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Ursache
Virale Infektion und folgliche Entzündung der Schleimhaut im Kehlkopf- und Stimmbänderbereich. Durch Anschwellen der Schleimhaut und Auftreten von Schleim verengen sich die Atemwege – der Kehlkopf ist bei kleinen Kindern noch sehr eng. Häufigeres Auftreten im Herbst und im Winter bei feuchtkaltem Wetter bzw. schlechten Luftverhältnissen (Smog, Inversionswetter).
Häufige Symptome
- trockener, bellender Husten
- Heiserkeit
- tritt meistens in der Nacht auf
- Atemnot (z.B. Pfeifen beim Einatmen oder Fauchen beim Ausatmen)
- oft leichtes Fieber, Müdigkeit im Vorfeld
- Zyanose (Blaufärbung von Lippen oder Fingernägeln aufgrund Sauerstoffmangels)
Behandlung
- Ruhe bewahren (damit auch das Kind ruhig bleibt und sich die Atmung nicht noch verschlechtert) – bitte jedoch keine Beruhigungsmittel verwendet (könnte sich zusätzlich negativ auf die Atemwege auswirken)
- Arzt aufsuchen bzw. bei starken Beschwerden/Symptomen Notarzt anrufen
- Kühle, frische Luft zuführen (am Fenster, Balkon) – Achtung: Keine feuchte, warme Luft!!
- in kleinen Schlucken kühlende Getränke verabreichen.
- feuchtkalte Halswickel
- Medikamente: Cortisonzäpfchen oder Inhalieren (wenn schon vorher Pseudo Krupp diagnostiziert wurde und diese für den Notfall verschrieben wurden)
- Die Behandlung wie vom Arzt empfohlen sollte in 1-2 Tagen abgeschlossen sein – ein “Nachhusten” über einige Tage (bis zu 2 Wochen) tritt aber häufig auf.
Wissenswertes:
- Eine wirksame Prophylaxe ist noch nicht bekannt
- Tritt häufig in Raucherfamilien auf, auch eine Asthmaneigung ist oft vorhanden.
- Buben sind statistisch häufiger betroffen als Mädchen
- Pseudo Krupp ist nicht ansteckend
Linktipps:
… Kinderkrankheiten
… Krankheitslexikon
Zur Information: Diese Informationen wurden – im Sinne mündiger Patienten – für interessierte Laien eingerichtet. Keinesfalls dürfen sie als Ersatz für medizinsche Beratung und Hilfe seitens qualifizierten Personals aus dem jeweiligen Fachbereich angesehen oder eingesetzt werden. Kontaktieren Sie bei Beschwerden jedenfalls den Arzt Ihres Vertrauens!
Artikel vom 18.06.09
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