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Wassersport: Schwimmen

Wassersport: Schwimmen

Wasser

In der Vorwoche haben wir Ihnen schon einiges über Wasser erzählt. Diese Woche wollen wir Ihnen einige Tipps geben, worauf Sie achten sollten, um den Spaß am kühlen Nass nicht zu verlieren. Schwimmen ist nicht nur eine nette Art, um sich Abkühlung zu schaffen, sondern auch sehr gesund für den gesamten Körper. Des Weiteren wollen wir Ihnen Freud und Leid an diesem Sport näher bringen und Tipps von Profis verraten, damit Ihnen das Wasser nicht bis zum Hals steht.



Schwimmen ist ein günstiger Sport. Das einzige, das Sie brauchen, ist eine Badebekleidung (manchmal ist sogar diese nicht vorgeschrieben…) und Wasser. Beim Schwimmen entspannt sich die gesamte Muskulatur. Mit der richtigen Technik wird die Rückenmuskulatur aufgebaut, was Haltungsschäden und Rückenschmerzen vorbeugt.

Schwimmen ist auch ein sehr wirkungsvolles Herz- Kreislauftraining und toll für die Figur, weil der Köper gegen den natürlichen Widerstand des Wassers wirken muss. Somit verbrauchen Sie etwa 400 kcal. bei 30 Minuten Schwimmen.

Schwimmtipps vom Profi

  • Bei großer Hitze nicht sofort in das kalte Nass hüpfen.
  • Wer unter Herzproblemen leidet, sollte nur nach Absprache mit dem Arzt schwimmen gehen.
  • Bei verschmutzem oder chlorreichem Wasser wäre eine Badehaube ratsam, da es eher zu einer Außenohrentzündung („Schwimmerohr“) kommen kann.
  • Nach dem Schwimmen gut abtrocknen und – da Wasser die Haut austrocknet – mit Lotion eincremen.

Achten Sie auf die richtige Technik beim Schwimmen. Vor allem falsches Brustschwimmen kann für die Wirbelsäule zur Tortur werden.
Kontrollieren Sie sich selber, dass Sie Hohlkreuz und Überstrecken des Rückens vermeiden. Wenn Sie die Beinschere verwenden, kommt es bei schlechter Beintechnik zum sogenannten „Brustschwimmer- Knie“, bedingt durch eine Überlastung von Innenband und Meniskus.

Profi-Tipps:

Richtig und schonend Brustschwimmen

Achten Sie auf den korrekten Schwimmstil, um Wirbelsäulenprobleme zu vermeiden: Kopf immer möglichst waagrecht unter das Wasser halten (Gesäß hoch), im Wasser „liegen“.
Nicht gut: Gesäß unter Wasser und den Kopf in der Höhe.

Effektvoll ein- und ausatmen

Beim Brustschwimmen gilt:
Unter Wasser kräftig ausatmen, über dem Wasser Atem holen. Versuchen, den Takt zu halten.

Trainingshilfen

Sogenannte Paddles sollte man, wenn man die Schwimmtechnik nicht gut beherrscht, nicht verwenden. Hier kann es schnell zu Überlastungen im Schulterbereich kommen. Wenn man sie unkontrolliert verwendet, verleiten diese eher zu Fehlern. Sehr zu empfehlen sind Flossen. Diese stärken die Beinmuskulatur und wirken unterstützend beim Kraulen und Rückenschwimmen.

Ausdauer trainieren

Je länger, desto effektiver und intensiver ist die Fettverbrennung.
Die Trainingseinheit sollte 30 Min. nicht unterschreiten, bei einem max. Puls von 130.

Durchhalten

Er wird sicher Zeit brauchen, bis man 30 Minuten zügig durchschwimmen kann, es lohnt sich aber, da die Effekte bald deutlich sicht- und spürbar werden. Ideal wäre es, zwei bis drei Mal in der Woche zu trainieren.

Schwimmen gegen das Gewicht

Gerade für Übergewichtige ist Schwimmen eine besonders schonende und ganzheitliche Methode, um in Form zu kommen. Wie viel Fett man dann tatsächlich verbraucht, hängt des Weiteren von der Ernährung ab. Bevor Sie ins Wasser gehen, möglichst wenig essen, vielleicht nur eine Banane.

Schwimmen ist auch für Kinder ideal

Babys schwimmen automatisch, wenn man sie ins Wasser legt (was aber nicht heißt, dass man die Aufsicht vernachlässigen kann!)
Je früher ein Kind spielerisch an das Wasser gewöhnt wird, desto mehr Spaß werden sie später beim Schwimmen haben. Und es hat noch einen Vorteil: Muskelgruppen werden trainiert und Haltungsschäden vorgebeugt.

Profi-Tipps von Vera Lischka – Europameisterin in 50 Meter Brust

Linktipps:

– Gesundes Schwimmen – Super Training für Rücken und Figur
– Chlor im Schwimmbad
– Was Sie schon immer über Elektrolyte wissen wollten
– Kinder – Vorsicht am Wasser
– Wasser: Quelle des Lebens Teil 1
– Die richtige Schwimmtechnik