Traubensaft statt Wein zur Vorbeugung von Herzleiden

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 Bewertungen, Durchschnitt: 3,40 Sterne von 5)

Traubensaft

Die gesundheitsfördernden Wirkstoffe des Weins lassen sich auch nützen, wenn man abstinent bleiben will. Auch im Traubensaft sind jene antioxidativ wirkenden Flavonoide in großer Zahl enthalten, die dem Wein seine gesundheitsfördernde Wirkung verleihen, berichtet CNN-Health.

Traubensaft und Cholesterin

Eine Studie der US-amerikanischen University of Wisconsin Medical School in Madison zeigte etwa, dass ein Glas Traubensaft pro Tag die Oxidation des „bösen“ LDL-Cholesterins deutlich verringert und auch die Beschaffenheit der Arterienwände positiv verändert. Traubensaft kann auch das Risiko herabsetzen, dass sich Blutklümpchen bilden, die Herzinfarkte auslösen können.

Diese Wirkung wird auch dem Rotwein zugeschrieben, allerdings erst ab einer recht hohen Menge. Außerdem können alkoholische Getränke die Zellen in den Arterienwänden offenbar nicht positiv beeinflussen, meinen die Wissenschafter. Alkohol verursache die Freisetzung von freien Radikalen und konterkariert somit einige der günstigen Wirkungen der Antioxidantien im Rotwein. Alkohol scheint zudem den Abbau von Katechin, einem wichtigen Flavonoid, zu beschleunigen. Eine aktuelle Studie der University of California in Davis zeigt, dass die Antioxidantien aus dem Traubensaft länger im Körper verweilen als jene aus Wein.

Von den im Handel erhältlichen Sorten enthält der violette Traubensaft weit mehr Antioxidantien als roter oder weißer. Der Saft enthält auch mehr Wirkstoffe als die roten Trauben, denn beim Pressen werden auch die Kerne zerquetscht, die besonders reich an Flavonoiden sind.

Das könnte Sie auch interessieren...