Kung Pao Huhn | Rezept

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Kung Pao Huhn | Rezept

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g Hühnerbrust oder -keule, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 3 Frühlingszwiebeln, in Stücke geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Würfel geschnitten
  • 1 Handvoll getrocknete rote Chilischoten (je nach Schärfewunsch, ganz oder entkernt)
  • 2 EL geröstete Erdnüsse (ungesalzen)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm), fein gehackt
  • 1 TL Szechuanpfefferkörner, leicht angeröstet und grob zerstoßen
  • 2 EL Pflanzenöl (z. B. Erdnussöl)

Für die Marinade:

  • 2 EL helle Sojasauce
  • 1 EL Shaoxing-Reiswein (oder trockener Sherry)
  • 1 TL Speisestärke

Für die Sauce:

  • 2 EL helle Sojasauce
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 1 TL Speisestärke, mit 1 EL Wasser angerührt

Kung Pao Huhn – herbstliche Schärfe aus Sichuan

Wenn die Tage kürzer werden und wir uns nach Wärme sehnen, passt Kung Pao Huhn perfekt auf den Teller.

Das traditionsreiche Gericht aus der Sichuan-Küche, das auch als Gongbao-Huhn bekannt und geläufig ist, vereint saftig gebratene Hühnerfleischstücke mit knackigem Gemüse, gerösteten Erdnüssen und der charakteristischen Schärfe von Chilischoten sowie dem prickelnden Aroma von Szechuanpfeffer.

Dieses Zusammenspiel von süß, sauer, salzig und scharf macht das Gericht nicht nur zu einem kulinarischen Abenteuer, sondern auch zu einer wohltuenden, wärmenden Mahlzeit – ideal für den Herbst, wenn kräftige Aromen Körper und Seele beleben. Das Gericht zählt mittlerweile weltweit zu den Klassikern auf den Speisekarten der Chinarestaurants.

Der Name Kung Pao (宫保, Gong Bao) geht übrigens zurück auf den kaiserlichen Beamten Ding Baozhen, der im 19. Jahrhundert als Gouverneur von Sichuan lebte und den Ehrentitel „Gong Bao“ („Palastwächter“) trug – ihm zu Ehren wurde das Gericht benannt.

Ursprünglich in Sichuan entstanden, verbreitete sich das Rezept über ganz China und zählt heute zu den international bekanntesten Gerichten der chinesischen Küche.

Tipp für eine mildere Variante: Wer es weniger scharf mag oder für Kinder kocht, kann die getrockneten Chilischoten weglassen, den Szechuanpfeffer reduzieren und stattdessen etwas mehr Paprika oder Möhren hinzufügen. So bleibt das Gericht aromatisch, ausgewogen und bekommt durch das Gemüse eine leichte Süße, ohne die typische Würze zu verlieren.

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