besonders gefährlich sind wiederholte Sonnenbrände im Kindes- und Jugendalter.
Infektionen
Ein kleiner Teil aller Krebserkrankungen wird durch Krankheitserreger begünstigt.
Dazu zählen unter anderem:
- Humane Papillomaviren (HPV)
- Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren
- Helicobacter pylori
Gegen einige dieser Ursachen stehen heute wirksame Schutzmaßnahmen wie Impfungen oder gezielte Behandlungen zur Verfügung.
Erbliche Veranlagung
Viele Menschen befürchten, Krebs sei grundsätzlich erblich.
Tatsächlich entstehen jedoch nur etwa fünf bis zehn Prozent aller Krebserkrankungen aufgrund einer eindeutig nachweisbaren genetischen Veranlagung.
Bekannt sind beispielsweise Veränderungen der sogenannten BRCA-Gene, die das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs deutlich erhöhen können.
Eine familiäre Häufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass auch Nachkommen zwangsläufig erkranken.
Umwelt- und Berufseinflüsse
Auch bestimmte Schadstoffe können das Krebsrisiko erhöhen.
Dazu gehören beispielsweise:
- Asbest
- Radon
- Dieselruß
- bestimmte Lösungsmittel
- einige Industriechemikalien
In Österreich gelten heute strenge Arbeitsschutzbestimmungen, wodurch viele dieser Risiken deutlich reduziert werden konnten.
Die häufigsten Krebsarten im Überblick
Obwohl Krebs häufig als eine einzige Krankheit wahrgenommen wird, unterscheiden sich die einzelnen Tumorarten erheblich hinsichtlich Entstehung, Behandlung und Heilungschancen.
Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Dank moderner Mammographieprogramme wird ein Großteil der Tumoren heute bereits in einem frühen Stadium entdeckt. Dadurch konnten die Heilungschancen deutlich verbessert werden.
Prostatakrebs
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Viele Tumoren wachsen langsam und müssen nicht sofort behandelt werden. Bei aggressiveren Formen stehen heute zahlreiche wirksame Therapien zur Verfügung.
Darmkrebs
Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, die sich häufig verhindern lassen.
Im Rahmen einer Darmspiegelung können Krebsvorstufen erkannt und noch vor ihrer Entartung entfernt werden.
Lungenkrebs
Lungenkrebs zählt weiterhin zu den gefährlichsten Tumorerkrankungen.
In den vergangenen Jahren haben zielgerichtete Medikamente und Immuntherapien die Behandlung jedoch erheblich verbessert.
Hautkrebs
Beim Hautkrebs unterscheidet man den sogenannten weißen Hautkrebs vom gefährlicheren schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom).
Regelmäßige Hautkontrollen ermöglichen oft eine sehr frühe Diagnose.
Blutkrebs und Lymphome
Leukämien und Lymphome unterscheiden sich grundlegend von soliden Tumoren. Sie entstehen im blutbildenden System beziehungsweise im Lymphgewebe.
Auch hier haben moderne Medikamente und Immuntherapien in den vergangenen Jahren zu erheblichen Fortschritten geführt.
Warnzeichen und Symptome
Eine Krebserkrankung verursacht in frühen Stadien häufig überhaupt keine Beschwerden.
Gerade deshalb kommt den Früherkennungsuntersuchungen eine so große Bedeutung zu.
Dennoch gibt es Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden sollten.
Dazu gehören:
- ungewollter Gewichtsverlust
- anhaltende Müdigkeit oder Leistungsknick
- länger bestehende Schmerzen ohne erkennbare Ursache
- Blut im Stuhl oder Urin
- neu auftretende Schluckbeschwerden
- anhaltender Husten oder Heiserkeit
- tastbare Knoten
- Veränderungen von Muttermalen
- ungewöhnliche Blutungen
- chronische Wunden, die nicht verheilen
- anhaltende Verdauungsbeschwerden
Diese Beschwerden bedeuten keineswegs automatisch Krebs. Häufig stecken gutartige Erkrankungen dahinter. Halten sie jedoch mehrere Wochen an oder verschlechtern sie sich, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Ebenso wichtig ist es, den eigenen Körper gut zu kennen. Veränderungen, die neu auftreten oder sich deutlich verändern, verdienen Aufmerksamkeit. Eine frühzeitige Diagnose verbessert bei vielen Krebsarten die Behandlungsmöglichkeiten und erhöht die Chancen auf Heilung erheblich.
Diagnose und Stadieneinteilung
Der Verdacht auf eine Krebserkrankung entsteht häufig durch Beschwerden, eine Vorsorgeuntersuchung oder einen auffälligen Befund bei einer medizinischen Untersuchung. Eine Krebsdiagnose wird jedoch niemals allein aufgrund von Symptomen gestellt, sondern erfordert eine gezielte Abklärung.
