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Kurkuma – eine Heilwurzel mit teils erstaunlicher Wirkung

Kurkuma – eine Heilwurzel mit teils erstaunlicher Wirkung

Kurkuma - gelbe Heilwurzel und Gewürz

Sie gilt als eine der faszinierendsten Heilwurzeln aus dem ayurvedischen Raum und man sagt ihr nach, dass sie heilsame Wirkungen zeigt – bei ganz unterschiedlichen Krankheitssymptomatiken. Und eigentlich ist Kurkuma eher ein Gewürz und wird besonders in der orientalischen und indischen Küche sehr stark verwendet. Dass Kurkuma mitunter auch heilende Wirkungen zeigt, wurde erst viel später, nach der Entdeckung der Gelbwurzel als Gewürz und Speiseverstärker erkannt und gefördert.

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Das Curcumin, der sekundäre Pflanzenstoff des Kurkumas, soll als natürliche Therapieergänzung bei vielen verschiedenen Krankheiten helfen und die Abwehrmechanismen des Körpers unterstützen. Kurkuma findet Anwendung bei Rheumaerkrankungen, der Diabetes-Vorsorge und auch Nachsorge. Aber auch bei Menschen, die an Krebs erkrankt sind, wird Kurkuma in unterschiedlichen Dosierungen und Konzentrationen häufig eingesetzt. Kurkuma ist demnach noch viel mehr, als nur ein schmackhaftes Gewürz aus alten Zeiten.

Die farbenprächtige Zauberknolle

Kurkuma (eng. tumeric) gilt schon lange als die sogenannte Zauberknolle unter den Gewürzknollen. Sie ähnelt sehr der Ingwerknolle und wird auch als eine solche oft bezeichnet und eingeordnet. Dennoch ist sie als Gewürzknolle eher bekannt und wird auch dementsprechend so angeboten. Das Gewächs aus dem Fernen Osten gilt besonders in der ayurvedischen Medizin und ihrer Heilverfahren als wertvoll und kostbar. Und das schon seit Jahrtausenden.

In unseren Gefilden ist die Gelbwurz eher als schmackhaftes Gewürz beliebt und findet sich besonders in asiatischen Gerichten und vor allem auch in der indischen Küche häufig wieder. Denn, was viele nicht wissen ist, dass Kurkuma der Hauptbestandteil vom beliebten Currypulver ist. Denn das satte und fast schon ins Orange gehende Gelb des Currys stammt ausschließlich von dieser Gelbwurz ab. Auch in der Lebensmittelherstellung wird Kurkuma gerne als Grundfarbstoff für ein schönes Gelb vieler Lebensmittel als natürliches Färbemittel beigemischt.

Kurkuma findet sich so auch in Senf wieder, denn das Senfkorn an sich färbt nicht den Senf. Es ist eher grünlich bis Hellbraun und erst das Kurkumapulver gibt den richtigen Gelbton an. Selbst in Margarine oder sogar in Wurst finden sich Spuren des Kurkumas als pflanzliches Färbemittel in Lebensmitteln jeglicher Art wieder.¹

Die Heilwurzel Kurkuma

Dadurch, dass Kurkuma schon vor Jahrtausenden als Heilmittel für jedwedes Wehwehchen galt und noch heute in vielen Völkerstämmen, als ein unverzichtbares Heilmittel eingesetzt wird, wurde Kurkuma und seine Wirkung von je her immer wieder unter die Lupe genommen und erforscht. So kamen Wissenschaftler immer wieder zu den Ergebnissen, dass Kurkuma anscheinend durchaus gegen das eine oder andere Leiden helfen solle. Die Wirkung von Kurkuma gegen verschiedene Leiden liegt im Kern der Wurzel. Dort befindet sich schließlich der wertvolle Wirkstoff Curcumin.

So sagt man dem Kurkuma sogar nach, dass es bei verschiedenen Krebsleiden Linderung verschafft und auch zur Anwendung und Prävention bei der Entstehung von Alzheimer positiv wirken kann. Denn der Pflanzenstoff Curcumin soll so die Ablagerungen von bestimmten Eiweißkomplexen im Gehirn unterbinden. Mehr Infos, speziell über die Wirkung des Kurkumas lassen sich auf zahlreichen spezialisierten Fachseiten gut nachlesen.²

Die Hemmung und Eindämmung von unterschiedlichen Entzündungsherden sollen demnach ebenfalls durch die regelmäßige Einnahme des Kurkumas geschehen. Bei Menschen beispielsweise, die an Colitis ulcerosa leiden, einem entzündlichen und äußerst schmerzhaften Befall des Dickdarms, soll schon Kurkuma geholfen haben. Besonders bei dieser Darmbeeinträchtigung ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit chronischem Verlauf sehr groß und eine absolute Beschwerdefreiheit nur mit geringem Erfolg angesehen.

Die Aufnahme des Curcumins im Körper

Kurkuma gilt für viele Menschen bei vielen unterschiedlichen Erkrankungen und Leiden als ein hilfreiches natürliches Heilmittel, welches zusätzlich zur Schulmedizin eingenommen oder verabreicht werden kann. Kurkuma ist jedoch nur schwer wasserlöslich und nur in geringen Maßen vom Darm aufnehmbar. Würde man beispielsweise einen Kurkumatee trinken, wird demnach zu wenig von dem wertvollen Wirkstoff Kurkuma beim Aufbrühen herausgelöst, um die erhofften gesundheitlichen Effekte überhaupt erzielen zu können.

Das Currypulver hat laut Vermutungen gegenüber dem reinen Kurkumapulver einen Vorteil. Das Curcumins gelangt so als Beimischung im Gewürz beispielsweise mit dem Nahrungsfett in den Magen-Darm-Trakt, was die Aufnahme des Wirkstoffes verbessern oder zumindest unterstützen könnte. Deshalb ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass die Beigabe von Schwarzpfeffer die Aufnahme des Curcumins fördern könnte.

Bei welchen Beschwerden kann Kurkuma zum Einsatz kommen?

Wer unter leichten Blähungen leidet, oder auch leichten Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsstörungen aufweist, oder auch ein gewisses Völlegefühl nach einem üppigen Essen verspürt, kann mit Kurkuma diese Beschwerden wahrscheinlich etwas lindern. Bisher gab es noch keine eindeutigen Forschungsergebnisse, die vor anderen Leiden, wie Krebserkrankungen und Alzheimer-Erkrankungen vorbeugen könnten. Dass Kurkuma aber vermehrt als Heilmittel aus der Natur in Pulverform oder auch in Drageeform eingenommen wird, ist häufig der Fall und findet besonders in der Ernährungswissenschaft und in der Naturheilkunde regen Anklang.

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Quellen:

¹ Kurkuma und seiner vielfältigen Anwendungen (kurkuma.info)
² Die Wirkung des Kurkumas (kurkuma-wirkung.de)

Linktipps:

– Gewürzlexikon: Kardamom bis Kurkuma
– Gewürzlexikon: Gelbwurz (Kurkuma): mehr als falscher Safran
– Safran – kostbares und gesundes Gewürz!
– Goldene Milch | Rezept

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