Meniskusverletzung

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 Bewertungen, Durchschnitt: 3,80 Sterne von 5)

Meniskus

Die warmen Monate locken uns aus dem Büro oder dem Wohnzimmer hinaus in die Natur. Wir achten immer mehr auf unsere Gesundheit und unseren Körper. Sport ist angesagter denn je und viele arbeiten an der Bikini-, oder Badehosefigur. Viele ungeübte Sportrookies wollen aber am Anfang gleich Bäume ausreißen und neigen zu Übertreibungen. Schlecht, oder gar nicht aufgewärmt kommt es dann meist zu Verletzungen, und wieder muss ein Meniskus behandelt werden.

Die Menisken, die sich innen und außen im Kniegelenk befinden sind regelrechte Stoßdämpfer zwischen Ober- und Unterschenkel. Durch z.B. die Drehbewegung des Körpers bei feststehendem Fuß und gebeugtem Kniegelenk wird der Meniskus eingequetscht und es kommt zu einem Ein- oder Abriss (häufig des Innenmeniskus). Kombiniert mit Meniskuseinrissen sind häufig auch Bandschäden im Kniegelenk, da die Unfallereignisse für Meniskus- und Bandschäden am Knie ähnlich sind. Bei einem Meniskusriss bringt eine schnelle Operation das beste Resultat, dabei gilt die arthroskopische Kniegelenkoperation heute als die Methode der Wahl.

Welche Anzeichen gibt es für eine Meniskusverletzung?

Neben den genannten allgemeinen Zeichen eines Kniebinnen-Traumas fallen oft mechanische Blockaden, ein Schnappen oder Knacksen auf. Die Schmerzen sind, je nach verletztem Meniskus, innen oder außen am Kniegelenk lokalisiert. Weitere Anzeichen einer Meniskusverletzung können ein Gefühl der Instabilität, Schwellung und ein Gelenkerguss sein.

Wie wird eine Meniskusverletzung festgestellt?

Ein geübter Arzt kann eine Meniskusverletzung durch gezielte Handgriffe und Tests schnell diagnostizieren. Nur eine Kernspin-Tomographie (NMR) oder eine Kniespiegelung (Arthroskopie) beweisen, ob der Meniskus gerissen ist. Röntgenaufnahmen machen eventuelle Verschleißschäden am Knie sichtbar.

Nach der Operation sollte für mindestens eine Woche eine Sportpause eingehalten werden. Danach ist es möglich, sich wieder zunehmend auch sportspezifisch zu belasten, so dass nach zwei bis drei Wochen die volle Sportfähigkeit wieder erreicht werden kann. Spezielle Rehabilitationsmaßnahmen sind nicht unbedingt erforderlich, Kräftigung und Mobilisation der Muskulatur (hier speziell der Oberschenkelmuskulatur) gehören jedoch unbedingt zur Therapie.

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com

Linktipps

– Sportverletzungen: Prellungen, Verstauchungen, Muskeleinrisse
– Fußball – Teamsport mit hohem Verletzungsrisiko
– Laufanalyse für die perfekte Schuhpassform beim Laufen & Joggen
– Ratgeber: richtig Radfahren
– Operationstechnik bei Kniegelenksdefekten
– Ausdauer und gute Kondition schützen vor Skiunfällen