Die Abteilung für Komplementärmedizin hat bereits im Dezember 2001 verschiedene Arten der Entspannung für Asthmapatienten untersucht, darunter auch Sahaja-Yoga und andere Formen der Muskelentspannung wie “positive Affirmationen” und Visualisierungstechniken. Nach Meinung der Wissenschaftler könne die Sahaja-Meditation auch bei schweren Fällen helfen.
Die Versuchsgruppe zeigte nach viermonatiger Behandlung deutliche Unterschiede. Dennoch zeigen sich die Wissenschaftler skeptisch, dass die Methode das Leben der Asthma-Patienten generell verändere. Quantitativ-messbare Unterschiede im täglichen Leben gebe es auch bei dieser Methode nicht, so die Mediziner.
Harvey räumte allerdings ein, dass die komplementär-medizinische Methode deshalb so populär sei, weil sie eine Linderung auf emotionaler Ebene ermögliche und zu innerer Balance und Wohlgefühl beitrage. Dies wiederum dürfte zu Erleichterungen beim physischen Krankheitsbild führen. “Einfache Entspannungsübungen helfen zu einer regelmäßigen Atmung und verbessern auch die Lungenfunktion”, so der Wissenschaftler.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: University of Exeter und Yoga gegen Asthma – pressetext.de.
Yoga – einige Grundlagen
Yoga ist ein ganzheitlicher Übungsweg, der den Menschen wieder in seine Mitte fährt und die Entwicklung seines inneren Potenzials fördert. Yoga soll kräftigend und stabilisierend bei Erschöpfung und Schwäche, gleichzeitig harmonisierend und beruhigend bei Stress und innerer Rastlosigkeit wirken. Auch wenn die Vorstellung darüber, was Yoga (sanskrit füpr für: „zusammenbinden, anjochen, anspannen“) eigentlich tatsächlich bedeutet und wie es wirkt, oftmals vage bleibt, erfreut es sich ungebrochener Beliebthei – vielleicht aber auch gerade deswegen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Grundlagen der indischen Körper-Geist-Philosophie.
Das Instrument des Yoga besteht im wesentlichen aus folgenden Elementen:
- Kundalini: die Reflexion der Adi Shakti (der mütterlichen Urkraft Gottes) im Individuum
- Atman: die Reflexion des Maha Shiva (Gottvater) im Individuum
- Die drei Nadis (Energiekanäle): Ida Nadi (linker Kanal) und Pingala Nadi (rechter Kanal), Sushumna Nadi (zentraler Kanal)
- Die sieben Chakren (Energiezentren)
- Paramchaitanya (Vibrationen)
Die Hauptelemente des Yoga sind:
- Körperhaltungen (Asana),
- Atemübungen (Pranayama),
- Konzentration und Sammlung (Meditation),
- Entspannung und Regeneration
Die Körperhaltungen, Asana, kräftigen geschwächte Körperbereiche und dehnen verkürzte Muskeln, wodurch das physisches Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Asanas werden nach physiologischen Gesichtspunkten ausgeführt, wobei dem freien Atemfluss eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Atemachtsamkeit ist das Gewahrwerden und bewußte Erleben des eigenen Atems und dessen Rhythmus. Es ist die Basis für das allmähliche Lösen der Hindernisse, die den freien Atemfluss im Wege stehen. Im behutsamen Vertiefen und Lenken des Atems werden die innewohnenden Atemkräfte (Prana) verstärkt, gesammelt und freigesetzt.
Richtige Meditation erschließt die tieferen Schichten des eigenen Wesens und bandelt die physischen, emotionalen und intellektuellen Kräfte. Dies soll zu Wachheit und Präsenz führen, die auf innere Ruhe und Gelassenheit gründet.
Linktipps:
…. Sahajayoga
…. Berufsverband der Yogalehrenden in Österreich
…. Europäisches College für Yoga und Therapie
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