1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 Bewertungen, Durchschnitt: 3,80 Sterne von 5)
Gegrillte Spareribs  | Rezept

Gegrillte Spareribs | Rezept

Spareribs mit Cranberry-Dip

Zutaten für 4 Portionen

    Für den Dip:

  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Mango
  • 125 ml Tomatenketchup
  • 2-3 TL Sambal Oelek
  • 40 g getrocknete Cranberries
  • Salz, Pfeffer
    Fleisch & Marinade

  • 2 kg Spareribs
  • 100 ml BBQ-Sauce
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 4 EL Senf



Gegrillte Spareribs mit Cranberry-Dip – Zubereitung:

1. Spareribs abspülen und trockentupfen. BBQ-Sauce mit Honig und Cranberry-Nektar verrühren. Die Spareribs damit kräftig einreiben und zugedeckt 2-4 Stunden marinieren.

2. Spareribs in Alufolie packen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Gas: Stufe 2-3, Umluft: 160 Grad) ca. 60 Minuten vorgaren, dabei ab und zu wenden. Nun kommen die vorgegarten Spareribs auf den heißen Grillrost und werden beidseitig knusprig gegrillt. Nach ca. 10-15 Minuten Grillzeit sind die Sparerbis fertig. Durch das Vorgaren stellt man sicher, dass sich das Fleisch beim Essen leicht vom Knochen löst.

3. Für den Dip Frühlinszwiebel putzen, abspülen und sehr fein schneiden. Mango schälen und das Fruchtfleisch vom faserigen Kern schneiden. Fruchtfleisch pürieren, mit Ketchup und Sambal Oelek verrühren. Frühlingszwiebel und Cranberries unterrühren. Mit etwas Salz abschmecken. Spareribs entlang der Knochen in Stücke schneiden und servieren. Den Dip zu den Spareribs reichen.

Zubereitungszeit: ca. 1 h 20 min + Marinierzeit

Nährwertangaben pro Portion:

Energie: 380 kcal / 1596 kJ
Eiweiß: 41,6 g
Fett: 10,1 g
Kohlenhydrate: 31 g

Tipp: Was bei uns unter dem Namen „Spareribs“ auf dem Rost landet, sind üblicherweise Karree-Rippchen – diese sind in Amerika unter der Bezeichnung „Baby Back Ribs bekannt“. Original Spareribs stammen aber nicht vom Karree des Schweins, sondern sind meist Schälrippen aus dem oberen Drittel des Bauchs bzw. „Dicke Rippen“, die aus der Brustspitze geschnitten werden. Sie sind viel größer als Karree-Rippchen, deutlich fleischiger und grobfasriger und wollen lange bei mäßiger Temperatur am Rost verweilen, um dann ganz zart zu werden. Das geht allerdings kaum auf einem einfachen Griller, hier handelt es sich um Barbecue -– ein Grillgerät mit Deckel ist Voraussetzung, eine Temperaturanzeige zumindest günstig.

Auch wenn es im Handel bereits fertig marinierte Rippchen gibt, lohnt die Zubereitung einer eigenen Marinade wirklich. Es ist vollkommen ausreichend wenn man die Spareribs 2-3 Stunden vor dem Grillen würzt und mariniert. Wer die Rippchen ausschließlich am Griller zubereiten will muss, wie folgt vorgehen: Zuerst beidseitig langsam grillen, dann vom Grill nehmen und beidseitig mit der Marinade bestreichen. Anschließend nochmals kurz beidseitig knusprig grillen. Wer es besonders würzig mag, verwendet noch zusätzlich Raucharomen, die leicht mit einer Handvoll befeuchteter Holzspäne auf der Glut zu erzielen sind. Aber Achtung: sind die Spareribs einmal mariniert, verbrennen die Rippchen wegen der Marinade sehr schnell.

*** Der aktuelle Buchtipp zum Thema ***

Scharfe Sachen. Ein erotisches Kochbuch.

Essen ist sinnlich und Essen macht sinnlich. Das Diner a deux ist eines der wirkungsvollsten Vorspiele, das Nase, Zunge und Gaumen zugleich verwirrt und verwöhnt. Anke Meyer-Hartmann stellt Aphrodisiaka vor, beschreibt ihre Wirkungen und zeigt, dass es letztendlich egal ist, ob diese Kulinaria nun wirklich stimulieren oder nur der raffinierten atmosphärischen Einstimmung dienen. Rund neunzig luststeigernde Rezepte aus aller Herren Länder verführen zum Kochen, Genießen – und Lieben.

—- Anzeige —-

Linktipps:

– Rezept: Der perfekte Grillburger
– Rezept: Burger mit Gorgonzola
– Rezept: Rindersteak vom Grill
Smoken & indirektes Grillen – die gesunde Art des BBQ
– Kalorientabelle: Fleisch
– Grillrezepte im Überblick