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Nicht-operative Behandlungsmethoden für Gesicht und Hals ersetzen das Skalpell

Nicht-operative Behandlungsmethoden für Gesicht und Hals ersetzen das Skalpell

Nicht-operative Behandlungsmethoden für Gesicht anstatt Skalpell

Ewige Jugend ist ein Wunsch, den viele hegen: Die medizinische Ästhetik entwickelt fortlaufend Methoden, um unter anderem das Anliegen um ein jugendliches Aussehen, eine faltenfreie Stirn und pralle, rosaschimmernde Wangen realisieren zu können. Minimalinvasive Schönheitsbehandlungen, wie die Behandlung des Submentalfettes (Doppelkinn), Haarentfernungen mittels Laser, sowie Faltenunterspritzungen und Beeinflussungen des Gesichtsvolumens werden immer mehr verlangt.



Vor allem Behandlungen mit Botulinumtoxin-Präparaten und Hyaluronsäure-Filler nehmen stetig zu. So verkündete die Amerikanische Gesellschaft für Ästhetisch-plastische Chirurgie im Jahr 2015 eine jährliche knapp zweistellige Zuwachsrate.

Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure?

Welches der beiden Wirkstoffe für eine ästhetische Behandlung des Gesichts und des Halses in Frage kommt, hängt von den zu behandelnden Regionen und Falten ab: Man unterscheidet zwischen dynamischen und statischen Falten. Während dynamische Falten bei Mimiken wie Lachen und Grimassen schneiden auftreten, sind statische Falten auch bei entspannter Gesichtsmuskulatur sichtbar. Zur Behandlung von dynamischen Falten wie Stirnfalten und Krähenfüße wird Botulinumtoxin eingesetzt.

Dabei werden wenige Einheiten des Toxins direkt in den Muskel gespritzt, was dazu führt, dass der betroffene Muskel sich nicht mehr zusammenziehen kann, wodurch die Faltenbildung reduziert wird. Die Wirkung baut sich über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen kontinuierlich auf, wodurch die maximale Wirkung erst nach diesem Zeitraum vollends sichtbar ist. Je nach Indikation hält der Effekt unterschiedlich lange an.

Hyaluronsäure-Filler hingegen werden zur Behandlung von statischen Falten und für Gesichtsmodellierungen verwendet. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes und trägt zur Erhaltung der Hautelastizität bei. Auch hier hält der Effekt je nach Indikation unterschiedlich lange an.

Einheitliche Standards bei ästhetischen Eingriffen

Dr. Mauricio de Maio, plastischer Chirurg aus Brasilien, hat die Entwicklung von einheitlichen Standards im Bereich nicht-operativer Schönheitsbehandlungen im Gesicht und Dekolleté maßgeblich beeinflusst: Er entwickelte mit seinen sogenannten MD-CodesTM eine standardisierte Methode um seinen Patienten und -innen zu dem natürlichen Aussehen zu verhelfen, das sie sich vorstellen. Dabei betrachtet er nicht einzelne Falten, sondern konzentriert sich auf das gesamte Gesicht (Full-Face-Approach) und fragt auch nach, welche Gefühle sie mit ihrem Gesicht vermehrt ausdrücken möchten.

Seit einigen Jahren bereist Dr. de Maio die ganze Welt, um die entwickelten MD-CodesTM weiteren plastischen Chirurgen und Ärzten bekannt zu machen und diese zu Injektionsexperten mit dieser Anwendungsmethode auszubilden.

Interview mit Dr. Mauricio de Maio (Video)

Im folgenden Video erklärt Dr. de Maio seine Behandlungsmethode im Detail:

Quelle:

¹ Österreichischen Gesellschaft für Dermatochirurgie (ÖGDC)

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