1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 Sterne von 5)
Lust & Liebe: Liebesleben – der Test: Welcher Liebestyp sind Sie?

Lust & Liebe: Liebesleben – der Test: Welcher Liebestyp sind Sie?

Liebesleben - die Kolumne über Sexualität & partnerschaft

Der Liebe auf den ersten Blick-Lover / Die Liebe auf den ersten Blick Liebhaberin

Hast du einen ziemlich konkreten Typ Frau / Typ Mann im Kopf, auf den du abfährst? Bist du leicht und schnell in Liebe entflammt? Sagst du oft und gern ?Ich liebe dich‘ – auch am Anfang einer Beziehung? Musst du deiner Liebe durch Händchenhalten und Kuscheln Ausdruck verleihen? Brauchst du viel und oft Sex als Liebesbeweis? Wird alles andere unwichtig, wenn du an deinen Partner denkst? Bist du so sehr von eurer Liebe überzeugt, dass du Eifersucht nicht kennst? Bist du der Ansicht, dass man für seinen Partner gepflegt sein soll? Wenn es um Gefühle geht, sagst du ?No risk, no fun‘? Bist du selbstbewusst und macht das Leben Spaß?

Diesen Artikel drucken


Wenn du die Mehrzahl der Punkte mit JA beantworten kannst, neigst du zum Liebesstil der Liebe auf den ersten Blick und solltest dich an Partnern mit ähnlichen Interessen orientieren.

Der Liebe aus Gewohnheit Lover / Die Liebe aus Gewohnheit Liebhaberin

Ohne Blitzschlag, Blindheit oder rosarote Brille geht es bei der Liebe aus Gewohnheit ab. Auch hier lässt sich leicht herausfinden, ob das der Liebesstil ist, den du lebst. Es wird beim Durchlesen der Punkte schnell klar, dass ein Liebe auf den ersten Blick-Lover und eine Liebe aus Gewohnheit-Liebhaberin vor Problemen stehen. Funktionieren kann eine solche Kombination nur, wenn der eine das Tempo drosselt und mehr Tiefgang zeigt, und wenn der andere ein wenig schneller Nähe zulässt als ihm vom Prinzip her lieb ist.
Hier die Checklist für den Liebe aus Gewohnheit-Stil.

  • Nehmen dein Liebesleben und Sex einen eher nachrangigen Stellenwert in deinem Leben ein?
  • Hast du eher keinen bestimmten Typ Mann/Frau, auf den du abfährst?
  • Suchst du in erster Linie Freundschaft und erst dann Liebe?
  • Ist es dir wichtig, mit deinem Partner möglichst viele Interessen zu teilen?
  • Wenn du an Liebe denkst, denkst du mehr an Familie und Kinder, als an Sex?
  • Stammst du selbst aus einer größeren Familie?
  • Genießt du gerne familiäre oder freundschaftliche Geborgenheit?
  • Bist du ein ruhiger Typ, der auf die langsame Entwicklung von Dingen vertraut?
  • Fällt es dir schwer, Liebe in Worte und Gesten zu fassen oder sie zur Schau zu stellen?
  • Ist es dir wichtig, dass dein Partner und du eine Einheit ?gegen den Rest der Welt‘ bilden?

Konntest du mehr als 6 Punkte mit JA beantworten? Dann solltest du dich nur im Falle großer Kompromissbereitschaft mit einem Liebe auf den ersten Blick Kandidaten zusammen tun. Wo er oder sie heiß entflammt, suchst du nämlich das Weite. Wo er oder sie dir an die Wäsche will, willst du sie lieber mit ihm oder ihr in einem Akt freundschaftlicher Intimität zusammenfalten!
Die kritischste Kombination ist aber ein Gewohnheits-Typ und einer, der das Lotterleben liebt. Der dritte Liebesstil, der psychologisch Ludus heißt, ist durch einen ?spielerischen‘ Umgang mit der Liebe und mit Liebespartnern geprägt. Die Lotterleben-Lover sammeln unverbindlich Erfahrungen wie andere Leute Bierdeckel und haben auch kein schlechtes Gewissen, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen, wenn sie schon drei Leuten ein Bein gebrochen haben!

Die Lotter-Liebenden

Wie findest du heraus, ob deine Angebetete/dein Angebeteter ein Anhänger des Lotterliebens ist? Am Besten stellst du ihr bzw. ihm folgende Fragen: Hast du keinen bestimmten Typ, der dich anspricht? Erinnerst du dich gerne an ehemalige Beziehungen? Hast du schon einmal eine Liste (egal mit welchen Kriterien) über deine Ex-Beziehungen geführt? Bist du auf die meisten deiner Eroberungen stolz? Ist es schon einmal vorgekommen, dass du mehrere Partner parallel hattest? Ist Liebe für dich mehr Spiel als Ernst? Möchtest du eher locker mit deinen Partnern zusammen sein, damit du dich nicht eingeengt fühlst? Machen dich Zukunftspläne mit Männern/Frauen nervös? Ist Sex für dich wichtiger als kuscheln, knutschen, Zärtlichkeit? Bist du in der Liebe erfolgreicher als in vielen anderen Lebensbereichen?

Diese Fragen kann sich natürlich auch jeder selbst stellen. Wenn du ein Lotterleben Typ bist, bette dich am Besten mit einem zweiten Lotterlieber. Dieser Liebesstil ist mit keinem anderen kompatibel! Lotterlover meinen es nicht böse, doch sie verursachen sehr viel Kummer unter Menschen, die auf der Suche nach der wahren Liebe sind.

Wer hat nun welche Chancen und wen sollen wir wählen auf der Suche nach dem idealen Gegenpart?
Aus Liebe auf den ersten Blick kann Liebe aus Gewohnheit werden – eine schöne Ergänzung, die Tiefe in die Beziehung bringt. Liebe aus Gewohnheit lässt sich gut mit einem Loveflash kombinieren. Der Blitzverliebte muss sich nur ein wenig gedulden, bis sich sein nachdenkliches Gegenüber zu mehr bereit erklärt.

Wen die Liebe auf den ersten Blick bei einem Lotterlover trifft, der sollte die geile Zeit genießen und sich ein nahes Ablaufdatum im Kalender eintragen. Der eine will Nähe und Liebesbeteuerungen, der andere will guten Sex und Freiheit. Der Erste ist bald durch die Oberflächlichkeit und Zurückweisungen des Anderen verletzt. Der Zweite fühlt sich eingeengt und sprengt die Ketten der Beziehung, die er aus tiefstem Herzen ohnehin nicht will.

Selten aber doch treffen auch Gewohnheitsliebende und Ludus-Typen aufeinander. Hier ist es so, dass bald der Ludus-Typ verletzt das Weite sucht, weil er den Gewohnheitslover nicht zu Schnellgang, heißen Nächten und Oberflächlichkeit verführen kann.

Als goldene Regel gilt: Schuster bleib bei deinen Leisten! – Finde heraus, welcher Typ du bist und wildere in deinem eigenen Revier. Während manche Wissenschaftler immer noch darüber diskutieren, ob sich in der Liebe Gegensätze anziehen oder Gleich und Gleich gesellen sollen, haben sich die meisten bereits der Meinung angeschlossen, dass Gleich und Gleich die besseren Karten haben. Check this out. Und viel Spaß!

Beitrag ursprünlich zur Verfügung gestellt von www.herzschmerzADE.at

Diesen Artikel drucken