Vorbereitung auf das erste Kind – so bleibt alles stressfrei

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Vorbereitung auf das erste Kind

Vor allem dann, wenn das erste Kind erwartet wird, herrscht bei Paaren oft Ausnahmezustand. Der Wunsch, perfekte Eltern abzugeben und auf die neuen Lebensumstände perfekt vorbereitet zu sein erzeugt natürlich enormen Druck. Druck, den man sich eigentlich sparen kann, denn „perfekt“ ist in diesem Zusammenhang ein höchst individueller und sehr sujektiver Begriff. Und Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern liebevolle, authentische Eltern. Vorbereitung kann trotzdem nicht schaden, deshalb haben ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Fragen wie „Welches Kinderzimmer ist am schönsten?“ oder „Wie teuer ist eigentlich eine Erstausstattung?“ tauchen bei werdenden Müttern in der Regel parallel zu Übelkeit und anderen Schwangerschaftsbeschwerden auf. Es gilt daher, einen kühlen Kopf zu bewahren und „To do“-Listen abzuarbeiten. Doch welche Kategorien sind hier eigentlich besonders wichtig?

Die Umstandsmode – damit Mama sich wohl fühlt

Jede Frau, die einmal schwanger war, weiß, dass es sich bei dieser spannenden Phase um ein Chaos der Gefühle handeln kann. Während die Welt an einem Tag noch rosarot (oder wahlweise auch babyblau) aussehen mag, bricht selbige ein wenig später zusammen, weil das Mittagessen „heute so gar nicht gelingen“ wollte.

Fakt ist jedoch auch, dass es gerade Schwangere genießen, sich immer noch weiblich und attraktiv zu kleiden. Die Zeiten, in denen Umstandsmode wie der sprichwörtliche Sack wirkte, sind vorbei. Stattdessen geht der Trend klar zu hellen, ansprechenden Farben, mitunter auffälligen Mustern und modernen Schnitten. Hier gilt: wer sich wohl fühlt, strahlt genau das auch nach außen aus. Und Glück tut nicht nur der Mama, sondern auch dem Baby im Bauch gut.

Die Babykleidung – funktional, modisch oder beides?

Fühlt sich der Nachwuchs in seinen Stramplern und anderen Kleidungsstücken nicht wohl, ist dies oft an lautstarken Äußerungen zu erkennen.

Vor allem…:

• zu warme und wenig atmungsaktive Kleidung
• kratzige Stoffe
• zu enganliegende Kleidung

sind hier oft der Grund für ausgiebige Schreiattacken. Heutzutage ist es jedoch durchaus möglich, einen (für alle) zufriedenstellenden Kompromiss zwischen „funktional“ und „modisch“ zu finden. Wichtig ist es unter anderem, sich für Kleidung zu entscheiden, die nicht nur optisch, sondern eben auch mit Hinblick auf den gebotenen Nutzerkomfort passt. Wenn es schnell gehen muss: auch immer mehr Online Shops liefern den Beweis dafür, dass hohe Ansprüche auch auf der Basis eines kundenfreundlichen Preis-Leistungsverhältnisses gewährleistet werden können.

Übrigens: wer eventuell ein wenig mehr Wert auf das Schonen des zur Verfügung stehenden Budgets achten möchte, sollte von Vornherein circa eine Größe größer kaufen. Besonders in den ersten Monaten wachsen Kinder so schnell, dass ansonsten viele Strampler und Co. gleich wieder den Weg in die Altkleidersammlung finden müssen.

Fläschchen, Schnuller und Co.

Fläschchen und Schnuller gehören sicherlich zum Basis-Equipment einer jeden jungen Familie. Kein Wunder! Immerhin dienen diese Accessoires nicht nur der Flexibilität unterwegs, sondern helfen auch super dabei, ein Kind zu beruhigen.

Dennoch gilt es, auch laut Meinung vieler Mediziner, besonders das Fläschchen niemals zum Standardinstrument der Beruhigung zu machen. Besonders dann, wenn hier beispielsweise Fruchtsäfte oder Milch abgefüllt wurden, ist die Gefahr extrem hoch, dass die Zähne angegriffen werden.

