Je nach Länge der Aufbrühzeit führt Schwarztee zu unterschiedlichen Wirkungen:
- Ist die Aufbrühzeit kürzer als zwei Minuten, so hat
er eine aufputschende Wirkung (enthält Tein, das der Wirkung von Koffein gleichkommt), - Ist sie länger als zwei Minuten, kann das Tannin (Gerbsäure) vermehrt herausgelöst werden, so hat er motilitätshemmende Wirkung (wirkt beruhigend/stopfend auf den Darm).
Großer Beliebtheit erfreuen sich Früchtetees bei Jung und Alt. Sie sind sowohl im Winter als auch im Sommer ein günstige energiearme Flüssigkeitsquelle dar, sofern sie ungezuckert genossen werden. Der Gehalt an Fruchtsäuren kann aber bei Säuglingen zum “Wundwerden” führen, Erwachsene klagen manchmal über Sodbrennen. Im Handel sind Früchteteemischungen aus Apfelschalen, Hagebutte, Wildbeeren oder exotischen Früchten wie Mango erhältlich.
Eine wichtige Bedeutung kommt den Heilkräutertees zu. 1/4 l Heilkräutertee über den Tag verteilt getrunken, ist oftmals eine gute Therapie. So wirkt Kamille krampflösend und beruhigend, Lindenblüte schweißtreibend und fiebersenkend, Pfefferminze regt die Gallensekretion an, und eine Mischung aus 1/3 Thymian, 1/3 Anis und 1/3 Fenchel lindert Husten. In Verbindung mit Kandiszucker wird die schleimlösende Wirkung verstärkt.
Grundsätzlich empfehlenswert ist, über den Tag verteilt getrunken, eine Mischung aus
- 1/2 l Schwarztee (je nachdem, was erreicht werden soll, ob anregend oder beruhigend/stopfend),
- 1/4 l Kräutertee und
- 1/4 l Früchtetee
Linktipps:
…. die Heilkraft der Kräuter
…. Gewürzlexikon: Gewürze von A bis Z
…. Gesunde Ernärung: Tipps & Tricks
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