Erste Geburtsanzeichen – wenn Baby anders kommt, als man denkt

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 Sterne von 5)

Geburtsanzeichen

Ihr Geburtstermin steht seit Monaten fest – wohl 100 Mal oder öfter haben sie diesen spontan genannt. Aber mit ca. 95%iger Sicherheit ist er dennoch falsch: Babys halten sich nämlich (meistens) nicht daran!

Nur etwa. 5 % aller Babys kommen genau zum errechneten Geburtstermin. 80% haben es bis zu 2 Wochen eiliger, oder „bummeln“ eben diese 2 Wochen nach. Insbesondere beim 1. Kind steigt die Spannung allerdings zurecht, nähert man sich dem „Geburtstermin“.

Drei ganz deutliche Anzeichen einer Geburt:

Wehen, Fruchtwasser- und Schleimabgang (möglicherweise mit etwas Blut)

  • Mit den Wehen beginnt die Öffnung der verschließenden Muskeln sowie Bänder am Gebärmutterausgang.
    Sie lassen den Bauch hart werden und ziehen schmerzhaft in die tiefe Rückenpartie. Ein wesentliches Merkmal von Wehen ist die regelmäßige Wiederkehr (z.B. alle 8 Minuten). Die zeitlichen Abstände werden dann allmählich kürzer.
  • Der Fruchtwasserabgang kann sehr plötzlich und heftig erfolgen – es kann in Mengen und Warm wie Urin an den Beinen herunter laufen.
  • Blut- und/oder Schleimaustritt sind ganz deutliche Zeichen. Beim langsamen Öffnen des Muttermundes verkürzt sich der verschließende Kanal, in dem ein dichter Schleimpfropf liegt, welcher herausgedrückt wird. Dabei können auch einige Bluttropfen dabei sein, die aus den Muttermundgefäßen kommen.

Suchen Sie in solchen Fällen ihre Wunschklinik auf. Sollte der Muttermund schon sehr weit geöffnet sein und das Fruchwasser extrem stark ablaufen, lassen sie sich sicherheitshalber liegend in die Klinik befördern.

Es ist im übrigen keine Schande, einen „Fehlalarm“ zu verursachen – dies passiert sogar „routinierten“ Mehrfachmüttern!

Linktipps

Geburtstermin errechnen
Hebamme4u
Frühgeborene: Eine Handvoll Leben

Baby-Corner: Alle Themen im Überblick