Topfenschmarren mit Hollerkoch | Rezept

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Topfenschmarren mit Hollerröster

Zutaten (4 Portionen):

  • ½ kg Magertopfen
  • 120 g Sauerrahm
  • 3 Eier
  • 40 g Weizengrieß
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • Zitrone (unbehandelt, Schale zum Verzehr geeignet)
  • 1 Esslöffel Maisstärke (Maizena)
  • etwas Staubzucker zum Bestreuen
  • 500 g Holunderbeeren (Hollerbeeren)
  • 1/8 L Wasser
  • 100 g Zucker
  • Saft von einer 1/2 Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • einige Gewürznelken
  • 1 EL Jamaica-Rum


1.) Eidotter mit Vanillezucker, geriebener Zitronenschale, Topfen und Sauerrahm glatt rühren. Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Den Eischnee abwechselnd mit Grieß und Maizena unter die Topfenmasse heben.

2.) Den Teig fingerdick in eine beschichtete Pfanne, mit nur 1 Kaffeelöffel Öl einfüllen. Wenn der Teig gestockt ist den Teig wenden und auf der anderen Seite backen. Den Teig mit zwei Gabeln in grobe Stücke reißen und fertig backen.

3.) Für den Hollerkoch die Holunderbeeren waschen und von den Zweigen (Dolden) zupfen.

4.) Wasser, Zucker, und Gewürze aufkochen, die Gewürze dann wieder entfernen und die Zuckerlösung mit den Holunderbeeren kurz aufkochen. Rum und Zitronensaft zugießen.

5.) Kurz unter Rühren aufkochen damit Alkohol verdunstet. Den Topfenschmarren mit Staubzucker bestreuen und mit dem Hollerkoch servieren.

Zubereitungszeit: ca. 25 min.

Information:
Die reifen Holunderbeeren (Holler) werden September – Oktober geerntet – doch Vorsicht: frische Beeren des Holunder dürfen niemals roh verzehrt werden! Erst gekocht werden sie genießbar und das in ihnen enthalten Gift Sambunigrin zerfällt und wird bekömmlich! Isst man diese versehentlich roh doch, wäre Erbrechen, teilweise starke Durchfälle sowie Magenbeschwerden die Folge! In den Blüten ist das Gift Sambunigrin nicht enthalten.

Holunderbeeren sind reich an Vitamin C und A und wirken schweißtreibend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Schwarzer Holunder gilt als altes Heilmittel bei grippalen Infekten, Erkältungen, Bronchienproblemen, Gicht, Rheuma, Ischias, hohem Blutzucker, Ödemen, Blähungen, aber auch bei Kopfschmerzen, Nervosität und Schlaflosigkeit.

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