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Qi Gong – mehr als Wellness

Qi Gong – mehr als Wellness

Qi Gong

Qi Gong ist die traditionelle chinesische Kunst (Gong=Gung) der Aktivierung der Lebensenergie (Qi=Tschi), die in China seit Jahrtausenden zur Erhaltung der Gesundheit und Selbstheilung eingesetzt wird. Qigong zeichnet sich durch seine langsamen, bedächtigen Bewegungen aus. Es sieht aus wie eine Mischung aus Gymnastik, Meditation und Kampfsport – ausgeübt in Zeitlupentempo.



Was ist Qi Gong?

Entgegen landläufiger Meinung handelt es sich dabei nicht um eine bloße Wellnessanwendung, es ist vielmehr eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. In China gilt Qi-Gong – in manchen Traditionen wird es auch Chi Kung geschrieben – sogar als eines der vier großen Teilgebiete der Medizin. Die Basis des Qi-Gong sind geistig-körperliche Übungen, die auf die taoistisch-buddhistische Praxis zurückgehen.

Spezielle Körperstellunge sollen, verbunden mit Atemübungen, den Energiefluß im Körper harmonisieren und damit einen energiereichen und gesunden Zustand herbeiführen. Es ist ein Training für Körper, Geist und Seele, das die Energie (Qi) harmonisiert und zum Fliessen bringt. Qi Gong ist verwandt mit dem kämperischeren Tai-Chi.

Qi Gong ist …

  • eine ganzheitliche Methode zur Gesundung, ebenso wie Akupunktur
  • eine Methode zur Regulierung des Qi-Flußes (Fluß der Lebenskraft)
  • eine Methode zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte auch
  • eine Methode der Vorbeugung

Entfaltung der heilenden Kraft von Qi Gong durch:

  • einfach erlernbare Körper-, Atem- und Visualisierungsübungen
  • Abstimmung von
    – konzentrativen übungselementen
    – harmonischen Bewegungsabläufen Atem

Was bringt Qi Gong?

Es steigert das körperliche und seelische Wohlbefinden, die Konzentrationsfähigkeit und stärkt das Immunsystem.

Wer macht Qi Gong?

Gestresste ManagerInnen, Hausmänner und -frauen, Studentinnen und Schüler mit rauchenden Köpfen, Senioren und Seniorinnen – kurz alle, die Lust haben, sich in Schwung zu bringen. Qi Gong eignet sich auch für diejenigen, die keinen Leistungssport betreiben können oder wollen, sowie für Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Gelenkproblemen, Rheuma, Polyarthritis, Osteoporose etc.

Qi Gong wird z.B. bei folgenden Krankheiten erfolgreich eingesetzt:

Alpträumen, Aphasie (Sprachverlust), Atemsystemerkrankungen, Augenerkrankungen, Bluterkrankungen aller Arten, Brustkrebs, Chronische Erkrankungen aller Organsysteme, Chronische Erschöpfung u. Müdigkeit, Diabetes mellitus, Eßstörungen, Magersucht, Folgeerscheinungen von Schlaganfall, Folgeerscheinungen von Gehirntrauma, Folgeerscheinungen von halbseitiger Lähmung, Gefühllosigkeit der Extremitäten, Gehirngefäßerkrankungen, Gehirntumore, Gehörsturz, Gelenkprobleme, Gesichtslähmung, Gynäkologische Erkrankungen, Halbseitige Lähmungen, Hauterkrankungen, Hepatitis aller Typen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen aller Arten, Hexenschuß, Inkontinenz.

Aber auch bei kalten Hände und Füße, Knochenproblemen, Kopfschmerzen, Krampfadern, Leberkarzinom, Lendenmuskelprobleme, Lungenkrebs, Mundhöhlenentzündung, Muskelstärkung u. Lebersystemharmonisierung, Nasenkrebs, Nervenschwäche, psychischen Erkrankungen, Nervensystemerkrankungen, Neuroendokrine Erkrankungen, Neurosen, Rachenkrebs, Rückenprobleme, Schlaflosigkeit, Schwellungen in den Beinen, Schwindelgefühlen, Sexualstörungen, Tinnitus, Ohrenerkrankungen, Trigeminus-Neuralgie, Übergewicht, Unfruchtbarkeit, Unterernährung, Urogenitalerkrankungen, Verdauungssystemerkrankungen, Verspannungen, Zahnschmerzen, Zungenentzündung (Glossitis) kommt es erfolgreich zum Einsatz.

Gemäß dem Leitspruch, dass es besser sei, Gesundheit zu erhalten, statt Krankheit zu heilen, gibt es im medizinischen Qigong eine große Anzahl von Übungsreihen, die dem menschlichen Körpersystem Stabilität verleihen sollen, um einem Ungleichgewicht vorzubeugen. Es gibt allerdings eine Vielzahl unterschiedlicher Richtungen des Qigong, darunter Praktiken, die mehr vom Buddhismus beeinflusst wurden und solche, die eher aus der Richtung des Daoismus kommen – entsprechend unterschiedlich sind die Schwerpunkte.

Hier finden Sie interssante Qi Gong Übungen

Linksammlung:

IV der Qi Gong-LehrerInnen Österreichs
Tai Chi – die Kunst der Entspannung
Zum Unterschied zwischen Taijiquan und Qigong
Shaolin Wahnam Institut