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Wie Sie bei Unterzuckerung helfen können!

Wie Sie bei Unterzuckerung helfen können!

Hilfe bei Unterzuckerung

Eine sogenannte Unterzuckerung liegt vor, wenn der Blutzuckerwert unter 50mg/dl oder 2,7 mmol/l liegt und muss in jedem Fall behandelt werden. Da fast jeder Diabetiker eines Tages einmal von diesem Problem betroffen sein kann, ist es für Umstehende oder Freunde umso wichtiger, richtig und vor allem auch schnell zu reagieren. Aber auch Betroffenen selbst ist es wichtig Ursachen und Anzeichen zu (er)kennen, damit eine gezielte Vorbeugung oder rasche Hilfe im Notfall erfolgen kann.



Helfen bei Unterzuckerung – Artikelübersicht:


So entsteht eine Unterzuckerung

Viele Ursachen können dazu führen, dass eine Hypoglykämie, also eine Unterzuckerung entstehen kann. Hierbei wird zwischen der leichten und der schweren Unterzuckerung unterschieden, die sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar machen, wenngleich diese im Laufe des Lebens sogar dazu neigen, sich zu verändern. Umso wichtiger ist es für Diabetiker also, auf den eigenen Körper zu hören und Anzeichen schnell zu erkennen. Typische Ursachen einer Unterzuckerung können sein:

• Die Tablettenwirkung ist zu stark
• Wichtige Kohlenhydrate wurden zu spät gegessen oder eine Zwischenmahlzeit vergessen
• das gespritzte Insulin wurde in zu hoher Dosis verabreicht
• Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Beta-Blockern oder übermäßiger Alkoholkonsum
• Erbrechen oder Durchfall

Steht eine Unterzuckerung bevor, so äußert sich dies oft in Zittern, kaltem Schweiß, Unruhe, Blässe, Herzklopfen oder Heißhunger. Diese Symptome sind allerdings sehr individuell und kaum auf die Allgemeinheit der Betroffenen zu verwenden. Freunde und Angehörige sollten im Idealfall über diese ersten Anzeichen informiert sein, denn oft können sie sie sogar früher als der Betroffene selbst bemerken. Erste Hilfe kann dann geleistet werden, indem beispielsweise etwas Geeignetes zu essen oder zu trinken gebracht wird, wobei zuckerhaltige Getränke oder Flüssigzucker aus der Apotheke am besten geeignet sind, da sie schnell ins Blut gehen.

Ein schnelles und aufmerksames Handeln ist hier für die Angehörigen sehr wichtig, denn abwarten, auch wenn man bald zuhause ist, wäre in diesem Moment falsch. Drastische Folgen können bis dahin eintreten, unter anderem der völlige Verlust der Konzentration oder sogar die Fähigkeit zu sprechen. Doch vor allem die Verhaltensänderungen, die mit der „Energiekrise im Gehirn“ in Erscheinung treten, sind für viele Angehörige sehr beunruhigend, denn sonst völlig friedliche Menschen können hier schnell aggressiv und unberechenbar werden.


Vorsorge ist die beste Medizin

Am besten ist es natürlich, wenn eine Unterzuckerung völlig vermieden wird. Dafür sollten die Ursachen einer Hypoglykämie aber klar ausgelotet werden, damit sich in Zukunft besser planen lässt, um eben jene zu vermeiden. Behandlungsfehler können so ebenfalls ausfindig gemacht und angepasst werden. Sollte es außerdem zu häufigen Unterzuckerungen kommen, so ist auch der Gang zum Arzt in jedem Fall anzuraten, damit dieser die Therapie womöglich angleichen kann oder auch spezielle Hinweise und Ratschläge gibt.

Nicht zuletzt wird Betroffenen heutzutage aber auch in Form von technischem Werkzeug eine große Stütze geboten, denn gerade Blutzuckermessgeräte können hier einen unschätzbaren Vorteil bieten. Die Gerätschaften sind mittlerweile so klein und handlich, dass sie problemlos bei sich getragen werden können und bestechen darüber hinaus noch mit einem modernen, aber unauffälligen Design. Das Messen des Blutzuckers wird so in nahezu jeder Situation möglich und sorgt für ein problemloses Diabetes Management. Die Geräte von ACCU-Chek weisen diesbezüglich, etliche ausgefeilte Funktionen und Vorzüge auf – nicht zuletzt hat der Anbieter außerdem auch in der Stiftung Warentest überzeugt und konnte sich mit Bestnoten als einer von zwei Testsiegern durchsetzen.

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Quellen:

¹ Unterzucker | Diabetes-ratgeber.net
² Folgen bei Unterzuckerung | Diabsite.de

Linktipps:

– Unterzucker bei Diabetes – Unterschätzte Gefahr, hohes Risiko
– Informationen für Diabetiker
– Blutzuckermessung | Medizinlexikon
– Telemedizin bei Diabetes

Kave Atefie





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