Kärntner Kletzennudeln | Rezept

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Kärntner Kletzennudeln

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 300 g gekochte und faschierte Kletzn (auch Kletzen: gedörrte Birnen)
  • 300 g trockener Topfen
  • 60 g Staubzucker
  • ½ TL Zimt
  • 1 Msp Nelkenpulver
  • Zimt
  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • Salz
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • Butter
  • Staubzucker
  • ev. Vanilleeis

Kärntner Kletzennudeln

1. Aus Mehl, Ei, Salz und Wasser einen geschmeidigen Nudelteig kneten und diesen längere Zeit rasten lassen.

2. Die Kletzen über Nacht kalt einweichen und dann im Einweichwasser weichkochen; von den Stielen und Kelchen befreien, faschieren und mit Topfen und Staubzucker verkneten, mit Zimt und Nelkenpulver abschmecken.

3. Aus der Masse mittelgroße Kugeln formen.Den Teig ausrollen und die Kugeln der Fülle ca. 5 cm vom Rand in einer Reihe auflegen; den Teig so darüberschlagen, dass man ihn rund um die Kugel zusammendrücken kann.

4. Den Teig mit dem Teigrad halbkreisförmig um die Kugeln ausradeln, den Nudelrand festdrücken oder nach Kärntner Art „krendeln“. In viel kochendem Salzwasser kochen, dabei vor allem beim und nach dem Einlegen vorsichtig umrühren, damit die Nudeln nicht aneinanderkleben. Die Garzeit beträgt je nach Größe der Nudeln ca. 5 bis 10 Minuten.

5. Mit etwas brauner Butter, Zimt und gegebenenfalls mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

Tipp: Anstatt der Butter bzw. des Vanilleeis, können Sie auch Apfel-, oder noch besser Birnenmus servieren.

Zubereitungszeit: ca. 30 Min. (zum Rasten des Teiges noch etwa 1 Std. dazurechnen)

Die mit Dörrbirnen und Topfen gefüllten süßen Kärntner Kletzennudeln sind eine regionale Spezialität, die auch außerhalb des südlichsten österreichischen Bundeslandes bekannt und geschätzt ist. Es handelt sich um einen dünn ausgewalzter Nudelteig, ähnlich jenem für Ravioli, der zu einer Tasche geformt und mit Kletzen (getrockneten Birnen), trockenem „Brösel“topfen, Zimt und Zucker gefüllt wird. Typisch für das Original ist der gekrendelte Rand, also die zackenartig zusammendrückten gegeneinander liegenden Teigränder. Auf unserem Foto ist gut zu sehen, dass wir das in der Redaktion nicht so gut hinbekommen haben.

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com

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