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Medizinlexikon: Prophylaxe

Medizinlexikon: Prophylaxe

Prophylaxe

[gr.], f, prophylaxe = Vorbeugung, Verhütung von Krankheiten

Unter dem oft verwendeten Sammelbegriff Prophylaxe versteht man unterschiedliche Vorsorgemaßnahmen zur Verhütung, Vermeidung und Vorbeugung vor Krankheiten. Auch der Begriff Prävention wird oft gleichbedeutend verwendet.

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Zweck der Prophylaxe

Die Prophylaxe soll das Auftreten von Krankheiten vermeiden.
Dies unterteilt sich in 3 wesentliche Formen der Phrophylaxe:

1.) Die primäre Prohphylaxe
Hier soll der aktuelle Gesundheitszustand erhalten oder verbessert werden sowie event. Unfallgefahren sollen im Vorfeld erkannt werden, sodass Unfälle vermieden werden. Krankheiten soll generell vorgebeugt werden (z.B. durch Impfungen, gesunde Ernährung, Nichtrauchen etc.).

2.) Die Sekundärprophylaxe
Bei dieser gilt es, Erkrankungen schon sehr früh zu erkennen und somit auch erfolgreich(er) behandeln zu können als wenn z.B. der Erkrankte diese offensichtlich wahrnimmt – ein Klassiker ist hier die Krebsvorsorge.

3.) Die Tertiärprophylaxe
Hier werden Schritte gesetzt, bereits aufgetretende Krankheiten zu lindern bzw. einen Krankheitsrückfall zu vermeiden.
Auch Folgeschäden bereits bestehender Krankheiten sollen eingeschränkt bzw. komplett verhindert werden – dies gilt natürlich auch für chronische Krankheiten.

Verschiedene Prophylaxemaßnahmen:

  • Gesunde Ernährung
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Impfen
  • Verhütungsmittel verwenden
  • Sport (Bewegung)
  • Nichtrauchen
  • Sonnenschutz
  • Hygiene
  • eingeschränkter Alkoholkonsum
  • Kariesprophylaxe (Zahnpflege)
  • Unfallverhütung (Straßenverkehr: Helmpflicht, Gutpflicht, Tempolimits)
  • uvm.

Linktipps:

– Vorsorgetipps
– Krankheitslexikon
– Impfdebatte: Immunisierung in Österreich

Zur Information: Diese Informationen wurden – im Sinne mündiger Patienten – für interessierte Laien eingerichtet. Keinesfalls dürfen sie als Ersatz für medizinsche Beratung und Hilfe seitens qualifizierten Personals aus dem jeweiligen Fachbereich angesehen oder eingesetzt werden. Kontaktieren Sie bei Beschwerden jedenfalls den Arzt Ihres Vertrauens!

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