Gesund-TV: Gesunde Fernsehtipps | Jänner 2011

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)

Gesundheitsmagazine im Fernsehen

Gesundheit im Fernsehen: Hier finden Sie von unserer Redaktion besonders empfohlene TV-Tipps zum Thema Gesundheit für Jänner 2011. Dazu gibt es jeweils eine kurze Inhaltsangabe, sowie detaillierte Sendeinformationen samt weiterführender Links.

Samstag, 8. Jänner 2011

bewusst gesund – das Magazin
Brustaufbau nach Krebs – eine Patientin erzählt
ORF 2, 17.05 Uhr

Brustaufbau nach Krebs – eine Patientin erzählt: Während eines Feuerwehrfestes entdeckte Eva Fellenz vor acht Jahren einen Blutfleck auf ihrem T-Shirt. Die schockierende Diagnose „Brustkrebs“ wollte die Masseurin aus Krems zuerst gar nicht wahrhaben. Eva Fellenz musste sich die rechte Brust komplett amputieren lassen, auch aus der linken Brust wurden Knoten entfernt – ein Zustand, mit dem sich die heute 70-jährige Frau nur schwer abfinden konnte. Ein Jahr nach dem schweren Eingriff entschloss sich Eva Fellenz, die Brust bei einem plastischen Chirurgen wieder aufbauen zu lassen. Wie sie und ihre Familie die schwierige Zeit der Krankheit erlebt haben, zeigt „Bewusst gesund“ in einem berührenden Porträt.

Soja, Erbsen und Co. – Pflanzen gegen Wechselbeschwerden: Phytoöstrogene sind Pflanzenstoffe, die vor allem in Sojabohnen, verschiedenen Getreidearten, Leinsamen und Hülsenfrüchten vorkommen. Sie sind keine Östrogene im herkömmlichen Sinn, wirken aber ähnlich und werden gern als Hilfe gegen die klassischen Wechselbeschwerden wie Hitzewallungen und Müdigkeit eingenommen. Während heute Frauenärzte nur noch mit großer Vorsicht zu einer Hormonersatztherapie raten – viele Frauen hatten dadurch nachweislich Brustkrebs bekommen – setzt sich die Einnahme von pflanzlichen Hormonen immer mehr durch. „Bewusst gesund“ hat sich angesehen, wie Phytoöstrogene wirken und welche Dosierung sinnvoll ist.

Kräuter als Verdauungshilfe – altes Wissen neu entdeckt: Zu fast keiner anderen Zeit des Jahres wird so herzhaft geschlemmt wie während der Weihnachtsfeiertage. Weihnachtsgans, fetter Karpfen, Schweinsbraten und Co. machen der Verdauung ganz schön zu schaffen. Wer dann noch dem Völlegefühl durch einen kräftigen Schnaps „zu Leibe rückt“, hat bald meist den letzten Rest an Wohlbefinden verloren. Dabei gibt es das eine oder andere Kraut, um der Verdauung auf die Sprünge zu helfen. Manche dieser Kräuter finden sich in den heimischen Gärten, andere wiederum kommen von weit her – zum Beispiel aus Tibet. In der tibetischen Küche werden Kräuter, Samen und Früchte wie Ingwer, Nelken oder Granatapfel gezielt eingesetzt, um die Verdauung anzuregen. Aber auch in der westlichen Kräutertradition waren Pflanzen wie Löwenzahn, Odermennig und Nelkenwurz als Verdauungshilfen bekannt. Zum Teil vergessenes Wissen mit einem gesundheitlichen Nutzen, das „Bewusst gesund“ wieder in Erinnerung rufen möchte.

Donnerstag, 13. Jänner 2011

service:gesundheit
Ernsthafte Bedrohung durch Erkältung!
HR, 18.50 Uhr

service: gesundheit! zeigt, dass man eine vermeintlich harmlose Erkältung nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, wie man Husten und Schnupfen richtig auskuriert und woran man eine Lungenentzündung rechtzeitig erkennt bevor sie zu einer Lebensbedrohung wird.

Es ist doch nur eine harmlose Erkältung, so denkt Andreas K. nimmt Schmerzmittel und arbeitet wie gewohnt weiter. Denn Zeit um sich auszukurieren hat der 33-jährige nicht, doch dann kommt es schlimmer: hohes Fieber gefolgt von körperliche Schwäche und einem stechenden Schmerz in Brust und Schulter. Andreas K. kann nicht mehr! Er geht endlich zum Arzt, muss dann sogar in eine Klinik und dort kommt die Diagnose: schwere Lungenentzündung!