Am Anfang steht meist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt sowie eine körperliche Untersuchung. Je nach Verdacht kommen unterschiedliche Diagnoseverfahren zum Einsatz:
- Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT)
- Endoskopische Untersuchungen wie Darmspiegelung oder Magenspiegelung
- Blutuntersuchungen
- Gewebeentnahme (Biopsie) zur sicheren Diagnose
Die wichtigste Untersuchung zur Bestätigung einer Krebserkrankung ist fast immer die histologische Untersuchung. Dabei wird entnommenes Gewebe unter dem Mikroskop analysiert. Erst dadurch kann sicher festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um einen bösartigen Tumor handelt und welche Eigenschaften die Krebszellen besitzen.
Moderne Diagnostik geht heute jedoch weit über die reine Betrachtung von Zellformen hinaus. Durch die sogenannte molekulare Diagnostik können bestimmte genetische Veränderungen im Tumorgewebe erkannt werden. Diese Informationen sind zunehmend wichtig, um Therapien gezielt auszuwählen.
Stadieneinteilung: Wie weit hat sich ein Tumor ausgebreitet?
Nach der Diagnose wird bestimmt, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Diese Einteilung hilft Ärzten bei der Wahl der optimalen Behandlung und ermöglicht eine bessere Einschätzung der Prognose.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die sogenannte TNM-Klassifikation:
- T (Tumor): beschreibt Größe und Ausdehnung des ursprünglichen Tumors
- N (Nodes): beschreibt, ob Lymphknoten betroffen sind
- M (Metastasen): zeigt an, ob sich Tochtergeschwülste in anderen Organen gebildet haben
Zusätzlich erfolgt häufig eine Einteilung in Stadien von I bis IV:
- Stadium I: kleiner, begrenzter Tumor
- Stadium II und III: größere Tumoren oder Beteiligung regionaler Lymphknoten
- Stadium IV: Fernmetastasen in anderen Organen
Diese Einteilung bedeutet jedoch nicht, dass eine Erkrankung in einem höheren Stadium automatisch aussichtslos ist. Gerade durch neue Therapien können heute auch fortgeschrittene Krebserkrankungen oft über lange Zeit kontrolliert werden.
Moderne Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung von Krebs hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Während früher häufig nur wenige Therapieoptionen zur Verfügung standen, gibt es heute eine Vielzahl individuell kombinierbarer Verfahren.
Welche Behandlung eingesetzt wird, hängt unter anderem ab von:
- der Krebsart
- dem Stadium der Erkrankung
- den genetischen Eigenschaften des Tumors
- dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten
- den persönlichen Wünschen und Lebensumständen
Die Entscheidung erfolgt meist in einem sogenannten Tumorboard, bei dem Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam die beste Therapieplanung erarbeiten.
Operation
Die chirurgische Entfernung des Tumors ist bei vielen Krebsarten nach wie vor eine zentrale Behandlungsmethode.
Ziel ist es, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen. Bei früh erkannten Erkrankungen kann eine Operation häufig zur Heilung führen.
Moderne Operationsverfahren ermöglichen heute besonders schonende Eingriffe:
- minimalinvasive Chirurgie
- robotergestützte Operationen
- verbesserte Rekonstruktionsverfahren
Dabei wird zunehmend darauf geachtet, nicht nur das Überleben, sondern auch die Lebensqualität nach der Behandlung zu erhalten.
Strahlentherapie
Bei der Strahlentherapie werden Tumorzellen durch energiereiche Strahlung geschädigt.
Sie kann eingesetzt werden:
- zur Heilung eines Tumors
- ergänzend nach einer Operation
- zur Verkleinerung eines Tumors
- zur Linderung von Beschwerden bei fortgeschrittenen Erkrankungen
Moderne Techniken ermöglichen heute eine sehr präzise Bestrahlung, wodurch gesundes Gewebe besser geschont werden kann.
Chemotherapie
Die Chemotherapie nutzt Medikamente, sogenannte Zytostatika, die das Wachstum schnell teilender Krebszellen hemmen.
Sie wirkt im gesamten Körper und kann daher auch Krebszellen erreichen, die sich bereits ausgebreitet haben.
Viele Menschen verbinden mit Chemotherapie starke Nebenwirkungen. Tatsächlich haben sich die Behandlungsmöglichkeiten jedoch deutlich verbessert. Übelkeit, Erschöpfung und andere Beschwerden können heute oft besser verhindert oder behandelt werden.
Immuntherapie – das eigene Immunsystem gegen Krebs aktivieren
Eine der größten Entwicklungen der modernen Krebsmedizin ist die Immuntherapie.
Dabei wird nicht direkt der Tumor angegriffen, sondern das körpereigene Immunsystem aktiviert, damit es Krebszellen besser erkennen und bekämpfen kann.
