Verführerische Vanillekrapfen | Rezept

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Vanillekrapfen | Rezept

Fotocredit: Kave Atefie | Herz As Media

Zutaten (für ca. 20 Donuts):

  • 225 g lauwarme Milch
  • 40 g Germ
  • 225 g glattes Mehl
  • 60 g Zucker
  • 4 Eidotter
  • 120 g flüssige Butter
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Etwas Zitronenabrieb (Bio-Zitrone)
  • 2 cl Rum
  • 1 Prise Salz
  • ½ l Öl oder Butterschmalz zum Backen

Für die Vanillecreme:

  • 1/2 l Milch
  • 1 ½ Packungen Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1/4 l Schlagobers
  • 1 Vanilleschote

Vanillekrapfen: traumhaft flaumig und cremig

Auch wenn Krapfen bei uns hauptsächlich im Fasching Saison haben, in Form von klassisch mit Marillenmarmelade gefüllten Faschingskrapfen, so entwickelt sich das flaumige Gebäck beständig zum Ganzjahresklassiker.

Mittlerweile gibt es zahlreiche unterschiedliche Formen, Füllungen und Toppings, nicht alle Varianten entsprechen dem Originalrezept mit Germteig.

Neben den mittlerweile klassischen Krapfenvarianten Nougatkrapfen, Bojarkrapfen (mit Powidlfülle) und Bauernkrapfen (mit Apfel-Zimtfülle), bietet etwa eine Wiener Großbäckerei seit einiger Zeit Vanillekrapfen in Form von Briochekrapferl mit Vanillecreme an. Diese sind aber, wie der Name schon sagt, aus Briocheteig gebacken, in der Mitte halbiert mit einer Vanillecreme gefüllt und mit Hagelzucker bestreut. Zwar ähnelt die Form jener eines klassischen Krapfens, mit dem ursprünglichen Schmalzgebäck haben sie handwerklich aber nichts zu tun.

Anders bei unserem Vanillekrapfen-Rezept: wir orientieren uns ganz am klassischen Grundrezept für Krapfen mit einem flaumigen Germteig. Dieser ist auch das Um und Auf eines herrlichen Krapfens und bei der Zubereitung erfordert es Zeit und Wärme um den Teig langsam aufgehen zu lassen. Der Teig muss nämlich mehrmals rasten damit er schön aufgeht und dann bei der finalen Zubereitung der Teigkugeln gut „geschliffen“ werden.

Das bedeutet, dass die Teigkugeln (je Krapfenkugel cirka. 30 bis 50 Gramm) mit der trockenen, hohlen Hand gut auf einer unbemehlten glatten und trockenen Arbeitsfläche gerollt werden. Geformt werden Sie nach dem neuerlichen Rasten übrigens nicht zu gleichmäßgen Kugeln sondern werden auf einer Seite ein wenig abgeflacht. Das ist wichtig, da sie beim Ausbacken mit der gewölbten Oberseite nach unten ins Öl gelegt werden und dann beim Wenden (Flachseite nach unten) den schönen hellen Rand in der Mitte bekommen. Hier unser Rezept:

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com (bzw. Adobe Stock)

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