Ohrmuschelperichondritis

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 Sterne von 5)

Ohrmuschelperichondritis

Die Perichondritis ist eine Entzündung der Knorpelhaut des Ohres. Sie tritt oft als Folge einer Verletzung der Ohrmuschel, Insektenstichen oder als Komplikation nach einer Ohr-Operation auf. Möglich ist auch eine Entstehung nach Verätzungen, Erfrierungen, Verbrennungen und Verstrahlungen. Auslöser ist eine bakterielle Infektion mit Pseudomnas aeruginosa, Proteus oder Staphylokokken.

Was passiert hier in meinem Ohr?

Zeichen für ein Ohrmuschelperichondritis ist eine schmerzhaften Schwellung und eine Rötung der Ohrmuschel. Es kann sich eine eitrige Infektion bilden. Das Ohrläppchen bleibt unverändert.

Eine Ohrmuschelperichondritis wird wie alle entzündlichen äußeren Ohrerkrankungen zunächst mit Alkohol desinfiziert (Alkoholumschläge) und anschließend mit antibiotischen und entzündungshemmenden Salben (Glukokortikoide) medikamentös behandelt. Bei schweren Formen der Erkrankung muss zusätzlich ein Antibiotikum in Tablettenform eingenommen werden.

Behandlung

Lässt sich die Entzündung nicht stoppen, so kann es zu einer Zerstörung des Ohrmuschelknorpels kommen. Dann muss der Eiterherd und der zerstörte Ohrknorpel operativ entfernt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindert. Wichtig ist die frühzeitige Behandlung, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Ohrmuschel dauerhaft deformiert wird.

Linktipps

Hörverlust – Ursachen für die Verringerung des Hörvermögens
– Alles rund um das Thema Ohr
– Gehörsturz

Ohrencorner – Linktipps:


Ohrenperichondritis
Otosklerose
Otserom
Tinnitus
Trommelfellperforation

Akustikus- Neurinon
Cholesteatom
Gehörsturz
Menière- Krankheit
Mittelohrentzündung
Ohrenfurunkel

Das Ohr (Der Aufbau)
Das Ohr (Die Funktion)
Das Aussenohr
Das Mittelohr
Das Innenenohr


Das könnte Sie auch interessieren...