Wie gesund ist grüner Tee?

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Grüner Tee

Grüner Tee entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten Getränk. Diese Teesorte wird verstärkt mit Wellness und Gesundheit in Verbindung gebracht. Das Getränk soll vor Karies, Krebskrankheiten, Atherosklerose und anderen Erkrankungen schützen. Auch aus der überaus hohen Lebenserwartung der japanischen Bevölkerung werden immer wieder Rückschlüsse auf die heilsame Wirkung des traditionellen Getränks gezogen. Zurecht?

Die Fakten sind laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE): Grüner Tee enthält sekundäre Pflanzenstoffe, hauptsächliche Polyphenole. Diese wirken antibakteriell und so gegen Karies.

Zudem fangen Polyphenole sogenannte freie Radikale ab, welche Zellschädigungen verursachen können. Sie verhindern damit Reaktionen, die zur Entartung von Zellen und so zu Tumoren und Krebs führen können. Außerdem werden Blutfette, insbesondere Lipoproteine niedriger Dichte (LDL), vor Oxidation geschützt und so deren Ablagerung in Blutgefäßen verringert. Als starker Radikalfänger gilt das Epigallocatechin, das in grünem Tee in hoher Konzentration vorkommt.

Prof. Helmut Erbersdorbler, Kiel, Präsident der DGE, meint: „Studien haben nicht einheitlich gezeigt, dass Teetrinker ein geringeres Risiko bezüglich der Tumorentstehung besitzen. Auch die Schutzwirkung des Tees vor Atherosklerose ist nicht eindeutig geklärt. Dies bedarf noch weiterer Studien.“

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