Was ist Kinesiologie? Wie wirkt Kinesiologie?

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Kinesiologie

Ist der Energiefluss im Körper blockiert, machen sich körperliche Beschwerden, psychische Probleme, Lernschwierigkeiten usw. bemerkbar – soweit der theoretische Ansatz. Die angewandte Kinesiologie (Applied Kinesiology) als alternativmedizinisches Diagnose- und Behandlungskonzept geht dabei davon aus, dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche bestimmter Muskelgruppen manifestieren und die Muskelspannung eine Rückmeldung über den funktionellen Zustand des Körpers liefern kann. Ein Wirksamkeitsnachweis dieser speziellen Form der Diagnose und der Körpertherapie existiert allerdings nicht.

Was ist Kinesiologie?

Kinesiologie ist die Wissenschaft von der Bewegung des Menschen im weitesten Sinn. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern kìnesis (Bewegung) und lògia (Lehre) zusammen und meint alle Aktivitäten wie Sport, Kommunikation, Tanz, Lernen, Spiel und Arbeit. Angewandte Kinesiologie befaßt sich somit mit Muskeln und stellt eine Verbindung zum energetischen System der chinesischen Akupunkturlehre dar. Kinesiologie verbessert die Kommunikation mit uns selbst, weil wir durch Bewegung alle physischen Funktionen immer wieder aktivieren. Kinesiologische Balancen eignen sich optimal zur Leistungssteigerung in fast allen Lebensbereichen, motiviern den Selbstheilungsreflex des Köpers, verhelfen zu kreativem, koordinierterem und ganzheitlichem Lernen sowie zu einem besseren Umgang mit Streß aller Art.

Kinesiologie ist keine Lehre für sich allein, eher ein Werkzeug, eine Technik, die fast alle Lebensbereiche auf optimaleeise unterstützt und uns dabei hilft unsere Energien ökonomisch und zielgerichtet einzusetzen. Sie muss dazu weder zu einer Lebensaufgabe werden, noch ist sie eine lebenslange Therapieform. Sie kann allerdings zu einer kleinen täglichen Übung werden, die uns genug Energie bringt unseren Alltag streßfrei zu leben und zu genießen.

Entwickelt wurden die Grundlagen der Kinesiologie Anfang der 60er Jahre. Die Kinesiologie ist also eine ziemlich junge Disziplin. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden aber bereits einige „Schulen“ gegründet.

Die wichtigsten Schulen

  • Angewandte Kinesiologie, die davon ausgeht, dass ein Mensch
    gesund ist, wenn sein emotionaler, struktureller und chemischer
    Bereich gleichmäßig ausgeprägt sind.
  • Touch for health (Gesund durch Berührung) ist eine
    ganzheitliche Methode zur Aktivierung der natürlichen
    Lebensenergien sowie des körperlichen und seelischen
    Gleichgewichts.
  • Edu-Kinesthetik fördert naturgegebene Bewegungsmuster, um so
    den Energiefluss im Körper optimal zu nutzen.
  • Klinische Kinesiologie Dr. Allen Beardall, der Begründer der
    Klinischen Kinesiologie, entwickelte die so genannten
    „Fingermodi“ (sie werden auch Mudras genannt. Durch diese
    Fingerbewegungen und -stellungen können Energieimbalancen
    beseitigt werden.
  • Hyperton X (HT-X). Dieser Zweig der Kinesiologie wurde Ende der
    70er Jahre „erfunden“. Diese Zweig stellt die Körperarbeit in den
    Mittelpunkt und wurde ursprünglich für Sportler erarbeitet. HT-X ist
    eine leicht erlernbare Methode zum Entspannen der gesamten
    Körpermuskulatur.
  • Verhaltens- (=Behaviorale) Kinesiologie. Dr. Diamond: „Ich
    praktizierte wirklich demokratische Medizin. Nicht ich als Arzt
    oder ein Lehrbuch bestimmten, was getan werden sollte, sondern
    allein der Körper des Patienten, und wenn ich das Richtige tat,
    teilte es mir der Körper mit. Die Reaktion des Patienten
    bestimmte die Behandlung“.
  • Physioenergetik ist eine Weiterentwicklung der „Angewandten
    Kinesiologie“ durch den ausgebildeten Physiotherapeuten und
    Diplom-Osteopathen Raffael von Assche. Dabei wird das diagnostische
    Instrumentarium durch den so genannten „Armlängenreflex“ ergänzt.

Wozu? Was bringt das?

Ist der Energiefluß im Körper blockiert, machen sich körperliche Beschwerden, psychische Probleme, Lernschwierigkeiten usw. bemerkbar und unsere Lebensenergie ist geschwächt. Mit Hilfe des Muskeltests werden die Blockaden aufgespürt und die besten Korrekturmöglichkeiten gefunden. Denn über den Muskeltest können wir mit dem Körper direkt kommunizieren. Die Kinesiologie geht von der Annahme aus, dass der Körper selbst am besten weiss, was ihn stärkt bzw. schwächt. Durch gezielte Übungen bzw. wirkungsvolle Korrekturen wird die Energie wieder zum Fließen gebracht. Somit werden Blockaden gelöst und die Selbstheilkräfte aktiviert.

Indikatoren

  • Angst
  • Allergien
  • Stress
  • Müdigkeit
  • Lernprobleme
  • Schmerzen uva.

Behandlungsablauf bei einer therapeutischen Sitzung (Norm-Ablauf)

Persönliche Probleme werden individuell balanciert. (Balance ist ein Energieausgleich durch verschiedene kinesiologische Techniken) Probleme, egal welcher Art, werden mit dem Klienten besprochen. Mit Hilfe des Muskeltests werden die Probleme einzeln getestet und überprüft, ob und in welcher Intensität sie eine Blockade für den Körper darstellen. Je nachdem mit welchem kinesiologischen System man arbeitet, werden die einzelnen Meridiane bzw. zu dem Problem passende Energiesysteme getestet und korrigiert. Die Korrektur erfolgt entweder durch das Aktivieren bestimmter Punkte am Körper, durch gezielte Bewegungs- und Energieübungen oder durch Arbeit im emotionalem Bereich. Anschließend wird wieder mit Hilfe des Muskeltests die Wirkung der Korrektur auf den Körper überprüft und somit verankert. Um den erfolgten Energieausgleich (Balance) zu stabilisieren, wird eventuell eine kleine Übungsfolge für zu Hause ausgetestet. Dadurch hat jeder einzelne die Möglichkeit täglich selbst seine Energie anzuheben und somit aktiv an der Lösung seines Problems mitzuarbeiten.

Die Kinesiologie ist für jede Altersstufe geeignet und kann auch zusätzlich zu anderen Therapien angewendet werden.

Linktipps

– ÖBK – Österreichischer Berufsverband für Kinesiologie
– DÄGAK – Deutsche Ärztegesellschaft für Applied Kinesiology
– Reiki – Hoffnung, Heilung oder Humbug?

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