Gesund-TV: Gesunde Fernsehtipps | Oktober 2011

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Gesundheitsmagazine im Fernsehen

Gesundheit im Fernsehen: Hier finden Sie von unserer Redaktion besonders empfohlene Fernsehsendungen zum Thema Gesundheit im Oktober 2011. Dazu gibt es jeweils eine kurze Inhaltsangabe, sowie detaillierte Sendeinformationen samt weiterführender Links.

Samstag, 1. Oktober 2011

bewusst gesund – Das Magazin
Rundum zufrieden trotz Brustamputation nach Krebs
ORF, 17.05 Uhr

In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Diagnose ist für die Betroffene in jedem Fall ein Schock – der umso größer wird, wenn auch die Brust amputiert werden muss. Viele Frauen fühlen sich durch diesen Eingriff in ihrer Weiblichkeit beeinträchtigt und können sich oft nur schwer mit ihrem neuen Aussehen anfreunden. In den meisten Fällen ist aber eine plastische Rekonstruktion, das heißt ein Brustaufbau möglich und wird auch von den meisten Patientinnen gewünscht. Meist erfolgt dieser Aufbau mit einem Silikon-Implantat oder auch Eigengewebe, das aus dem Rücken oder dem Oberschenkel entnommen wird. Trotzdem gibt es aber auch Frauen, die sich bewusst gegen den Wiederaufbau der Brust entscheiden.

Weiteres Thema: Tickende Zeitbombe – Wenn die Ader platzt

Aneurysmen sind krankhafte Erweiterungen der Schlagadern, die oft lange Zeit keine Beschwerden verursachen. Erst wenn ein Aneurysma platzt und nach innen blutet, kommt es je nach Lage des Aneurysmas zu starken Schmerzen in der Brust, im Bauch oder im Kopf. Diese Situation ist ein Notfall, dann muss der Betroffene sofort medizinisch versorgt werden, es besteht Lebensgefahr. Meist werden Aneurysmen zufällig bei einer Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung entdeckt. Kleinere Aneurysmen werden regelmäßig kontrolliert, sonst besteht kein weiterer Handlungsbedarf. In Österreich leiden fast 70.000 Menschen an einem Aneurysma der Bauchschlagader. Die Ärzte gehen davon aus, dass diese Zahl noch weiter ansteigen wird, da die Bevölkerung immer älter wird. Wichtig ist nun eine gezielte Aufklärung über die Gefahren eines Aneurysmas und die Information über neue verbesserte Behandlungsmethoden und Operationstechniken.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Hauptsache gesund
Ernährung – die größten Irrtümer
MDR, 21.00 Uhr

Obst und Gemüse sind nicht gesund. Olivenöl schädigt die Gefäße. Und: Helles, mageres Fleisch kann das Herzinfarktrisiko erhöhen. Das zeigen die neuesten Studien von Ernährungswissenschaftlern weltweit. Was aber soll der Mensch noch essen, wenn lang gehegte Weisheiten plötzlich nicht mehr gelten? Was ist gesund, wenn Wissenschaftler alte Glaubenssätze in Frage stellen?

„Hauptsache gesund“ klärt nicht nur über die größten Ernährungsirrtümer auf, sondern zeigt auch, mit welch dreisten Werbelügen die Lebensmittelbranche auf Kundenfang geht und wie man diese entlarven kann. Vorgestellt wird weiterhin ein neues Computerprogramm für zu Hause, welches die Einkaufsliste analysiert und ganz persönliche Tipps für eine ausgewogene Ernährung gibt. Auch diesmal können die Zuschauer ihre Fragen zur Sendung direkt an den Studioexperten stellen.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Hauptsache gesund
Neue Therapien für Hüfte und Knie
MDR, 21.00 Uhr

Künstliche Gelenke an Hüfte und Knie werden in vielen Fällen unnötig oder viel zu früh eingesetzt, so die Meinung einiger Ärzte. Laut Krankenkassenstatistik habe sich die Zahl der Operationen an diesen Gelenken in einem Zeitraum von sieben Jahren fast verdoppelt. Nicht medizinische Notwendigkeit, sondern wirtschaftliche Gründe könnten dahinter stecken, heißt es. Doch was tun, wenn die Schmerzen in Knie oder Hüfte zum Dauerthema werden?

