Ausnahmezustand Regelschmerzen: Hilfe durch die Pille

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Regelschmerzen

Monat für Monat wird etwa die Hälfte der Frauen zwischen 15 und 50 äußerst schmerzhaft ans Frausein erinnert. Schmerzen während der Regelblutung sind weit verbreitete gynäkologische Probleme und machen Frauen unnötig das Leben schwer. Sehr häufig ist hormonelles Ungleichgewicht schuld an der monatlichen Pein. Anti-Baby-Pillen sind ein bewährter Weg, die aus der Balance geratenen Hormone wieder ins Lot zu bringen. Besonders die neue Mikropille Belara© überzeugt neben sicherer Empfängnisverhütung und Verträglichkeit mit ihren Hormon-ausgleichenden und somit schmerzlindernden Eigenschaften.

Krämpfe im Unterleib, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein sind für viele Frauen spürbare Begleiter der Menstruation. Etwa die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leidet an schmerzhafter Regelblutung (med. Dysmenorrhoe). Je jünger die Frau, desto eher hat sie Beschwerden: 60-70% (!) aller Mädchen unter 20 sind betroffen. „Regelschmerzen sind der häufigste Grund, weshalb junge Mädchen das erste Mal den Gynäkologen aufsuchen“, weiß Dr. Eva-Katrin Bentz, Gynäkologin an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Wien. „10-30% aller Mädchen und Frauen werden während ihrer Tage dermaßen außer Gefecht gesetzt, dass sie es nicht zur Schule bzw. Arbeit schaffen.“

Schuld am weiblichen Ausnahmezustand ist meist ein unausgeglichener Hormonhaushalt. Das Zusammenspiel der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron ist fein abgestimmt. „Sehr viele Vorgänge im Körper werden durch Hormone gesteuert. Östrogen und Progesteron regeln den weiblichen Zyklus“, erklärt Bentz. „Kommt es zu einem Mangel an Progesteron, produziert der Körper vermehrt den schmerz- und krampffördernden Botenstoff Prostaglandin. Prostaglandine bewirken, dass sich die Gebärmutter mehr als sonst zusammenzieht. Unangenehmes Ziehen im Unterleib oder starke Krämpfe sind die Folge.“

Um halbwegs beschwerdefrei durch die Tage zu kommen, holen sich viele Frauen und Mädchen jahrelang Schmerzmittel aus der Apotheke. Die Frauenärztin dazu: „Unkontrollierte Schmerzmitteleinnahme darf nur eine kurzfristige Lösung sein. Vielmehr ist durch den Frauenarzt/die Frauenärztin die zugrunde liegende Ursache der Regelschmerzen herauszufinden, die dann entsprechend therapiert werden kann.“ Liegen die monatlichen Unpässlichkeiten an einem unausgewogenen Hormonhaushalt, kann mit der Pille wirkungsvoll gegengesteuert werden. Bentz: „Für Frauen, die unter starken Regelschmerzen leiden und gleichzeitig Empfängnisschutz wünschen, ist eine Anti-Baby-Pille Therapie der Wahl.“

Pille ist nicht gleich Pille

Die Wirkung der Pille beruht auf zwei Hormonen, die in ihrer Zusammensetzung den beiden natürlichen weiblichen Geschlechtshormonen Östrogenen und Progesteron nachempfunden wurden. Bei regelmäßiger Einnahme bietet sie dir einen praktisch 100-prozentig sicheren Verhütungsschutz. In den modernen Pillenpräparaten sind die Hormone sehr niedrig dosiert. Sie enthalten nur so viel Hormone wie nötig, damit eine Schwangerschaft zuverlässig ausgeschlossen werden kann. Das macht die Pille heutzutage auch viel verträglicher, und sie kann meist völlig problemlos eingenommen werden. Manche dieser so genannten Mikropillen haben speziell designte Gestagene wie z.B. CMA, die zudem einen Beauty-Effekt auslösen, indem sie männliche Hormone abfangen. Das hat positive Auswirkungen auf Haut und Haare, lässt Pickel langsam verschwinden und verschönt den Teint.

Als besonders effektiv im Zusammenhang mit Regelschmerzen hat sich die neue Anti-Baby-Pille Belara© erwiesen. In einer großen Untersuchung mit mehr als 16.000 Pillenanwenderinnen konnte dokumentiert werden, dass 76% der Frauen, bei denen eine herkömmliche Pille die Regelschmerzen nicht ausreichend bessern konnte, nach Umstellung auf Belara© nahezu beschwerdefrei wurden.

„Belara© ist eine gute Alternative zu Schmerzmitteln“, bestätigt Bentz. Eine aktuelle Studie untermauert die ausgezeichnete schmerzlindernde Wirkung erneut: „Nach Umstellung auf Belara© konnte der Schmerzmittelgebrauch um 75% reduziert werden.“ Die Studienergebnisse zeigen weiters eine 93%ige Verringerung der Fehlzeiten in der Schule. „Da das enthaltene Gestagen CMA mit dem natürlichen Gelbkörperhormon Progesteron verwandt ist, kann es das hormonelle Gleichgewicht rasch wieder herstellen und so zyklusabhängige Beschwerden deutlich verbessern bzw. meist ganz beseitigen“, erklärt Bentz den Grund für die gute schmerzlindernde Wirkung von Belara©.

So schützt die Pille

1. Sie verhindert, dass ein Ei heranreift, dadurch kommt es zu keinem Eisprung und damit ist keine Befruchtung möglich.
2. Die Pille verfestigt den Schleimpfropf im Gebärmutterhals, so dass Samenzellen quasi nicht mehr aufsteigen können.
3. Der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird vermindert. Das ist auch der Grund, warum die Regelblutung unter der Pilleneinnahme nicht mehr ganz so stark ist.

Linktips:

– Endometriose | Krankheitslexikon
– Was ist Endometriose?
– der Zyklus: 28 Tage im Körper einer Frau
– Sport und Menstruation
– Regelschmerzen – jedes zweite Mädchen betroffen
– Fußreflexzonenmassage gegen Regelschmerzen

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