Besonders erfolgreich ist diese Therapie unter anderem bei:
- schwarzem Hautkrebs
- bestimmten Lungenkrebsarten
- Nierenkrebs
- einigen Lymphomen
Nicht jeder Patient spricht darauf an, aber bei manchen Erkrankten können beeindruckende und langfristige Behandlungserfolge erreicht werden.
Zielgerichtete Therapien und Präzisionsmedizin
Krebs ist keine einheitliche Erkrankung. Selbst Tumoren desselben Organs können sich biologisch stark unterscheiden.
Die moderne Onkologie untersucht daher zunehmend die individuellen Eigenschaften eines Tumors.
Bei sogenannten zielgerichteten Therapien greifen Medikamente gezielt bestimmte Veränderungen in Krebszellen an.
Beispiele sind:
- Antikörpertherapien
- Signalweghemmer
- Medikamente gegen bestimmte Genveränderungen
Dieser Ansatz wird häufig als personalisierte Medizin bezeichnet.
Leben mit Krebs
Eine Krebsdiagnose betrifft nicht nur den Körper, sondern den gesamten Menschen. Angst, Unsicherheit, Wut oder Trauer sind normale Reaktionen und gehören zur Verarbeitung einer solchen Erkrankung.
Neben der medizinischen Behandlung spielt deshalb auch die psychische Unterstützung eine wichtige Rolle.
Viele Betroffene profitieren von:
- psychoonkologischer Betreuung
- Gesprächen mit vertrauten Personen
- Selbsthilfegruppen
- Entspannungsverfahren
- Bewegung und angepasster körperlicher Aktivität
Bewegung trotz Krebs
Lange Zeit galt Schonung als besonders wichtig. Heute weiß man, dass angepasste Bewegung während und nach einer Krebsbehandlung zahlreiche Vorteile haben kann.
Regelmäßige körperliche Aktivität kann:
- Müdigkeit reduzieren
- die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern
- Stimmung und Lebensqualität steigern
- den Erhalt von Muskelmasse unterstützen
Natürlich muss das Training individuell angepasst werden und sollte bei laufender Therapie mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.
Ernährung bei Krebs
Eine spezielle „Krebsdiät“, die Tumoren aushungert oder sicher heilt, gibt es nicht.
Vielmehr empfehlen Experten eine ausgewogene Ernährung, die den Körper während der Behandlung unterstützt.
Wichtig sind:
- ausreichend Eiweiß
- genügend Flüssigkeit
- viel Gemüse und Obst
- Vollkornprodukte
- angepasste Kalorienzufuhr
Bei Gewichtsverlust oder Appetitproblemen kann eine professionelle Ernährungsberatung hilfreich sein.
Informationsstellen:
Österreichische Krebshilfe (Dachverband)
Office Beratungszentrum
Kostenlose Hotline: 0800 699 900
Tel. (01) 408 70 48
E-Mail: beratung(at)krebshilfe-wien.at
Telefonisch erreichbar: Montag bis Freitag 9:00 – 12:00 Uhr
Beratungstermine nach Vereinbarung!
Auch außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit!
Website: www.krebshilfe.net
Beratungsstellen: krebshilfe.net/beratung-hilfe/beratungsstellen/infos-zu-den-beratungsstellen
Krebshilfe Beratungsstelle WIEN
Brigittenauer Lände 50-54/4. Stiege/5. OG
1200 Wien
www.krebshilfe-wien.at
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Quellen:
¹ The global cancer burden and human development: A review (in Scand J Public Health. 2018;46(1):27–36.) DOI: 10.1177/1403494817715400
² Weltgesundheitsorganisation (WHO): Cancer – Fact Sheet
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Linksammlung Krebs:
Krebshilfe Österreich
Knospe.at (interdisziplinäres Netzwerk)
Österreichische Gesellschaft für Onkologie
Chirurgische Krebstherapie
ARGE hämatologischer, onkologischer Pflegepersonen
Österreichische Lungenunion
Kopf- und Hals-Tumore
Karzinome des Magen-Darm-Traktes
Deutsche Krebshilfe
Deutscher Krebsinformationsdienst
ÖGO – Österr. Gesellschaft für Onkologie
Die Universitätsklinik Bonn bietet umfangreiche Informationen zu den unterschiedlichen Krebsarten in der deutschen Übersetzung des US CancerNets. Hier ein kleiner Auszug als direkte Verweise:
Uni-Brustzentrum Essen: Brustkrebs
Bauchspeicheldrüsenkarzinom
Darmkrebs
Dickdarmkrebs
Dünndarmkrebs
Kleinzelliges Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)
Magenkrebs
Morbus Hodgkin
Prostatakrebs
[Verfasst 03/2011, Update: 07/2026]


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