Was tun bei Juckreiz?

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Quälender Juckreiz?

Juckreiz oder auch Pruritus, ist ein Symptom bei Problemen der Haut. Er verursacht ein unangenehmes Kratzen, Reiben oder Scheuern. Hinter dem unliebsamen Jucken stecken viele Ursachen. Experten zufolge könnten es mehr als hundert sein. Des Öfteren sind die Missempfindungen harmlos. Jedoch können sie ebenso vermitteln, dass mit der Haut oder dem Körper etwas nicht stimmt. In diesem Fall ist der Rat eines Facharztes gefragt. Entweder handelt es sich um allergische Reaktionen oder der Juckreiz entsteht durch trockene Haut.


Was tun bei Juckreiz? – Artikelübersicht:

Es kann vorkommen, dass der Pruritus sogar am ganzen Körper auftauchen kann. Des Weiteren kann dieser aber auch lokal auf bestimmten Körperstellen auftreten. Dazu zählen unter anderem die Kopfhaut oder der Intimbereich. Wir möchten uns an dieser Stelle ein wenig genauer mit dem Juckreiz beschäftigen.

Ursachen für Juckreiz können vielfältig sein

Durch Hauterkrankungen wie beispielsweise Nesselsucht, Schuppenflechte oder Neurodermitis wird Juckreiz ausgelöst. Selbst trockene Haut sorgt für das unangenehme Kribbeln. Mit Veränderungen der Haut müssen Sie in der Regel bei Hauterkrankungen rechnen. Es ist ebenso möglich, dass Überempfindlichkeiten durch Lebensmittel oder Medikamente sowie Insektenstiche entstehen können. Ein lästiges Krabbeln mit anschließendem Kratzen ist die Folge.

Trockene Haut kann ein Auslöser sein

Leiden Sie prinzipiell an einer trockenen Haut? Somit bleibt Ihnen eine raue, juckende und gespannte Haut nicht erspart. Äußere Einflüsse wie eine zu trockene Raumluft oder eine übertriebene Hygiene können der Auslöser sein. Obendrein gibt es Pflegeprodukte, die die Haut austrocknen lassen. Deshalb verzichten Sie beim Duschen und Waschen auf parfümierte Pflegeprodukte.

Stattdessen verwenden Sie alternativ säureneutrale Produkte. Ein tägliches Eincremen der Haut sollte außerdem regelmäßig erfolgen. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte ebenfalls achten. Halten die ständigen Juckreize an, dann sollten Sie die Symptome auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen. Mitunter kann sich auch eine ernste Erkrankung dahinter verbergen.

Juckreiz durch Krätze

Milben können die Hautkrankheit Krätze auslösen. Die befallen bevorzugt die Körperpartien zwischen den Finger und Zehen sowie die Achseln und den Genitalbereich. Die Milben sind hartnäckig und suchen sich ein Versteck unter der Haut.

Ohne weiteres graben sich die Krätzmilben in die obere Hornhautschicht. Das hat zur Folge, dass sie sogar ein Vollbad ohne weiteres überleben können. Mit der Zeit entsteht ein starker Juckreiz. Zu dem gesellt sich ein roter und knötchenförmiger Hautausschlag.

Nur mit einer Lupe kann man die Gänge der Milben erkennen, die sie in die Haut gegraben haben. Ein Anti-Milben-Mittel hilft bei der Erkrankung. Es wird äußerlich auf die Haut aufgetragen und somit wird die Krätze erfolgreich behandelt.

Allergien nicht unterschätzen

Oft sind Allergien als Auslöser von Juckreiz bekannt. Die allergische Reaktion des Körpers löst das Jucken aus. Liegt eine Allergie vor, dann reagiert das Immunsystem extrem auf harmlose Substanzen. Im Körper wird eine größere Menge des Botenstoffes Histamin freigesetzt.

Gerade bei Heuschnupfen sorgt dieser für ein Jucken der Nase und Augen. Sogenannte Kontaktallergien sind ebenfalls möglich. Hier treten die Beschwerden allerdings nur lokal an bestimmten Körperstellen auf.

Manchmal ist es nur ein Kleidungsstück, was als Ursache ausgemacht werden kann. Können Sie jedoch nicht ganz nachvollziehen woher der Juckreiz stammen könnte, dann lassen Sie am besten einen Allergietest durchführen.

Selbst vor der Schwangerschaft macht der Juckreiz nicht halt

Ungefähr 20 Prozent aller schwangeren Frauen haben mit diesem unangenehmen Juckreiz zu kämpfen. Meistens kommt diese Beschwerde durch die hormonelle Umstellung des Körpers. Oft helfen schon feuchtigkeitsspendende Lotionen. Mit einem regelmäßigen Eincremen können die Symptome gelindert werden.

Tritt dieser allerdings im letzten Drittel der Schwangerschaft auf und ist er zudem sehr stark ausgeprägt, dann kann dies ein Indiz für eine Lebererkrankung sein. Eine sogenannte intrahepatische Schwangerschaftscholestase könnte die Ursache sein. Allerdings sind davon weniger als ein Prozent aller schwangeren Frauen betroffen. Diese Beschwerden sollten dann auf jeden Fall ärztlich untersucht werden.

Was tun bei Juckreiz – was hilft generell gegen das nervige Jucken?

Fetthaltigen Lotionen, zum Beispiel mit Glyzerin, sind günstig bei trockener Haut. Bei strapazierter oder entzündeter Haut sind hingegen eher gekühlte, wässrige Pflegelotionen vorteilhaft.

Bleibt es nicht nur beim Jucken, sondern ein Hautausschlag ist ebenfalls mit von der Partie, dann suchen Sie unbedingt den Arzt auf. Klären Sie mit ihm die genaue Ursache dafür ab. Mit Sicherheit werden Ihnen geeignete Medikamente oder gar kortisonhaltige Salben verschrieben werden.

Eine passende Alternative wären auch Hausmittel. Verschiedene Umschläge können den Juckreiz ebenfalls lindern. Die betroffenen Hautstellen können außerdem mit Öl oder Cremes entsprechend eingerieben werden. Beispielsweise Wacholderbeer-Öl wäre zu empfehlen. Hierzu können Sie in der Apotheke oder Drogerie nachfragen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass Sie bei einem starken Jucken die entsprechenden Hautpartien nicht aufkratzen. Mit der Zeit entstehen unschöne Kratzspuren und es könnten Infektionen auftreten. Dies ist nicht förderlich für den Heilungsprozess. Manchmal tragen auch Stress und Aufregung zu diesem Zustand bei. Vielleicht könnten Sie daran arbeiten, dass diese negative Reaktion eingedämmt werden könnte.

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Linktipps

– Juckreiz | Krankheitslexikon
– Juckreiz: Auslöser, Entstehung, Behandlung
– Wacholder | Heilpflanzenlexikon
– Neurodermitis im Sommer
– Die besten Pflegetipps für anspruchsvolle Haut
– Scheideninfektion im Urlaub vorbeugen
– Juckreiz: Was dahinter steckt, was hilft

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