Bobotie – Südafrikas Faschierter Braten | Rezept

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 Sterne von 5)
Bobotie - Südafrikas Faschierter Braten | Rezept

Fotocredit: Kave Atefie | Herz As Media

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 kg Faschiertes (Rind oder Lamm)
  • 2 Scheiben Toastbrot, in Milch eingeweicht
  • 2 kleingehackt Zwiebeln
  • 4 kleingehackt Knoblauchzehen
  • 2 EL Ghee (oder Butter und Öl)
  • 1/2 Tasse Rosinen
  • 1/2 Tasse getrocknete Aprikosen, in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Tasse Mandelkerne (geschält, gehackt)
  • 3 TL Marillenmarmelade
  • 3 TL Mango-Chutney
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kardamom
  • 1 TL Ingwerpulver (1 daumengroßes Stück frischen Ingwer)
  • 4 geriebene Karotten
  • Saft und Schale einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Eierguss:

  • 4 Eier
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Kurkuma
  • 6 Lorbeerblätter (oder Zitronen- bzw. Limettenblätter)

Bobotie – südafrikanisch für Anfänger

Eigentlich stammt das Schmorgericht mit seiner für uns doch ungewöhnlichen Zutatenmischung ursprünglich aus Indonesien (bzw. Niederländisch-Indien, wie das Archipel bis zu seiner Unabhängigkeit 1949 hieß). Verbreitung fand es allerdings in Südafrika vor allem im Gebiet des Kap der Guten Hoffnung, vermutlich über die indonesischen und malaysischen Zuwanderer (Kap-Malayen), die aus den damals niederländischen Kolonien in Südostasien kamen.

Die Besonderheit des Gerichts macht die Mischung aus Fleisch, süßen Zutaten und dem Eierguss aus. Zusammen mit den Gewürzen Kurkuma, Kardamom und Kreuzkümmel ergibt der Auflauf ein höchst exotisches Gericht, das nicht umsonst als südafrikanisches Nationalgericht gilt. Die Zubereitung ist unkompliziert, das Geschmackserlebnis dafür hochinteressant.

Nachkochen lohnt also allemal, vor allem wenn Sie etwas Abwechslung in Ihren Speiseplan bringen wollen. Es gibt übrigens nicht das Rezept, schließlich hat jede Familie in Südafrika seine eigene Zubereitungsform, wir halten aber unseren Favorit für eine besonders gute Wahl. Hier unser Rezept:

Dazu passt zum Beispiel Safranreis ganz hervorragend.

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com (bzw. Adobe Stock)

Linktipps

– Rezept: Orientalischer Couscous Salat
– Rezept: Schweinsbraten mit Rosmarin
– Rezept: Gefüllter Kürbis aka Stuffed Pumpkin
– Rezept: Lamm-Tajine mit Erbsen-Couscous
– Rezept: Orientalisches Huhn mit Datteln
– Dörrobst: warum getrocknete Früchte so gesund sind

Das könnte Sie auch interessieren …