Portweinfeigen mit Karamellpudding | Rezept

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Portweinfeigen auf selbstgemachten Karamellpudding

Zutaten (4 Portionen):

  • 4 Feigen
  • 30 g Zucker
  • 4 El. Orangensaft
  • 1/4 l Portwein
  • 75g Zucker
  • 1/2l Milch
  • 45g Stärkemehl
  • 1 Ei (Dotter, Eischnee geschlagen)
  • 3 EL Wasser


1.) Die Feigen waschen und über Kreuz einschneiden. Den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und leicht karamelisieren lassen, mit dem Orangensaft abloeschen. Dann den Portwein dazugeben und unter Ruehren zum Kochen bringen, damit sich der Karamel vollstaendig loest.

2.) Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen, dann die Feigen in den Sud geben und etwa 10 Minuten ziehen lassen.

3.) Für den Pudding den Zucker (am intensivsten schmeckt brauner Rohrzucker) unter Rühren goldbraun rösten, mit 3 Esslöfel heißem Wasser ablöschen und unter Rühren 1/4l heiße Milch aufgießen.

4.) Stärkemehl und Eigelb mit der restlichen kalten Milch glattrühren, unter Rühren zugießen und einmal aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und den steifen Eischnee unterziehen.

5.) Feigen aus dem Sud nehmen mit etwas Honig beträufeln und im vorgeheizten Backrohr (220°C) ca. 3 Minuten überbacken.

6.) Karamellpudding auf Teller anrichten, Feigen darauf setzten und mit etwas Portweinsauce beträufeln.

Zubereitungszeit: 25 min.

Ernährungsinfo: Die Feigen (Ficus) sind eine Gattung tropischer Kletterpflanzen, Sträucher und Bäume aus der großen Familie der Maulbeergewächse (über 700 Arten). Der wohl bekannteste Vertreter ist in unseren Breiten die sogenannte Echte Feige (Ficus carica), da ihre Früchte als Feigen bekannt sind. Je nach Sorte ist die Farbe grün bis dunkelviolett, das Innere der Scheinfrucht besteht aus den Steinfrüchten und den ebenfalls fleischig gewordenen Fruchtstielen der Einzelblüten und ist rot gefärbt. Auch die Schalendicke variiert je nach Sorte: Aus dem Hauptanbaugebiet Türkei etwa sind die dortigen Feigen eher dünnschalig, in Griechenland wiederum eher dickschalig. Feigen werden im gesamten Mittelmeerraum, in Südafrika und Australien angebaut.

Die allermeisten Feigen werden getrocknet. Dies geschieht an der Sonne oder in Heißluftöfen, wobei der Wassergehalt dabei auf 18 bis 33% gesenkt wird und der Zuckeranteil auf rund 60% ansteigt. Feigen für den Frischeverzehr werden vor der Vollreife von Hand geerntet, damit sie für den Transport noch fest genug sind und auf dem Markt die optimale Reife haben.

Aus dem Saft reifer Feigen wird auch ein Dessertwein hergestellt. Geröstete Feigen werden auch zu sogenanntem Feigenkaffee verarbeitet. Es handelt sich dabei um Ersatzkaffee, der aus gerösteten Feigen besteht, in kleinen Mengen wird er auch Kaffee-Zusatz verwendet und verleiht dem echten Kaffee einen volleren, leicht süßlichen Geschmack.

Neben 80 % Wasser enthalten die reifen Früchte ca. 1,3 % Protein, 0,5 % Fett, 12,9 % Kohlenhydrate, ca. 4,5 % Ballaststoffe und 0,7 % Mineralstoffe, besonders Kalzium, Phosphor und Eisen. Daneben ist sie auch reich an Vitamin B1.

Frische Feigen haben erfreulicherweise wenige Kalorien, in 100g stecken ca. 60 kcal. Feigen werden auch in getrockneter Form im Handel angeboten, wobei sie bei gleichem Gewicht etwa sechsmal soviel Energie wie frische Feigen haben. Durch die Trocknung konzentrieren sich aber auch Nährstoffe, so dass Trockenfeigen eine sehr gute Kaliumquelle sind. Außerdem enthalten sie Pektin, das den Körper beim Cholesterinabbau unterstützt.

Kaktusfeigen sind biologisch übrigens nicht mit der Echten Feige verwand. Es handelt sich dabei um die essbaren Früchte des Feigenkaktus, einer Kakteenart der Gattung Opuntien. Deren Früchte kann man wahlweise roh, als Marmelade oder auch als Likör genießen. Während man in Mittelmeerländern überall auf Kaktusfeigen stößt, bekommt man Sie bei uns nur auf Spezialitätenmärkten.

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