Erkältungen: Hausmittel sind einfach, aber wirkungsvoll

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Hausmittel bei Erkältungen

Auch wenn die typischen Symptome einer Erkältung wie Schnupfen und Husten lästig sind, nicht immer muss man einen Arzt aufsuchen oder Medikamente nehmen, wenn man sich einen grippalen Infekt eingehandelt hat. Zuweilen helfen auch altbewährte Hausmittel aus Großmutters Erfahrungsschatz dem Immunsystem dabei, schnell und zuverlässig mit dem banalen Infekt fertig zu werden.


Die besten Tipps & Tricks gegen Erkältungssymptome:

  • Sich warm halten, jedoch nicht schwitzen. Wärme fördert die Durchblutung und dadurch den Heilungsprozess, löst den Schleim.
  • Viel trinken (zirka zwei bis vier Liter täglich), am besten Husten- und Bronchialtees. Husten und Schnupfen setzen sich dann nicht so leicht fest.
  • Kopfdampfbäder (mit Salz oder Thymian) halten die Atemwege feucht (denn trockene Schleimhäute können das Sekret nur unzureichend abtransportieren). Die Schnupfennase kann wieder besser durchatmen.
  • Schalen mit Wasser aufstellen, das verdunstet und die Raumluft befeuchtet.

Hustensäfte, -tropfen oder -bonbons mit Wirkstoffen aus Anis, Efeublättern, Eukalyptus, Fenchel, Huflattich und Thymian erleichtern das Abhusten. Erkältungsbalsam oder Kapseln, die z. B. ätherische Öle aus Eukalyptus und Thymian enthalten, dienen ebenfalls dem Zweck, den Schleim zu verflüssigen und zu lösen. Die ätherischen Öle aus dem Balsam gelangen direkt mit der Atemluft in die Bronchien.

  • Lutschpastillen oder Bonbons mit Inhaltsstoffen aus schleimhaltigen Pflanzen wie Eibisch oder Isländisch Moos dämpfen den Hustenreiz bei trockenem Husten.
  • Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut lindern Spülungen mit Huflattich-, Kamillenblüten- und Salbeiextrakten.
  • Wenn Sie heiser sind, hilft vor allem eins: Mund halten! Einen entzündeten Kehlkopf sollte man schonen, andernfalls sind Dauerschäden möglich.
  • Holunderblüten- und Lindenblütentee senken Fieber. Die erhöhte Temperatur belastet den Kreislauf, deshalb sollte man jede zusätzliche Anstrengung meiden. Auch Wadenwickel helfen, das Fieber zu senken.
  • Erkältungsbäder dienen gleich mehreren Zwecken: Sie erhöhen künstlich die Körpertemperatur und aktivieren so das Immunsystem. Darüber hinaus fördern sie die Durchblutung der entzündeten Bereiche, was die Schleimlösung begünstigt. Die den Bädern zugesetzten ätherischen Öle verdampfen und werden inhaliert.

Nimmt man frühzeitig Zinkpräparate ein, kann das die Schwere einer Erkältung mildern und sie um bis zu fünf Tage verkürzen. Allerdings hat nicht jedes Präparat diesen Effekt. Lassen Sie sich also von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die lästige beziehungsweise unangenehme Seite der Zinkpräparate ist, dass man sie alle zwei Stunden einnehmen muss, sie oft scheußlich schmecken und Übelkeit auslösen können.

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