Xanthelasmen | Krankheitslexikon

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Xanthelasmen

Xanthelasmen (von griech. xanth-=gelb, lasma=Platte) sind Fetteinlagerungen in der Haut, die zumeist aufgrund von Stoffwechselstörungen, beispielsweise einer Hypocholesterinämie oder Leberfunktionsstörung, auftreten. Doch auch gesunde Menschen, meist in höherem Alter, können davon betroffen werden.

Xanthelasmen sind für die Betroffenen äußerst unangenehm und gehen mit beträchtlicher psychischer Belastung einher, da die Symptome in der Regel für Außenstehende gut sichtbar sind.

Symptome

Xanthelasmen treten in Form meist gelber, manchmal auch rötlicher, scharf abgegrenzter Flecken auf. Hauptsächlich sind diese unterhalb der Augen sowie an den inneren Seiten der Augenlider (Xanthelasma palebrarum) zu finden. Die Ablagerungen können als flache, innerhalb der Haut befindliche Zellen (Xanthelasma planum) oder als erhabene Plättchen (Xanthelasma tuberosum) in Erscheinung treten.

Auftreten

Xanthelasmen treten am häufigsten bei Männern mit Lipidstoffwechselstörungen, aber auch bei Frauen, meist ab einem Alter von 50 Jahren, auf. Xanthelasmen können selbst auch ein Hinweis auf Stoffwechselstörungen sein.

Therapie

Mit der erfolgreichen Behandlung einer ursächlichen Stoffwechselstörung können sich in manchen, allerdings wenigen Fällen Xanthelasmen von selbst zurückbilden. Zumeist bleibt als einzige Therapiemöglichkeit die äußerliche Entfernung. Hierfür kommen Laserbehandlungen, chirurgische Eingriffe oder Abätzung mit ätzenden Substanzen in Betracht. All diese Therapieformen schützen nicht vor einem Wiederauftreten.

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