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Weiteres zertifiziertes Brustgesundheitszentrum in Wien

Weiteres zertifiziertes Brustgesundheitszentrum in Wien

Brustgesundheitszentrum: Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Österreich

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Österreich. Jede 7. Frau bis zum Alter von 75 ist von der tückischen Erkrankung betroffen. Die Europäische Union fordert daher eine qualifizierte Behandlung von Brustkrebspatientinnen im Rahmen von zertifizierten Brustgesundheitszentren. Nun erhielt in Wien die erste Privatklinik das Zertifikat nach den ambitionierten europäischen Vorgaben.

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Bis 2016 sollen Frauen europaweit ausschließlich in zertifizierten Brustgesundheitszentren behandelt werden. Die Erteilung eines solchen Zertifikats unterliegt verschiedenen Kriterien, die ein Krankenhaus im Hinblick auf eine optimale Brustkrebsbehandlung zu erfüllen hat. Dazu zählen: geringe Wartezeiten auf Befunde und Behandlungen, nachgewiesene Erfahrung durch eine entsprechende Anzahl an behandelten Fällen, aber auch eine vernetzte medizinische Infrastruktur.

Das österreichische Gesundheitssystem zeigt sich zunehmend gerüstet – bereits 10 Krankenhäuser wurden zertifiziert, davon zwei in Wien: Schon im Vorjahr wurde dem Brustgesundheitszentrum des Krankenhauses Hietzing das Zertifikat verliehen, kürzlich erst der Krankenanstalt Rudolfsstiftung. Nun ist dies mit dem Goldenen Kreuz auch der ersten österreichischen Privatklinik gelungen. Österreichweit stehen damit mittlerweile 11 zertifizierte Kliniken zur Verfügung.

Brustkrebs: Früherkennung ist das Um und Auf

Die Therapiemöglichkeiten sind umso besser, je früher eine Brustkrebserkrankung erkannt wird.

Mammografie, Brustkrebs

Frauen ab dem 40. Lebensjahr wird daher empfohlen, einmal pro Jahr, mindestens aber alle zwei Jahre, eine röntgenologische Untersuchung, die sogenannte Mammografie, durchführen zu lassen. Zusätzlich dazu kann der Gynäkologe mittels Ultraschall mögliche Tumore erkennen.

Bei Verdacht auf eine Krebserkrankung wird in aller Regel eine Biopsie – die Entnahme einer Gewebeprobe – durchgeführt, um Gewissheit über die Art eines Tumors zu erlangen und passende Therapien einzuleiten zu können. In manchen Fällen wird die Diagnose durch eine Magnetresonanz-Untersuchung ergänzt.

Therapiemöglichkeiten immer besser

Nicht zuletzt durch die zunehmende Disziplin der Frauen, sich regelmäßigen Untersuchungen zu unterziehen, haben sich die Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen in den letzten Jahren stetig verbessert. Gleichzeitig ist die Sterblichkeitsrate aufgrund von Brustkrebs stark gesunken. Nur noch in wenigen Fällen ist heutzutage eine Komplettentfernung einer oder beider Brusthälften notwendig.

Oft kann die Entfernung eines Tumors mit minimal-invasiven Methoden unter lokaler Betäubung durchgeführt werden. Abgesehen von chirurgischen Methoden kommen bei der Behandlung von Brustkrebs verschiedene andere Therapieformen, vor allem Chemotherapie und Strahlentherapie zum Einsatz.

Brustgesundheitszentrum Goldenes Kreuz Privatklinik
Liste der zertifizierten österr. Brustgesundheitszentren

Linktipps:

– der erste Besuch beim Frauenarzt
– Früherkennung von Brustkrebs ist erlernbar
– Krebs: neue Erkenntnisse bei Diagnose und Therapie
– Brustkrebsforschung – MedUni Wien erzielt Meilenstein
– Mastodynie – Schmerzen in der Brust

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Kave Atefie





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