Die Nase – Funktion, Erkrankungen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 Sterne von 5)

Nase

Dick, dünn, lang, kurz schmal und knollig tritt die Nase in Erscheinung. Sie prägt unser Aussehen, wie kein zweiter Körperteil. Aber nicht nur für die kosmetischen Zwecke ist die Nase ein Objekt der Begierde. „Ich kann dich nicht riechen“ – die Nase dient seit Urzeiten als Sensor, für Gefahr und Sympathie.

Die Aufgaben der Nase

Diese sind im wesentlichen die Regulierung des Atemstromes, Reinigung der Atemluft, die Temperaturregulierung, Befeuchtung sowie die Geruchswahrnehmung. Wie wichtig diese Funktionen für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit sind, nehmen die meisten Menschen erst dann bewußt wahr, wenn sie z.B. von einer verstopften Nase, einem Schnupfen oder einer anderen Atemwegserkrankung geplagt werden.
Nicht alle Funktionsbeeinträchtigungen der Nase können operativ beseitigt werden. Eine genaue Untersuchung und Analyse muss zunächst die möglichen Ursachen klären. Erst danach kann abgeschätzt werden, inwieweit die Störungen durch Operationen oder andere Behandlungen beseitigt oder zumindest gebessert werden können.

In jedem Falle sollte eine gute Funktion der Nase auch bei plastischen Nasenoperationen berücksichtigt und erhalten werden. Nicht selten ist eine Funktionsstörung der Nase der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung zur Nasenoperation. Viele dieser Patienten möchten dann, wenn sie ohnehin an der Nase operiert werden müssen, auch eine Korrektur der äußeren Form durchführen lassen.

Erkrankungen der Nase

Die bakterielle Entzündung einer Haarwurzel des Naseneinganges kann zum Furunkel führen. Der Nasenfurunkel darf nur durch den Arzt behandelt werden. Unsachgemässe Manipulation kann zur Ausbreitung der Infektion und Uebergreifen auf Hirngefässe führen. Treten Furunkel gehäuft auf, muss durch den Arzt eine Zuckerkrankheit ausgeschlossen werden.

Die akute Rhinitis ist jedem als banaler Schnupfen bekannt. Häufig beginnt er mit einer Verminderung des Allgemeinbefindens, Niessreiz und Kitzeln in der Nase. Danach beginnt eine wässrige Sekretion der Nase mit Verminderung der Nasenatmung und Herabsetzen des Riechvermögens. Nach einigen Tagen dickt das Nasensekret ein und die Atmung normalisiert sich.Wenn die Symptome des banalen oder begleitenden Schnupfen sich verstärken und das Nasensekret sich eitrig verändert, handelt es sich häufig um eine zusätzliche bakterielle Infektion der Nasenschleimhäute, welche antibiotisch therapiert wird.

Der allergische Schnupfen wird nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Die häufigste Form wird durch Blütenstaub ( Heuschnupfen) verursacht und tritt deshalb saisonal auf.Der ganzjährig auftretende allergische Schnupfen kann durch Pilzsporen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittelallergene ausgelöst werden. Bei beiden allergischen Formen kommt es zur wässrigen Nasensekretion verbunden mit Niessattacken und Kitzelgefühl der Nase. Häufig sind auch die Augenbindehäute gereizt und gerötet.

Nach einer allergologischen Austestung wird die Desensibilisierung oder eine medikamentöse Therapie in den allermeisten Fällen zum Erfolg führen.

Besuchen Sie auch unseren Nasencorner mit vielen interesanten Themen rund um dieses Sinnesorgan.

Linktipps

– Die Nase und ihr Aufbau
– Nasenkorrekturen – Kosten, Risiken, Empfehlungen
– Rhinoplastik – der Weg zur neuen Nase
– Was tun gegen Schnarchen?
– Betörende Düfte: Die Welt der Gerüche

Nasenerkrankungen

Schnarchen
Trockene Nase
Nasenbluten
Nasenpolypen

Rhinitis
Sinusitis
Heuschnupfen


Das könnte Sie auch interessieren...