Fisch & Meeresfrüchte: Lachs bis Schellfisch

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Lachs-Schellfisch

In dieser Ausgabe unseres Fisch- und Meeresfrüchte-Guides finden Sie: Lachs, Makrele, Miesmuscheln, Saibling, Sardinen und Schellfisch.

Lachs
Früher war der Lachs von der Ost- und Nordsee bis zum Atlantik vor Portugal heimisch. Durch Überfischung, Verschmutzung seines Lebensraumes und der Verbauung der Flüsse kommt er heute in manchen Gebieten jedoch nicht mehr vor. Um die Nachfrage am Markt decken zu können, wird er heute in Aquakulturen gezüchtet. Das Fleisch von Farmlachsen ist fetter, weniger fest und weniger aromatisch als jenes von in freier Natur lebenden Lachsen. Die Qualität von Farmlachsen hält sich aufgrund des geregelten Futters jedoch konstant.

Lachsfleisch ist sehr vitaminreich: Es enthält die Vitamine D, B6, B12, Niacin und Folsäure, sowie Kalium und Jod. Mit einem Fettgehalt von 13,6 Prozent gehört er zu den Fettfischen, liefert aber große Mengen an wertvollen Omega-3 Fettsäuren. Lachsfleisch enthält außerdem die Aminosäuren Tryptophan und Tyrosin, welches Vorstufen zum Gute-Laune-Hormon Serotonin sind.
Makrele
Die Makrele ist ein Schwarmfisch und mit dem Thunfisch verwandt. Ihr Fleisch ist sehr saftig, schmackhaft und vielseitig verwendbar. Meist wird sie jedoch geräuchert angeboten. Im alten Rom wurden die Eingeweiden der Makrelen sogar luftgetrocknet und als Gewürz verschiedenen Speisen beigegeben. Von April bis November ist Makrelensaison. Ihr Fettgehalt schwankt je nach Jahreszeit: Im Frühling liegt er bei ungefähr drei Prozent, er kann aber bis zum Herbst zu bis zu 30 Prozent steigen. Makrelen sind eine wertvolle Vitamin B12 und Vitamin D Quelle.
Miesmuschel
Miesmuscheln gehören zu den beliebtesten Schalentieren. Das zarte Fleisch enthält viel Eiweiß, ist reich an Mineralien, Kalzium, Phosphor und Vitaminen. Weiters enthalten sie Jod, Selen, Kupfer und Eisen. Der Fettanteil liegt bei ca. einem Prozent. Es dürfen nur Muscheln mit fest verschlossener Schale zubereitet werden. Die Schale darf sich erst im heißen Wasser öffnen.

In Europa werden jedes Jahr an die 100.000 Tonnen Miesmuscheln „geerntet“. Um diese riesigen Mengen liefern zu können, werden sie auf geeignetem Untergrund ausgesät und künstlich herangezogen.
Saibling
Der Saibling gehört wie Lachse und Forellen zur Familie der Salmonoide, der Lachsähnlichen Fische. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Bachsaibling und Seesaibling. Bachsaibling wird kaum mehr angeboten, da die robustere Regenbogenforelle den Markt fast völlig vereinnahmt hat. Der Seesaibling wird hingegen wegen seines zarten, lachsfarbenen Fleisches sehr geschätzt. Er lebt in den tiefen, kalten Seen der Britischen Inseln, der Alpenländer, Skandinaviens, Islands, Russlands, Japans und Nordamerikas. Jedoch sollte man Saiblinge aus Österreich bevorzugen. Sie sind laut WWF eine gute Fischwahl und ökologisch vertretbar. Saibling gehört mit ca. 2 Prozent Fett zu den mittelfetten Fischen und hat frisch einen Energiewert von 96 kcal.
Sardinen
Sardinen gehören zur Familie der heringartigen Fische und zählen besonders im Mittelmeerraum zu den beliebtesten Speisefischen. 100 Gramm Sardinen enthalten 4,5 Gramm Fett. Sie sind mit 1,5-2 Gramm Omega-3 Fettsäuren pro 100 Gramm aber auch besonders reich an den wertvollen Fettsäuren.
Schellfisch
Der Schellfisch gehört wie der Kabeljau zur Familie der Dorsche. Meist wird er in Form von gefrorenen Filets in den Handel gebracht. Er ist aufgrund seines hellen, zarten Fleisches ein beliebter Konsumfisch. Schellfisch ist eine hervorragende Eiweißquelle, enthält viel Vitamin B12, Vitamin B6, sowie die Spurenelemente Selen, Kalium und Natrium in ausgewogenem Maße.

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Quelle:

– Lebensmittellexikon.de

Linktipps

– Fisch-Einkaufsratgeber: Fischkauf richtig gemacht
– WWF Fischführer
– gesunder Fisch: Ernährungstipps
– Greenpeace Empfehlungen zum Fischkauf
– Listerien in Fisch und Käse – Nahrungsmittelvergiftung
– Verfügbarkeit von Fisch mit MSC-Siegel
– Rezepte mit Fisch bzw. Meeresfrüchten
– Fish & Tipps (stern.de)
– Gute Fette, schlechte Fette
– Tipps zum gesunden Abnehmen
– Jodmangel

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