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Schnupfen, Heiserkeit und Erkältung – die besten Hausmittel

Schnupfen, Heiserkeit und Erkältung – die besten Hausmittel

Alte Hausmittel helfen bei Erkältung und Schnupfen

Schnupfen, Halsweh und Heiserkeit im Anmarsch? Kein Problem, wir haben die besten Hausmittel und Rezepte aus Großmutters Küchenapotheke für Sie. Und wer glaubt, es handle sich dabei um altertümlichen Schnickschnack, der irrt gewaltig.



Wenn es einen kalt erwischt, gilt es schnell zu handeln. Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Gliederschmerzen sind die bekannten Begleiter eines viralen Infekts. Doch zuerst ist abzuklären ob es sich tatsächlich bloß um eine harmlose Erkältung (Schnupfen, grippaler Infekt) oder doch um eine echte Grippe (Influenza) handelt. Ob es sich bei letzterem dann um eine saisonale Grippe oder um die sogenannte Schweinegrippe (Neue Grippe) handelt tut dann nichts mehr zur Sache.

Erkältung oder echte Grippe?

Influenza: Neben der genannten treten bei der echten Grippe folgende Symptome auf:

– plötzlich einsetzendes hohes Fieber mit 38 bis 40 °C

– extreme Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen

– trockener Husten, manchmal auch Erbrechen und Durchfall

Erkältung: hier ist eher ein schleichender Verlauf feststellbar. Neben den „übliche“ Symptomen wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Halsweh und Heiserkeit, ist zu beobachten, dass meist ein Schnupfen mit stark rinnender Nase einhergeht. Während nämlich bei der echten Grippe der Taschentuchverbrauch gering ist, ist eine stark rinnende Nase typisch bei harmlosen Schnupfen. Von einer einfachen Erkältung erholt man sich rasch und es kommt nur selten zu Komplikationen.

Besteht aufgrund heftiger Symptome aber der Verdacht einer echten Grippeinfektion ist sofort ein Arzt aufzusuchen, denn Influenzaviren setzen sich in der Lunge fest und führen häufig zu akuten Atemwegsinfektionen, die mitunter – je nach Virenstamm – auch lebensbedrohlich sein können. Vorbeugend ist daher laut Empfehlungen des obersten Sanitätsrats – eine Impfung gegen Echte Grippe bei folgenden Personen sinnvoll:

  • Kleinkinder ab dem 7. Lebensmonat
  • Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter Gefährdung aufgrund einer bestehenden Grunderkrankung (z.B. chronische Herz-, Lungen-, Kreislauf, Nieren- und Stoffwechselkrankheiten, außerdem Immundefekte usw.)
  • alle Personen ab dem 50. Lebensjahr
  • in Form einer Reiseimpfung bei Reisen in Epedemiegebiete
  • alle Betreuungspersonen in Spitälern und Pflegeeinrichtungen

Die besten Hausmittel bei Schnupfen

Handelt es sich aber „nur“ um eine gewöhnliche Erkältung, bietet Mutter Natur und der Erfahrungsschatz unserer Vorfahren genügend Hausmittel um die lästigen Symptome schnell und effektiv zu bekämpfen. Wir haben die besten für Sie recherchiert.

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  • Kamillen- und Salzinhalation

Ein einfaches und doch außerordentliches Rezept sind Inhalationen mit Kamille und Salz, denn dies befeuchtet die Atemwege und erleichtert so das Atmen enorm. Dazu zwei Liter Wasser zum Kochen bringen und entweder mit einer Handvoll Kamilleblüten (gibt es in der Drogerie und der Apotheke) oder drei gehäufte Esslöffel Salz mischen. Gesicht über die Schüssel halten und mit Handtuch abdecken. Zehn Minuten inhalieren. Die Kamille wirkt desinfizierend und hemmt Entzündungen und Salz wirkt schleimlösend.

Alternativ können Sie auch mit ätherischen Ölen inhalieren. Besonders geeignet: Pfefferminze, Thymian und natürlich Eukalyptus. Einige Tropfen reichen aus.

