Aspirin gegen Prostatakrebs

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Aspirin, Prostatakrebs

London – Aspirin-Tabletten könnten möglicherweise dazu beitragen, Tausenden von Prostatakrebs-Patienten das Leben zu retten. Das Medikament unterdrücke das Enzym COX2, das zur Ausbreitung von Prostata-Krebs beitrage, heißt es in der Studie einer britischen Forschergruppe, die am Dienstag im britischen „Journal of Urology“ veröffentlicht wurde. An Prostata-Krebs sterben allein in Großbritannien jedes Jahr 10.000 Männer. Die Untersuchung der Wissenschafter vom Hammersmith Hospital, von der Imperial College School of Medicine und der Prostate Biology Group baut auf Studien auf, die belegen, dass mit der Einnahme von Aspirin der Ausbreitung anderer Krankheiten wie Darmkrebs vorgebeugt werden kann.

Die Forscher fanden heraus, dass das Enzym COX2 auch in Prostatakarzinom-Zellen überaktiv ist und vier Mal stärker produziert wird als in gesunden Prostata-Zellen. Entzündungshemmende Medikamente wie Aspirin seien dafür bekannt, dass sie die Wirkung dieses Enzyms hemmten und dementsprechend möglicherweise auch gegen Krebserkrankungen helfen, heißt es in dem Bericht weiter.

Zum Beleg der Theorie müsse nun eine umfassende Studie an Krebspatienten vorgenommen werden, sagte El-Nasir Lalani von der Prostate Biology Group.

Linktipps

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– neue Therapien gegen Prostatakrebs
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