Scooter & Co. als Alternative zum Fahrrad?

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Scooter

Hierzulande steht immer noch das Fahrrad an der Spitze, wenn es um Fortbewegungsmittel geht, die Menschen mit eigener Muskelkraft antreiben müssen. Es drängen sich allerdings immer mehr ausgefallene alternative Transportmittel ins Blickfeld Interessierter. Neben den bereits klassischen Skateboards, erfreuen sich vor allem Scooter wachsender Beliebtheit. Wie sinnvoll sind die Tretroller als Alternative zu Fahrrädern?

Scooter & Co. als Alternative zum Fahrrad – Artikelübersicht:

Neben dem Fahrrad gibt es noch zahlreiche andere Fortbewegungsmittel, die durch eigene Körperkraft angetrieben werden. Diese bringen einen nicht nur umweltfreundlich von einem Ort zum anderen, sondern halten gleichzeitig auch unseren Körper fit. Wer sich zum Beispiel für kleinere Strecken auf das Fahrrad setzt oder den Scooter nutzt anstatt des Autos, der tut gleich mehrfach Gutes. Zum einen freut sich die Umwelt über das emissionsfreie Fahrzeug und zum anderen sorgt die Nutzung für mehr Bewegung im Alltag, die den Körper und auch den Geist fit hält und zu einem gesünderen Leben beiträgt.

Fortbewegungsmittel, die den Körper fit halten

Die Motive für die Nutzung von Fortbewegungsmitteln, die aus eigener Kraft angetrieben werden müssen sind unterschiedlich. Zum einen ist es der Spaß an der Bewegung selbst, der die Wahl auf diese Fahrzeuge und –geräte fallen lässt. Andererseits ist es die körperliche Fitness, die als Ziel angestrebt wird.

Aber auch der Umweltaspekt wird in dieser Hinsicht immer mehr zum Grund, aus welchem Menschen die Finger vom Auto lassen und stattdessen lieber zu emissionsfreien und selbst angetriebenen Alternativen greifen. Häufig genutzte Fortbewegungsmittel, die von Menschen aus den eben genannten Gründen gewählt werden, sind zum Beispiel folgende:

· Das Fahrrad: Der Drahtesel ist der Klassiker unter den selbst anzutreibenden Fortbewegungsmitteln und ist in diesem Sektor immer noch bei den meisten Menschen die erste Wahl. Ob als Sportgerät, als Spielzeug oder ganz pragmatisch, um bequem von einem Punkt zum anderen zu gelangen, das Fahrrad ist hier unbestritten Spitzenreiter.

· Das Skateboard: Auch das Skateboard fällt in diese Kategorie, auch wenn hier die Nutzung aus reinem Vergnügen wohl die zum einfachen Transport von A nach B überwiegt. Zahlreiche Skateparks zeigen es – der Kreativität ist bei der Nutzung kaum eine Grenze gesetzt. Schotterstrecken machen das Fahren mit einem Skateboard allerdings eher schwierig.

· Das Waveboard: Es ist quasi der kleine Bruder des Skateboards und eine außergewöhnlichere Alternative dazu. Das Waveboard hatte hierzulande vor einigen Jahren einen Boom. Den Namen hat es von dem Fahrverhalten bei der Nutzung eines Surfboards oder Snowboards, das hierbei nachgeahmt wird.

Im Gegensatz zum Skateboard hat das Waveboard nur zwei Rollen, die beim Fahren in wellenartigen Bewegungen in Schwung gesetzt werden und einen sehr gut ausgeprägten Gleichgewichtssinn erfordern. Diese Rollen sind, ähnlich wie bei Inlineskates, weich, um für ausreichend Bodenhaftung beim Fahren zu sorgen, die hier besonders wichtig ist.

· Inliner: Inlineskates sind schon etwas länger bekannt als das Waveboard. Besonders auf ebenen und glatten Oberflächen wie Asphalt stellen sie durchaus eine Alternative gegenüber dem Fahrrad dar. Sie machen ein schnelleres Vorankommen möglich als zu Fuß und können sowohl zum reinen Vergnügen genutzt werden, als auch dafür, sportlich und flott von einem Ort zum anderen zu kommen.

Bei der Nutzung sollte unbedingt Schutzbekleidung getragen werden und auch die Bremstechnik beim Inlineskaten will gelernt sein. In Einkaufszentren und auf Bahnhöfen sind diese Fortbewegungsmittel (vermutlich aufgrund der Gefahr von Kollisionen mit Fußgängern) meistens nicht gerne gesehen.

Gesund bleiben durch genügend Bewegung im Alltag

Alle diese genannten Fortbewegungsmittel stellen ideale Mittel dafür dar, um mehr Bewegung in unseren Alltag zu bringen. Und ganz ehrlich, das haben wir in Zeiten von Großteils sitzenden Bürojobs bzw. durch das ständige Sitzen in Schulen und Unis wirklich dringend notwendig.

Da hilft schon die eine oder andere Fahrt mit dem Fahrrad, den Inlinern, dem Skateboard oder sonst irgendetwas, um dem entgegenzuwirken und unseren Alltag etwas gesünder zu gestalten. Denn etwas Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur unserem Körper gut, sondern auch unserer Psyche. Doch was, wenn es einmal etwas Abwechslung zum Fahrrad sein soll?

Welche Alternativen gibt es zum Fahrrad noch?

Besonders im Stadtverkehr sind die meisten der oben genannten Alternativen zum Fahrrad nur beschränkt geeignet. Sind die Straßen und Radwege gut asphaltiert und die Neigungen der Wege nicht allzu groß, stellt allerdings ein Scooter Roller durchaus eine ernstzunehmende Alternative für den Stadtverkehr und auch den Verkehr innerhalb von manchen Dörfern dar.

Was sind die Vorteile eines Scooters?

Aber warum sollte überhaupt jemand einen Scooter einem Fahrrad vorziehen? Einen entscheidenden Vorteil gibt es gegenüber dem klassischen Fahrrad – der Scooter ist klein und handlich. Das bedeutet, er ist zusammenklappbar und ganz einfach in öffentlichen Verkehrsmitteln (oder auch im Auto) zu transportieren.

Das ist zum Beispiel dann von Vorteil, wenn jemand das Fahrzeug für die letzte Meile bis zum Arbeitsplatz nutzen möchte. Die Mitnahme eines Fahrrades in öffentlichen Verkehrsmitteln muss üblicherweise bezahlt werden, die eines Scooters aufgrund seiner Größe nicht.

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Quellen:

¹ Scooter Roller für die urbane Mobilität
² StVo: Die Neuerungen für Fahrrad- und Scooter-Fahrer

Fotohinweis: Bild von TheDigitalWay auf Pixabay.com

Linktipps

– Radfahren – die ideale Sportart für den Rücken
– Skaten: Fatburner mit optimalem Kalorienverbrauch
– E-Bikes: die schlaue Alternative zum Fahrrad
– Radtrikots – Sportbekleidung mit Druck