So wirkt CBD bei Schlafstörungen

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So wirkt CBD bei Schlafstörungen

Fotocredit: Bruce Mars | Unsplash

Viele Menschen kämpfen Nacht um Nacht mit Schlafstörungen. Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist jedoch essenziell für ein gutes Wohlbefinden. Können Produkte mit CBD vielleicht Abhilfe bei Schlafstörungen schaffen? Wir haben uns kundig gemacht.

Die Zielvorgabe ist es, auf möglichst natürliche Weise den richtigen Schlafrhythmus wiederzufinden.

CBD bei Schlafstörungen – Artikelübersicht:

Dabei kommt immer häufiger CBD ins Spiel, der Wirkstoff stammt aus der Hanfpflanze und erfreut sich im Bereich der alternativen Heilmethoden großer Beliebtheit. Die Wirkung ist sehr vielseitig und das Einsatzgebiet umfangreich, weshalb wir im Folgenden erläutern wie CBD gegen Schlafstörungen eingesetzt werden kann.

Gründe für Schlafstörungen

Es gibt diverse Ursachen, die den Schlaf stören können. Am häufigsten resultiert dies aus psychischen sowie körperlichen Gründen oder durch eine falsche Ernährung, beziehungsweise einem schlechten Lebensstil (etwa durch übermäßigen Alkohol- oder Nikotinkonsum).

Ersteres entsteht beispielsweise durch zu viel Licht im Raum, eine falsche Raumtemperatur oder ein schlechtes Bett. Aber auch zu viel Nikotin, Alkohol oder ein unregelmäßiger Schlafrhythmus führen zu Schlafstörungen.

Symptome von Schlafstörungen

Wird ein ausreichender und erholsamer Schlaf behindert, dann macht sich das vor allem durch Konzentrationsprobleme und eine verminderte Leistungsfähigkeit bemerkbar. Diese beiden Komponenten werden immer schlechter, je länger und intensiver der Mangel anhält.

Aber auch übermäßiges Schnarchen, ständiges Aufwachen, ein Gefühl von Ruhelosigkeit oder extreme Müdigkeit sind typische Symptome einer Schlafstörung.

Wirkung von CBD bei Schlafstörungen

Besteht der Verdacht einer Schlafstörung, dann sollte umgehend gehandelt werden. Vor allem homöopathische Mittel helfen schnell und kurzfristig. Der Gang zum Arzt sollte immer der letzte Ausweg sein, da dort in der Regel Medikamenten verschrieben werden.

Eine alternative Behandlungsmethode ersetzt einen solchen Besuch zwar nicht, viele Schlafprobleme lassen sich durch natürliche Methoden aber bereits gut in den Griff bekommen. CBD einnehmen gehört definitiv dazu, vor allem psychischer Stress und Probleme aus dem Alltag wirken sich negativ auf den Schlaf aus und können durch CBD gut gelöst werden.

Das CBD wirkt beruhigend, entspannend und entkrampfend, sodass Körper und Geist zur Ruhe kommen können. Auch Ängste werden damit gelöst, dass obligatorische Gedankenkarussell hört auf und man kann beruhigt einschlafen. Zudem werden durch das CBD Botenstoffe im Körper ausgelöst, die für einen erholsamen Tiefschlaf sorgen, damit man am nächsten Morgen frisch und munter aufwacht.

Es liegen der Redaktion auch Informationen von einem Parkinson-Patienten vor, der über eine gewisse Verbesserung seiner Lebensqualität durch die Einnahme von CBD berichten kann.

Bei der neurodegenerative Erkran­kung nimmt die Produktion des Boten­stoffs Dopamin ständig ab, der spielt aber eine ent­scheiden­de Rolle bei der Koordination. Neben Gleich­gewichts­störungen und einer Verlangsamung der Bewegungsabläufe, zählen vor allem Zittern (Tremor), sowie Schlafstörungen und auch Depressionen zu den typischen Symptomen und Merkmalen von Parkinson.

Genau bei den beiden letztgenannten dürfte CBD – zumindest bei manchen Patienten – eine Linderung hervorrufen. Die Hintergründe für die scheinbar beruhigende Wirkung im zentralen Nervensystem, die auch dazu führen kann, dass Angstgefühle abnehmen können, sind wissenschaftlich allerdings noch unklar. Die Studienlage zu diesen Faktoren ist aktuell noch sehr dünn, weshalb es aus medizinischer Sicht diesbezüglich noch keine Stellungnahme geben kann.

Gibt es Nebenwirkungen?

Wenn man sich an die empfohlene Dosierung hält dann treten meistens keine oder nur ganz leichte Nebenwirkungen auf. In der Regel ist damit nicht zu rechnen, von Körper zu Körper kann das CBD jedoch unterschiedlich wirken.

Um festzustellen, wie man selbst darauf reagiert, sollte man den Körper nach der Einnahme beobachten und schauen was passiert. Negative oder toxische Wirkungen sind bislang noch nie aufgetreten. Vor allem zu Beginn kann es allerdings wie bei vielen homöopathischen Mitteln zu Reinigungen und Regenerationen im Körper kommen, welche sich in leichten Begleiterscheinungen äußern.

Empfohlene Anwendung von CBD bei Schlafstörungen

Das CBD kann in den unterschiedlichsten Formen eingenommen werden, am gängigsten ist dabei das CBD Öl. Die Anwendung ist effektiv, einfach und das Öl kann gut dosiert werden.

Ungefähr eine Stunde bevor man zu Bett geht, sollte das CBD Öl unter die Zunge geträufelt werden, dann behält man es dort ca. eine Minute und schluckt es anschließend herunter. So wird es über die Schleimhäute aufgenommen und die Wirkung hält zwischen sechs und acht Stunden an. Wie viele Tropfen eingenommen werden, sollte dabei individuell und nach Bedarf entschieden werden.

Besser CBD als Schlaftabletten?

Schlafmittel sind die gängigste Methode um Schlafstörungen zu behandeln. Da diese Medikamente jedoch nicht auf natürlicher Basis aufgebaut sind, bleiben oftmals die dringend benötigten Tiefschlafphasen aus. Somit ist ein Schlaf durch Tabletten nicht oder nur wenig erholsam.

CBD fördert die Prozesse lediglich und zwingt sie nicht herbei. Deshalb behält man immer die Kontrolle und wird nicht auf irgendeine Art und Weise beeinträchtigt. Zudem besteht bei Schlaftabletten immer die Gefahr einer Abhängigkeit, werden diese dann irgendwann abgesetzt, kann man noch schlechter schlafen.

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Quellen:

¹ CBD einnehmen – ein Überblick
² Risiken von Schlafmitteln
² Effects of cannabidiol in the treatment of patients with Parkinson’s disease (Chagas MH, Zuardi AW, Tumas V et al. in J Psychopharmacol 2014; 28: 1088 – 1098) PMID: 25237116

Fotohinweis: Bild von Bruce Mars auf Unsplash

Linktipps

– Cannabis und Gesundheit
– Phytopharmazie: von der Heilkraft der Pflanzen
– Medizinisches Cannabis: Anbau & Pflege von Hanfpflanzen
– CBD in Österreich – die rechtliche Lage beim Bezug von Cannabidiol
– Schlafstörungen | Krankheitslexikon
– Fragen zu Hanf (AGES)

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