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Wild & Federwild

Wild & Federwild

Wildbret - gesundes Fleisch

Weniger als ein Prozent des gesamten Fleischverbrauches entfällt auf Wildfleisch. Dabei gilt Wildbret im Allgemeinen und Rehwild, Rotwild, Hase oder Rebhühner im Besonderen als ausserordentlich gesunde Alternative zu industriellem Rind- oder Schweinefleisch.



Wenn man an das süße Bambi denkt, kann man leicht davor zurückschrecken Wildfleisch zu essen. Doch Reh, Hirsch oder Hase können ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Denn da natürliche Feinde fehlen, haben Jäger gewisse Abschussquoten, die sie erfüllen müssen, um die Anzahl von Wildtieren einzudämmen. Außerdem gibt es gewisse Schonzeiten, in der gewisse Tierarten nicht gejagt werden dürfen.

Wir haben für Sie die wichtigsten Wildarten im kulinarischen Überblick zusammengestellt und wünschen Ihnen

Viel Spaß beim Lesen und Gustieren !

Ernährungsangaben

  • Wildfleisch enthält viel leicht verdauliches Eiweiß mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Das bedeutet, dass es leicht in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden kann, da es eine besonders ausgewogene Aminosäurenzusammensetzung besitzt. Mit durchschnittlich 23 Prozent liegt der Eiweißgehalt höher als bei landwirtschaftlichen Nutztieren.
  • Der Fettgehalt bei Wild ist durchwegs niedrig, wohingegen Schweine- und Rindfleisch sehr fette Teilstücke aufweisen.
  • Wildfleisch zeichnet sich außerdem durch einen geringen Bindegewebsanteil aus: Dies macht das Fleisch leichter verdaulich als das Fleisch von Schlachttieren.
  • Wildfleisch ist besonders reich an Vitaminen der B-Gruppe und zeichnet sich durch eine günstige Nährstoffdichte aus. Das heißt energiearm – aber nährstoffreich.
  • Eine Palette von Mineralstoffen machen Wildfleisch ernährungsphysiologisch wertvoll, besonders die Spurenelemente Eisen, Zink und Selen sind in größeren Mengen vorhanden.

Der richtige Wildeinkauf

Tiefgefrorenes Wildfleisch ist das ganze Jahr über erhältlich. Es werden vor allem Teilstücke von Hase, Reh, Damwild, Hirsch, Wildschwein, Fasan und Wildente angeboten. Zerlegtes und bratfertiges Wild ist beim Fleischhauer oder Wildhändler erhältlich. Bevorzugen Sie den Kauf ganzer Tiere oder auch küchenfertige Teilstücke zu Erzeugerpreisen, wenden Sie sich an einen Jäger oder das Forstamt.

Wildfleisch darf nicht schwärzlich schimmern oder unangenehm riechen. Besonderes Augenmerk sollten Sie beim Kauf auf die Farbe legen, die von Art zu Art variiert und Indikator für das Alter des Tieres ist.

Wild sollte immer gut durchgegart werden, um alle Krankheitserreger abzutöten. Um zu prüfen, ob das Fleisch gut durchgebraten ist, drücken Sie mit dem Finger auf das Fleisch. Lässt es sich weit eindrücken, ist es noch sehr roh. Gibt es nicht mehr nach, ist es durchgegart. Gewissheit schafft auch ein Bratthermometer: Die Kerntemperatur sollte mindestens zehn Minuten lang bei 80 Grad liegen.

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Wo kaufe ich Wild? Frisch oder tiefgekühlt? Und woran erkenne ich ein junges Kaninchen? Sind Fragen wie diese geklärt, geht es ums Häuten und Spicken, Dressieren und Bardieren, Tranchieren und Servieren.

Rehrücken küchenfertig vorbereiten? Leicht gemacht! Die richtigen Zutaten für eine echte Hirschroulade verwenden? Kein Problem! Den Garpunkt eines perfekten Wildschweingulaschs kennen? Ganz einfach! Frei von Antibiotika und ohne Zusätze von Futtermitteln ist Wildfleisch wohl das gesündeste und naturbelassenste Fleisch, das wir zu uns nehmen können. Darum wird es höchste Zeit den Löffel zu schwingen und die besten Wildrezepte auszuprobieren!

Kundenrezension: „Tolle Fotos, herrlich einfach nachkochbare Rezepte. Alles was man über Wild wissen muss ist hier übersichtlich und sehr gut erklärt. Für alle die Wild gerne Essen, oder auch die es zum ersten Mal versuchen möchten Wild zu kochen. Empfehlung!“

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Linktipps:

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– Wie belastet ist Wildbret?
– weidwerk.at: Wildbret

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