Ratsamer ist es hier, auf andere Möglichkeiten, beispielsweise den Einsatz eines Tragetuchs zurückzugreifen.

Tragetuch oder Kinderwagen?

Viele Ärzte raten vor allem Müttern, deren Kinder sich nur schwer beruhigen lassen, zum Einsatz eines Tragetuchs. Anders als viele andere Trageaccessoires wird hier der Rücken des Kindes geschont. Gleichzeitig haben die Tragenden beide Hände frei, um Erledigungen des Alltags ausführen zu können.

Wichtig ist es, beim Kauf eines Tragetuchs darauf zu achten, dass…:

• dieses in einer Länge von mehreren Metern (circa sechs bis acht) daherkommt
• aus einem leicht zu reinigenden und angenehmen Material hergestellt wurde
• an das Gewicht des Kindes angepasst ist.

Die Auswahl ist hier groß. Daher ist es nicht schwer, im Sortiment der jeweiligen Hersteller ein Modell zu finden, das auch in optischer Hinsicht keine Wünsche mehr offen lässt. Auch wenn das Verknoten und Platzieren am Anfang noch ein wenig umständlich wirken mag: Muttis und Papas, die hier ein wenig üben, schaffen es oft innerhalb weniger Minuten, ihr Kind sicher und bequem in dieser modernen Tragevorrichtung zu verstauen.

Das richtige Bett

Damit sich das Kind auch in der Nacht wohlfühlen kann, braucht es das passende Bett. Oder doch nicht? Hier scheiden sich die Geister. Während sich manche Familien vor allem für das Familienbett begeistern können, entscheiden sich andere dafür, das Baby schon ab dem ersten Tag im eigenen Zimmer (und im eigenen Bett) schlafen zu lassen.

Viele Studien belegen derzeit, dass ein so genanntes Beistellbett einen optimalen Kompromiss zwischen beiden Schlafmodellen darstellen würde. Somit wird einerseits einem Einengen des Kindes im elterlichen Bett vorgebeugt, andererseits ermöglicht es, weitestgehend uneingeschränkt zu schlafen. Ein weiterer Vorteil zeigt sich hier mit Hinblick auf das Stillen. Mama muss nicht aufstehen, sondern kann ihrem Nachwuchs vom eigenen Bett aus die Brust geben.

Ganz wichtig: eine sichere Wohnung

Schon nach wenigen Monaten ist die Ruhe nach der Geburt dann jedoch definitiv vorbei. Weshalb? Der Nachwuchs lernt die Welt kennen und krabbelt. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, nicht nur Steckdosen zu sichern, sondern auch das Verletzungsrisiko im Allgemeinen herunterzuschrauben bzw. zu minimieren. Hierzu gehört es unter anderem…:

• Putzmittel und Medizin für Kinder unzugänglich aufzubewahren
• kleine Gegenstände nicht auf dem Boden (oder in greifbarer Nähe) liegenzulassen
• Kerzen nicht unbeaufsichtigt zu lassen
• unter anderem auch auf das Verhalten von Haustieren zu achten.

Vor allem Katzen lieben es, sich in Wiegen und an anderen gemütlichen Plätzen niederzulassen. Damit es hier nicht zu gefährlichen Zwischenfällen kommt, ist es wichtig, gegebenenfalls Türen zu schließen und die Tiere immer im Auge zu behalten.

Das Zusammenleben mit Hunden und Katzen wirkt sich jedoch -sollte diese Vorkehrungen beachtet werden- durchaus positiv auf die Entwicklung aus. Die Kleinen lernen damit nicht nur, rücksichtsvoller anderen Lebewesen gegenüber zu sein, sondern sind in der Regel auch weniger anfällig für Krankheiten und Allergien.

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Quellen:

¹ Familien in Zahlen – Österreichisches Institut für Familienforschung (ÖIF)
² Babybekleidung: Erstausstattung

Linktipps

– Babykleidung
– Fragen an den Kinderarzt
– Windeln wechseln – Tipps und Tricks für ein zufriedenes Baby
– Kindgerechtes Wohnen – die besten Tipps
– Kindersitz im Auto – Sicherheitstipps für den richtigen Kauf

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