Moderatorin Dr. Franziska Rubin fragt namhafte Experten, in welchen Fällen ein künstliches Gelenk unumgänglich ist. „Hauptsache gesund“ berichtet zudem, was man selbst und was man mit Hilfe von Ärzten und Therapeuten auch ohne OP gegen Gelenkschmerzen tun kann. Das MDR-Gesundheitsmagazin stellt außerdem Menschen vor, die den Schmerz endgültig besiegt haben. So begleiten Reporter einen 69-jährigen Leipziger auf dem Weg nach Afrika, der trotz zweier künstlicher Hüften den knapp 5.900 Meter hohen Kilimandscharo besteigen möchte.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Visite
Hallux Valgus: Mit modernen Operationsverfahren wieder schnell auf den Beinen
HR, 20.15 Uhr

Der Ballen ist entzündet, die Schuhe drücken, jeder Schritt tut weh: Allein in Deutschland leiden über 10 Millionen Menschen an einem sogenannten Hallux Valgus, das ist eine schmerzhafte Fehlstellung der Großzehe. Die meisten sind Frauen. Verursacht wird der Hallux vor allem durch eine Bindegewebsschwäche, durch genetische Veranlagung, aber auch durch zu enge und zu spitze Schuhe. Helfen im Frühstadium oft noch gezielte Fußgymnastik, Einlagen oder spezielle Schienen, bleibt später häufig nur die Operation. Hierfür kommen verschiedene Verfahren in Frage. Schnell wieder fit nach der Hallux Valus-OP: Das Visite Thema der Woche.

Thema-Spezial: Grüner Star – wie zu niedriger Blutdruck das Auge gefährdet

Der Grüne Star (Glaukom) entsteht meistens durch erhöhten Augeninnendruck. Doch das tückische an dieser Erkrankung, die nicht selten zur Erblindung führt: auch ein normaler Augeninnendruck kann den Sehnerv schädigen. Ist der Blutdruck nämlich sehr niedrig und passt somit nicht zum normalen Augeninnendruck, wird der Sehnerv nicht mehr ausreichend versorgt und geschädigt. Dieses Normaldruckglaukom wird oft erst sehr spät – wenn schon irreparable Schäden vorliegen – erkannt und behandelt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Visite
Prostata-Krebs – Bessere Blasenkotrolle durch neues OP-Verfahren
HR, 20.15 Uhr

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart beim Mann. Eine totale Entfernung der Vorsteherdrüse ist oft unumgänglich und zieht bislang nicht selten Erektile Dysfunktion (Impotenz) und Inkontinenz nach sich. Zunehmend aber lässt sich der Krebs auch schonender behandeln. So wurde jetzt in Hamburg ein neues Operatiosverfahren entwickelt, bei dem es den Ärzten in der Regel gelingt, die Funktion des Harnröhrenschließmuskels deutlich besser zu erhalten. Die meisten Männer, so das Ergebnis einer Studie, haben unmittelbar nach der Operation bereits wieder die vollständige Kontrolle über ihre Blase.

Thema der Woche: Zu wenig Kalium und Magnesium – Mineralstoffmangel gefährdet das Herz

Wenn das Herz unregelmäßig schlägt, kann das viele Ursachen haben. Ein möglicher Auslöser für Herzrhythmusstörungen kann ein Mangel an Blutsalzen (Elektrolyten) sein. Eine Unterversorgung mit Elektrolyten kann an den Herzmuskelzellen gefährlich werden. Kalium- und Magnesiummangel führen zu einer stärkeren Erregbarkeit der Herzmuskelzellen, so dass das Herz zusätzliche Schläge macht. Studien belegen zudem, dass eine Ernährung, die reich an Kalium und Magnesium ist, nicht nur das Herz schützt, sondern wohl auch Schlaganfällen vorbeugt.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Linktipp:

– Gesund-TV – gesunde Fernsehtipps (Archiv)