Donnerstag, 20. Jänner 2011

service:gesundheit
Du hast mich schon wieder nicht gehört! – Ohren
HR, 18.50 Uhr

Nicht nur Ältere, auch zunehmend junge Menschen benötigen ein Hörgerät. Ältere Menschen neigen oft dazu, Schwerhörigkeit (Otosklerose) als normale Alterserscheinung hinzunehmen. In vielen Fällen werden Hörprobleme so zu spät erkannt, behandelt und versorgt. Aber frühzeitiges Erkennen und Behandeln ist wichtig, damit das Hören und Verstehen nicht verlernt wird.

Aus sechs Monaten wurden sechs Jahre, bis Hildegard L. sich schweren Herzens entschied ein Hörgerät zu benutzen. Und das hatte unangenehme Folgen. Denn wer nichts gegen seine Schwerhörigkeit unternimmt, der hört mit der Zeit noch viel schlechter. Und richtig hören – heißt verstehen können und ist ein wichtiges Stück Lebensqualität!

service: gesundheit berichtet über Hildegard L. und deren Krankheitsverlauf und stellt die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Hörproblemen vor und verrät jede Menge Tipps im Umgang mit Hörgeräten.

Freiag, 21. Jänner 2011

Treffpunkt Medizin
Die neuesten Forschungsergebnisse bei rheumatoiden Erkrankungen
TW1, 19.15 Uhr

Die achte Folge „Treffpunkt Medizin“ beschäftigt sich mit den neuesten Forschungsergebnissen aus Österreich bei entzündlichen Gelenkserkrankungen und greift konkrete Therapieansätze auf. Als ärztlicher „Reiseführer“ der Sendung fungiert der anerkannteste Rheumatologe Österreichs. Univ. Prof. Dr. Josef Smolen, der Vorstand des Rheumatologischen Institutes am Krankenhaus Hietzing, ist für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Rheumatologie auch weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.

Der Rheumatologe klärt die Zuseher der Sendung sowohl über das entzündliche als auch nicht entzündliche Rheuma, über das komplexe Feld der Diagnoseerstellung sowie die notwendigen Therapien auf.
Eine komplette Heilung ist allerdings nahezu unmöglich. Es gilt somit der Grundsatz: Je früher die Abklärung durch einen Facharzt erfolgt, desto besser verläuft die Behandlung und desto eher können die Krankheitsverläufe gestoppt werden.

Ebenfalls als Experten diesbezüglich zu Rate gezogen werden im Laufe der Sendung Univ. Prof. Dr. Michael Trauner, der Leiter der Gastroenterologie des Wiener AKH, der Rheumatologe der Medizinischen
Universität Wien Priv. Doz. Dr. Daniel Aletaha sowie Prof. Kurt edlich von der Wiener Uni-Klinik.

Rheuma ist weder eine Diagnose noch eine spezielle Krankheit. Rheuma ist die Bezeichnung entzündlicher Systemerkrankungen des rheumatischen Formenkreises – das kann die Innenhaut der Gelenke ebenso wie die Blutgefäße oder die inneren Organe betreffen. Rheumatische Erkrankungen sind keine Alterserscheinung, sondern können in jedem Alter auftreten – auch Kinder sind davor nicht gefeit. Frauen erkranken allerdings häufiger als Männer. Rheuma kann nicht nur den gesamten Bewegungsapparat stark beeinträchtigen, sondern bis zur Behinderung sowie Arbeitsunfähigkeit führen. Ebenso unterschiedlich wie die Symptome der Erkrankung sind deren Ursachen: vom Bandscheibenvorfall bis zu Fibromyalgie – einer schweren chronischen, nicht heilbaren Erkrankung, die durch Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur charakterisiert ist.

Donnerstag, 27. Jänner 2011

Hauptsache gesund
Krank durch Medikamente
MDR, 21.00 Uhr

Meldungen wie diese verunsichern: „Blutdruckmittel kann Krebs auslösen!“, „Vermutlich 500 Tote durch Nebenwirkung von Diabetesmedikament in Frankreich“, „Leberschäden durch Nahrungsergänzungsmittel“ oder „Jährlich ungefähr 197.000 Tote in der EU durch Nebenwirkungen“. Solche Nachrichten tragen dazu bei, dass etwa ein Viertel aller verordneten Medikamente nicht oder nicht so wie vorgesehen eingenommen werden. Doch die mangelnde Therapietreue verursacht neue gefährliche Erkrankungen und Gesundheitsprobleme. „Hauptsache gesund“ ist deshalb vor Ort bei Forschern, die untersuchen, welche Nebenwirkungen durch überlange Beipackzettel nur eingebildet sind.

Das Magazin berichtet außerdem über eine neue, von Experten erarbeitete Liste, in der alle Medikamente aufgeführt sind, die insbesondere für ältere Menschen gefährlich sein können. Zu Gast ist unter anderem eine Expertin für pflanzliche Arzneistoffe. Sie wird erklären, warum und welche Naturarzneien schwere Nebenwirkungen auslösen können.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.