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Wie die eigenen vier Wände unsere Gesundheit beeinflussen können

Wie die eigenen vier Wände unsere Gesundheit beeinflussen können

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Wir kennen es alle: die Suche nach der richtigen Wohnung kann ein mühsames und langes Unterfangen sein. Viele Punkte spielen eine wichtige Rolle bei der Wohnungssuche. An vorderster Stelle stehen aber anders als erwartet nicht immer wirtschaftliche Faktoren. So besagt ein altes Sprichwort, dass man seinem Leib etwas Gutes tun soll, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen. Gesundheit und Wohlbefinden sollten also stets die wichtigsten Kriterien während der Suche nach den eigenen vier Wänden darstellen. Denn was bringt eine preiswerte Wohnung, wenn man sich darin weder körperlich wohl noch seelisch frei fühlt?




Gesund durch Energiefluss

Immer wieder wird davon gesprochen, dass eine Wohnung ein „gutes Feng Shui“ besitzen muss. In der chinesischen Kultur bezeichnet man mit diesem Begriff die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, welche durch eine spezielle Gestaltung des persönlichen Lebensraumes geschaffen werden kann. Die Gestaltung knüpft dabei an festgelegte Regeln dieser Philosophie an, welche als Orientierungsmaßstab für eine optimale Umsetzung dienen. Ziel ist es einen freien Energiefluss zu ermöglichen, der auch als Lebensenergie betrachtet werden kann.

„Für eine optimale Anpassung des Feng Shuis in den eigenen Wänden ist es ratsam Feng Shui-Berater heranzuziehen, da diese erkennen können, wie die Bewegungen der Energie in der Umgebung sind und wie man diese optimieren und stärker harmonisieren kann. Die individuelle Anpassung der Wohnräume an den persönlichen Energiefluss wird immer beliebter, was bereits bei der Immobiliensuche bemerkbar ist“, so der Experte Paul Öllinger von AMB. Erreicht werden kann dies durch bestimmte Anordnungen von Möbeln zu den gegebenen Lichtverhältnissen, die Installation bestimmter Objekte, so wie eine ideale Farbgebung, welche sich positiv auf die körperliche, als auch seelische Gesundheit auswirken soll.


Feuchtigkeit ist der Feind!

Die Gesundheit kann jedoch auch durch andere Faktoren der jeweiligen Wohnsituation beeinflusst werden, die weniger durch esoterische Anpassungen resultieren, sondern viel mehr durch hygienische Aspekte. Ein klassischer Fall ist der Schimmelbefall an Wänden oder Decken, welcher besonders häufig in den kalten Jahreszeiten auftritt. Schimmelpilzsporen befinden sich in bestimmten Jahreszeiten vermehrt in der Außenluft und können dadurch schnell in die Wohnungen gelangen. Ein Grund für die Schimmelausbreitung in den eigenen vier Wänden ist die Feuchtigkeit, welche vor allem durch Wasserschäden oder Kondenswasserbildung an den Wänden entstehen kann.

Typische Fälle hierfür sind Kochen, Duschen oder Luftbefeuchter. Fest steht: Schimmelbefall ist ein Risiko für die Gesundheit. Für die Gesundheit ist es von höchster Relevanz in schimmelpilzfreien Wohnräumen zu leben, da ansonsten Gesundheitsrisiken bestehen. So greifen die Pilzsporen beispielsweise die Atemwege und Schleimhäute an und verursachen dort starke Reizungen. Auch ein vermehrtes Auftreten von Allergien ist ein typisches Symptom der Folgen von Schimmelpilzen in Wohnräumen. Daher wird in solchen Fällen dringend empfohlen für die nachhaltige Sanierung des Schimmelpilzwachstums unter Berücksichtigung der Ursache zu sorgen. Wer bei der Beseitigung von Schimmelpilz Schwierigkeiten hat, kann sich professionelle Unterstützung und Beratung bei dafür ausgebildeten Personen oder Untersuchungsstellen holen. Von selbst durchführbaren Schnelltests wird aber abgeraten, da sie nicht sehr genau sind.


Die Umgebung ist ein entscheidender Faktor

Neue Studien zeigen auch, dass sich die jeweilige Wohnsituation positiv oder negativ auf das Gewicht auswirken kann. So haben Wissenschaftler festgestellt, dass in Wohngegenden mit niedrigem Einkommen deutlich mehr kalorienreiches Essen wie Fast Food angeboten wird. Supermärkte und Geschäfte, die hauptsächlich gesunde Nahrungsmittel im Sortiment haben, sind in diesen Gegenden nur spärlich vorhanden. Aus diesem Grund greife man auch vermehrt auf das vorhandene Angebot (Fast Food etc.) in seiner Umgebung zurück, was sich mit der Zeit negativ auf das eigene Körpergewicht auswirken kann. Die Gegebenheiten innerhalb der eigenen Wohnung sind also nicht die einzigen Faktoren, welche man zu beachten hat. Die Infrastruktur im Wohngebiet beeinflusst die Wohnsituation und das Leben maßgeblich mit. Viele legen daher auch wert darauf, dass Grünanlagen oder Biomärkte mit frischem Obst und Gemüse in der Nähe sind.

Es ist nicht immer einfach, all diese Faktoren zu berücksichtigen, da häufig der Kostenfaktor eine enorme Rolle spielt. Dennoch sollte man speziell bei der Wohnungsfindung genug Zeit investieren, um auch die richtige Immobilie zu finden. Eine günstige Miete bedeutet nicht zwanghaft auch eine für die Gesundheit suboptimale Umgebung. Neben dem Zustand der Wohnung spielt auch ihre Lage eine wesentliche Rolle. Andere wichtige Faktoren bei der Wahl der richtigen Wohnung sind Elektrosmog, Lärmbelästigung und Infrastruktur.

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Linktipps:

– Umweltfreundliches Bauen: gesundheitsfördernd und wertsteigernd
– Feng Shui – Über den Zusammenhang von Lebensraum und Wohlbefinden
– Gesünder bauen? Tipps für Behaglichkeit & Wohlbefinden
– Holzbau: ökologisch, nachhaltig, gesund
– Maßnahmen bei Schimmelpilzwachstum
– Atmungsaktive Wände für ein gesundes Wohnklima
– Ergonomie in der Küche

Kave Atefie





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