  • Wickel und Umschläge

Auch wenn Wickel heute vollkommen aus der Mode gekommen sind, so sind doch effektive Anwendungen. Umschläge und Wickel sind in der Medizin seit Jahrhunderten bekannt. Ihre Wirkung wird auf zwei Arten genutzt, durch die Temperatur und die Inhaltsstoffe. So werden zum Beispiel Topfen- und Kartoffelwickel vor allem bei Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit eingesetzt, während Essig aufgrund seiner fiebersenkenden und desinfizierenden Wirkung vor allem bei Fieber eingesetzt wird.

Essigwickel: einem Liter Wasser einen Esslöffel Essig beifügen und ein Baumwoll- oder Leinentuch tränken. Die Wickel um die Waden des Patienten wickeln, darüber soll eine zweite Schicht Handtücher gewickelt werden. Sobald sich die erste Schicht des Essigwickels auf Körpertemperatur erwärmt hat sollte er gewechselt werden. Vorsicht ist dabei geboten, denn das Fieber soll nicht um mehr als ein Grad Celsius abgesenkt werden, da es andernfalls zu einer zu starken Kreislaufbelastung des Patienten kommen könnte.

Man muss wirklich nicht immer gleich zu chemischen Keulen greifen, wenn doch auch triviales Zwiebelschmalz schnelle Linderung verspricht.

Zwiebel-Schmalzwickel: Schweineschmalz erwärmen und geschnittenen Zwiebel leicht anrösten. Die Mischung abkühlen lassen und noch warm auf einem Tuch verteilen. Darüber ein zweites Tuch schlagen und alles mit einem großen Handtuch um den Oberkörper des Patienten wickeln. Hilft bei Erkältungen, Erkältungskopfschmerz, Bronchitis, Halsentzündung aber auch bei Mumps. Achtung, wenn die Schmerzen während der Anwendung zunehmen, Wickel sofort entfernen!

Topfenwickel: 500 g Topfen auf ein dünnes Baumwolltuch streichen, dieses dann zu einem Schal falten, auf der Heizung erwärmen und danach um den Hals legen. Darüber ein dickes Handtuch binden und den Wickel tragen, bis er getrocknet ist. Der Topfenwickel wirkt abschwellend, lindert Schmerzen und kühlt.

  • Gurgellösungen

Bei Hals und Rachenentzündungen können Gurgellösungen ware Wunder wirken. So hilft etwa Salbei gegen Entzündungen: 2 TL Salbeiblätter in 1/2 l Wasser aufkochen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mehrmals täglich 5 bis 10 Minuten ausgiebig gurgeln. Gurgellösung hernach immer ausspucken!

Außerdem können auch Erkältungsbäder mit bestimmten Badezusätzen für große Erleichterung sorgen, dürfen aber nicht bei Fieber genommen werden. Eukalyptus, Fichtennadel, Latschenkiefer und Edeltanne lindern spürbar Gliederschmerzen und sorgen auch für eine freie Nase, da ihre ätherischen Öle Sekret aus Nase und Bronchien lösen. Die Dauer eines Bades sollte bei 38 °C 12 Minuten nicht übersteigen.

Last but not least: Unschlagbarer Geheimtipp ist nach wie vor eine selbstgemachte Hühnersuppe, sie kann wirklich wahre Wunder wirken und das ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. Durch die speziellen Inhaltsstoffe werden Entzündungszellen blockiert und das enthaltene Cystein bringt Schleimhäute zum Abschwellen. Wer die Suppe noch mit Chili und Ingwer aufpeppt kann das Wirkungsspektrum gar noch erhöhen.

Hühnersuppe: Hendlteile, 1 Bd. Suppengrün, 1 Zwiebel, 1 Paradeiser (Tomate), Karotten, 5 Wacholderbeeren, 1 Lorbeerblatt, eventuell eine Knolle Ingwer in Scheiben geschnitten und 2 Chilischoten, Salz, Pfeffer. Alles in einen Topf mit 1l Wasser zum kochen bringen und bei geringer Hitze eine Stunde köcheln lassen. Zum Schluß mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

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Linktipps:

– Husten bei Kindern
– Honig als Heilmittel
– Heilpflanzen gegen Schnupfen
– Heilpflanze Preiselbeere
– Ingwer- Arznei aus der Küche
– Medizinlexikon: Atemwegsinfektion
– Propolis – medizinischer Wirkstoff aus der Natur
– Gut durch den Winter: Tipps, wie Sie die kalte Jahreszeit überstehen
– Erkältung oder Grippe? Der Unterschied zwischen grippalem Infekt und Influenza

Kave Atefie





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